Infineon stellt 5,6-kW-M-CRPS-Referenzdesign für Enterprise-KI-Server mit höherer Leistungsdichte vor

Technology News

Oct 27, 2026

München, 27. Oktober 2026 – Künstliche Intelligenz erhöht den Strombedarf von Servern in Rechenzentren, Unternehmensinfrastrukturen und Edge-KI-Anwendungen rasant. Herkömmliche Topologien stoßen dadurch an ihre Grenzen, und es braucht neue Lösungen, die bei begrenztem Platz im Rack und begrenzter Kühlleistung eine hohe Effizienz erreichen. Dafür bringt die Infineon Technologies AG ein Referenzdesign für ein modulares, gemeinsames, redundantes Netzteil (Modular Common Redundant Power Supply, M-CRPS) mit 5,6 kW für Enterprise-Server und Edge-KI auf den Markt. Das Referenzdesign zielt auf ein Effizienzprofil gemäß den Standards 80 PLUS Ruby und GB 20943-2025 ab und erweitert das Portfolio von Infineon für die Stromversorgung von KI- und Enterprise-Servern. Entwickler können damit ihre Time-to-Market verkürzen und zugleich Leistungsdichte, Effizienz und thermisches Verhalten im Rack verbessern.

Das Netzteil erreicht eine Leistungsdichte von 170 W/in³ im kompakten M-CRPS-Formfaktor mit 185 mm Länge und einen Spitzenwirkungsgrad von über 98 Prozent. Die dreistufige Totem-Pole-Stufe zur Leistungsfaktorkorrektur (Power Factor Correction, PFC) mit Flying-Capacitor-Topologie ist mit CoolSiC™- und CoolMOS™-Bauteilen aufgebaut und zielt auf einen Spitzenwirkungsgrad von über 99 Prozent ab. Eine kompakte LLC-Halbbrückenstufe mit synchroner Gleichrichtung, die bei einer Resonanzfrequenz von rund 350 kHz arbeitet, wird durch CoolGaN™-Bauteile ermöglicht. Ein integrierter Energiepuffer sorgt bei voller Leistung für eine Überbrückungszeit von 12 Millisekunden und verringert das Volumen der Elektrolytkondensatoren. Da Resonanz- und Magnetisierungsinduktivität in den Transformator integriert sind, entfallen separate magnetische Bauteile. Das schafft mehr Spielraum für die Bauteilplatzierung und den Luftstrom.

Die PFC- und die LLC-Stufe werden digital geregelt, um auch anspruchsvolle Lastsprünge von KI-Anwendungen auszuregeln. Der programmierbare Leistungsregelungsbeschleuniger (Programmable Power Control Accelerator, PPCA) im Mikrocontroller PSOC™ Control C3 Performance Line ermöglicht eine präzise Strom- und Spannungsregelung mit schneller Dynamik. Das Referenzdesign akzeptiert 180 bis 305 V Wechselspannung (AC) oder 240 V Gleichspannung (DC) am Eingang und eignet sich damit für verschiedene Netzstandards weltweit. Es erreicht einen niedrigen Gesamtklirrfaktor des Eingangsstroms (iTHD) und einen Leistungsfaktor von über 0,99 in weiten Teilen des Lastbereichs. Die nominale Ausgangsspannung beträgt 54 V Gleichspannung, und der Betrieb ist bei Umgebungstemperaturen von -5°C bis 45°C möglich.

Verfügbarkeit
Das neue 5,6-kW-Netzteil wird auf der electronica 2026 in München vom 10. bis 13. November am Stand von Infineon gezeigt (Halle C3, Stand 502).

Weitere Informationen zu den Netzteillösungen von Infineon für die Stromversorgung von KI-Anwendungen sind erhältlich unter www.infineon.com/aipsu.

Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 57.000 Beschäftigte (Ende September 2025) und erzielte im Geschäftsjahr 2025 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,7 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert.

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Das 5,6-kW-M-CRPS-Design-Netzteil von Infineon erreicht eine Leistungsdichte von 170 W/in³.

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Michael Burner

Spokesperson Consumer, Compute and Communication, PSS Division

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