Abfallmanagement

Abfallmanagementstrategie

Unsere nachhaltige Abfallwirtschaft basiert auf der Klassifizierung und Trennung von Abfällen und dem Einsatz sicherer Entsorgungsmethoden gemäß den gesetzlichen Anforderungen.

Unsere Abfälle stammen zum Teil aus Produktions- und Bauaktivitäten. Trotz aller Bemühungen, Ressourcen effizient zu nutzen und das Abfallaufkommen zu minimieren, produziert Infineon nach wie vor Abfälle, die sich nicht vermeiden lassen. Daher ist es unser oberstes Ziel, sicherzustellen, dass die verbleibenden Abfälle von professionellen Entsorgern ordnungsgemäß und effizient entsorgt werden.

Heutzutage gibt es mehrere technisch und wirtschaftlich praktikable Methoden zur Behandlung von Abfällen vor ihrer endgültigen Entsorgung. Infineon bevorzugt unter den Verwertungsmethoden das Recycling vor den Nicht-Verwertungsmethoden. 

Der Hauptaspekt unserer nachhaltigen Abfallwirtschaft ist natürlich die Abfallvermeidung. Ohne unsere umfangreichen Aktivitäten zur Abfallvermeidung, wie z.B. das Recycling, wären die Zahlen zum Abfallaufkommen deutlich höher.

Alle Abfälle, die sich nicht vermeiden lassen, werden nach Möglichkeit dort getrennt gesammelt, wo sie anfallen. 

Infineon benötigt in seiner Produktion Lösungsmittel. Diese können, soweit technisch und wirtschaftlich praktikabel, nach Gebrauch durch interne oder externe Destillation so weit gereinigt werden, dass sie als Lösungsmittel in unserer Produktion wiederverwendet werden können. Dadurch wird zum einen der Einkauf von Neuware reduziert und zum anderen das Abfallaufkommen verringert. 

  • Infineon nutzt die Redestillation, um die Lösungsmittel Propylenglykolmonomethyletheracetat (PGMEA), Cyclopentanon, N-Methylpyrrolidon (NMP) sowie Dimethylformamid (DMF) erfolgreich extern zu recyceln. 
  • Am Standort Villach (Österreich) werden wiederverwendbare Pendelverpackungen aus Kunststoff für den Transport von Wafern eingesetzt, vor allem für die Lieferungen des Standorts nach Warstein (Deutschland) und Cegléd (Ungarn).  Diese Pendelverpackung wurde von Infineon-Mitarbeitern standortübergreifend in Zusammenarbeit mit Lieferanten entwickelt.
  • Unser Standort in Regensburg (Deutschland) begann im März 2016 mit der Lieferung gebrauchter Kartons an einen externen Dienstleister zur Wiederverwendung.
  • Die Rückgewinnung von Edelmetallen (Palladium und Gold) aus dem Galvanikschlamm des Standortes Regensburg wurde vom Ideenmanagement-Zentrum des Deutschen Instituts für Ideen- und Innovationsmanagement in Frankfurt im Wettbewerb "Beste Nachhaltigkeitsidee 2016" mit einem dritten Platz ausgezeichnet.

Dies sind einige Beispiele von Resultaten unseres erfolgreichen Abfallmanagements, das wir seit Jahren anwenden.

Wir erhalten hervorragende Ergebnisse

Grundlage für die Berechnungen ist das Abfallaufkommen pro Quadratzentimeter hergestelltem Wafer in unseren Frontend-Produktionsstätten nach Definition des WSC (World Semiconductor Council).

Werfen Sie einen Blick auf unseren Nachhaltigkeitsbericht auf den Seite 33.

Unsere Zahlen finden Sie in unserer CSR-Performance Summary.