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European Cyber Resilience Act: Mehr Vertrauen für vernetzte Produkte

Vertrauen ist das Fundament der vernetzten Welt. Der European Cyber Resilience Act (CRA) setzt neue Maßstäbe für die Cybersicherheit digitaler Produkte und macht Sicherheit vom regulatorischen Muss zu einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil. Erfahren Sie, welche Anforderungen der CRA stellt und wie Infineon seine Kunden dabei unterstützt, widerstandsfähige und vertrauenswürdige Produkte von Grund auf zu entwickeln.

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Von intelligenten Thermostaten und Smart-Home-Sicherheitssystemen bis hin zu industriellen Sensoren und Verbrauchersoftware: Produkte mit digitalen Elementen sind heute in nahezu all unseren Lebens- und Arbeitsbereichen präsent. Doch je vernetzter unsere Welt wird, desto entscheidender ist es, dass Nutzerinnen und Nutzer diesen Produkten vertrauen können. Genau hier setzt der Cyber Resilience Act (CRA) der Europäischen Union an: Er legt verpflichtende Sicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen fest, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden. So sollen diese zuverlässiger, sicherer und über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg besser geschützt werden.

Der CRA gilt für eine Vielzahl von Hard- und Softwareprodukten mit digitalen Elementen.

Hersteller dieser Lösungen müssen Cybersicherheit künftig über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg gewährleisten – von der sicheren Entwicklung über ein konsequentes Schwachstellenmanagement bis hin zu transparenter Dokumentation und klaren Zuständigkeiten entlang der Wertschöpfungskette.

Die EU-Verordnung ist im Dezember 2024 in Kraft getreten und wird ab dem 11. Dezember 2027 uneingeschränkt gelten. Die Meldepflichten beginnen bereits früher: Ab dem 11. September 2026 müssen Hersteller aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Sicherheitsvorfälle melden, die Auswirkungen auf die Sicherheit von Produkten mit digitalen Elementen haben.

Der Anwendungsbereich des CRA erstreckt sich auf eine Vielzahl von Produkten mit digitalen Elementen, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden. Er umfasst sowohl Verbraucherelektronik

und Software als auch Betriebssysteme, industrielle Steuerungen, Router sowie Produkte mit eingebetteten digitalen oder vernetzten Funktionen. Generell ist der CRA für alle Hersteller, Importeure oder Händler relevant, die ein Produkt mit digitalen Elementen kommerziell auf dem EU-Markt verkaufen möchten.

Bestimmte Kategorien sind ausdrücklich vom Anwendungsbereich ausgenommen, darunter Software as a Service (SaaS), Open-Source-Software, die nicht für eine kommerzielle Tätigkeit bestimmt ist, sowie Produkte, die ausschließlich für Zwecke der nationalen Sicherheit oder des Militärs entwickelt wurden.

Cybersicherheit beginnt auf Komponentenebene. Moderne Halbleiterlösungen schaffen die Grundlage für vertrauenswürdige Identitäten, geschützte Daten, gesicherte Software-Updates und eine zuverlässige Unterstützung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Diese Fähigkeiten sind entscheidend, um die Anforderungen des CRA zu erfüllen und widerstandsfähige vernetzte Produkte zu entwickeln. Mit hardwarebasierter Sicherheit, gesicherter Authentifizierung, geschützter Schlüsselspeicherung und vertrauenswürdigen Update-Mechanismen unterstützt Infineon seine Kunden bei der Umsetzung robuster Sicherheitskonzepte für Industrie-, Automobil-, Verbraucher- und IoT-Anwendungen.

Unsere Lösungen helfen Kunden, CRA-relevante Sicherheitsfunktionen aufzubauen – mit sicherheitsgehärteten Mikrocontrollern, Wireless-Lösungen, Secure Elements und Security Controllern sowie kryptografischen Softwarebibliotheken und Entwicklungstools, die Cybersicherheit by Design unterstützen. Sie ermöglichen eine gesicherte Authentifizierung, eine hardwarebasierte Root of Trust, verschlüsselte Kommunikation, Secure Boot und gesicherte Updates. Damit lassen sich Sicherheitsrisiken wirksam managen, die Produktsicherheit langfristig sichern und CRA-Anforderungen effizient erfüllen.

Erfahren Sie hier mehr über Infineon und den CRA.

Der Cyber Resilience Act der Europäischen Union ist mehr als eine regulatorische Vorgabe. Er markiert einen Wandel hin zu mehr Sicherheit und Vertrauen in der digitalen Welt. Wird Cybersicherheit konsequent in den gesamten Produktlebenszyklus integriert, werden dadurch nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllt, sondern Sicherheit als dauerhaftes Qualitätsmerkmal etabliert.