Infineon Startup Challenge 2026 rückt humanoide Robotik in den Fokus

Wirtschaftspresse

May 11, 2026
  • Infineon bringt weltweit junge Deep-Tech-Unternehmen zusammen, um Innovationen für humanoide Robotik voranzutreiben. Der Fokus liegt auf Hardware- und Systemlösungen von Sensorik bis zur Motorsteuerung.
  • Startups erhalten Zugang zu neuesten Technologien, Know-how, Business Coaching und einem Partnernetzwerk aus Industrie und Investoren.
  • Bewerbungen sind noch bis 27. Mai 2026 möglich.

Villach, 11. Mai 2026 – Mit der Startup Challenge bringt Infineon vielversprechende Gründerteams und junge Hightech-Unternehmen aus aller Welt zusammen, um gemeinsam an einem hochaktuellen Thema zu arbeiten: humanoide Robotik. Die Challenge ist ein strukturiertes Innovationsprogramm, um technologische Konzepte gezielt in Richtung marktreifer Anwendungen weiterzuentwickeln. Sie ist Teil des weltweiten Infineon Co-Innovation Programms, in dem Infineon als Technologie- und Entwicklungspartner Innovationen gemeinsam mit Startups vorantreibt. 

„Halbleiter sind das Fundament humanoider Robotik und ein entscheidender Wachstumstreiber. Durch die strategische Zusammenarbeit mit Startups entsteht eine Win-Win-Situation, die neuartige Ideen mit industriell erprobten Halbleitertechnologien verbindet und damit innovative, marktfähige Anwendungen in diesem Zukunftsthema beschleunigt. Innovation entsteht nicht isoliert, sondern dort, wo Herausforderungen unserer Kunden auf unternehmerischen Mut, technologische Expertise und schnelle Umsetzung treffen. Die Startup Challenge ist daher ein zentraler Eckpfeiler unserer Innovationskultur“, sagt Sören Jehmlich, Vice President Ventures, Startups & Ecosystems bei Infineon.

Technologische Schwerpunkte der Challenge


Die Challenge 2026 richtet sich an aufstrebende Technologieunternehmen, die an Lösungen für humanoide Robotik arbeiten, insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Künstliches Fühlen: Virtuelle Haut- und Handkonzepte auf Basis fortschrittlicher Sensorik
  • Umwelt- und Umfeldwahrnehmung durch Kamera-, Radar-, Mikrofon- und Sensorfusionslösungen
  • Virtuelle Feedback- und Interaktionsmechanismen, etwa mittels Laser-Beam-Scanning Projektoren
  • Innovative Motorsteuerungs- und Bewegungstechnologien für präzise, dynamische Abläufe

„Humanoide Robotik – oder im weiteren Sinne physische KI – ist für Infineon ein relevantes Thema. Gerade in diesem jungen und dynamischen Marktsegment bieten unsere Halbleiterprodukte als Systemlösung klare Vorteile bei der Entwicklung von Roboterapplikationen: etwa bei energieeffizienter und präziser Aktuatorik, der Sensorik für die Umgebungswahrnehmung sowie der Vernetzung der Systeme. Im Rahmen der Infineon Startup Challenge können junge Technologieunternehmen ihre Ideen mit unseren Hard- und Software-Demo-Kits in reale, skalierbare Anwendungen überführen“, sagt Dirk Geiger, Senior Director & Team Lead Humanoid Robotics bei Infineon.

Von der Bewerbung bis zur industriellen Anwendung

Ambitionierte Startups können bis 27. Mai 2026 ihre Ideen einbringen. Nach der Bewerbungsphase erfolgt eine mehrstufige Auswahl durch eine Fachjury. Die ausgewählten Teams sind Teil eines mehrmonatigen Technologie- und Entwicklungsprogramms, erhalten Zugang zu Infineon-Technologien, Prototyping-Kits sowie Hard- und Softwarelösungen und nehmen an Pitch-Formaten und Workshops teil. Ergänzend erhalten die Teams technische Betreuung und Mentoring bei der Prototypenentwicklung sowie Business- und Präsentations-Trainings. Den Abschluss bilden Demo- und Pitch-Formate, bei denen Ergebnisse vor einem fachkundigen Team aus Industrievertreter*innen, Deep-Tech-Investor*innen und Entscheidungsträger*innen präsentiert werden. 

„Die Infineon Startup Challenge ist ein Sprungbrett - besonders in einer Phase, in der aus technologischen Ideen marktfähige Produkte entstehen müssen. Das Programm bringt Technologie, Industrie und unternehmerische Expertise zusammen und schafft damit Voraussetzungen, um Innovationen in der humanoiden Robotik weiterzuentwickeln,“ sagt Andreas Mühlberger, Strategic Partner Manager bei Infineon Austria.

Starkes Partnernetzwerk und Fachjury

Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit einem Netzwerk aus Technologie-, Industrie- und Finanzierungspartnern. Die Jury verbindet technologisches Tiefenverständnis mit unternehmerischer und strategischer Investitionsexpertise. Ein zentraler Bestandteil der Challenge ist der direkte Austausch mit Investor*innen und Finanzierungspartnern aus dem Deep-Tech- und Innovationsumfeld. Ziel ist es, vielversprechende Technologien frühzeitig sichtbar zu machen und sie in ihrer Wachstums- und Skalierungsphase zu unterstützen. Ermöglicht wird das Programm unter anderem im Rahmen des Important Project of Common European Interest (IPCEI) für Mikroelektronik und Computertechnologie, das den Aufbau europäischer Innovationsökosysteme fördert.

Weitere Informationen und Teilnahmelinks: Bewerbungen sind bis 27. Mai 2026 möglich. www.infineon.com/SUC

Die Infineon Technologies Austria AG (kurz Infineon Austria) ist ein Tochterunternehmen der Infineon Technologies AG, einem weltweit führenden Anbieter von Halbleiterlösungen für Power-Systems und das Internet der Dinge (IoT). Halbleiter sind essenziell, um die energiebezogenen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern und die digitale Transformation mitzugestalten. Mikroelektronik von Infineon treibt die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran und ermöglicht wegweisende Lösungen für grüne und effiziente Energie, saubere und sichere Mobilität sowie ein intelligentes und sicheres IoT.

Infineon Austria bündelt die Kompetenzen für Forschung und Entwicklung, Fertigung sowie globale Geschäftsverantwortung. Der Hauptsitz befindet sich in Villach, weitere Niederlassungen in Graz, Klagenfurt, Linz, Innsbruck und Wien. Mit 5.787 Beschäftigten (davon rund 2.500 in Forschung und Entwicklung) aus 80 Nationen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 (Stichtag: 30. September) einen Umsatz von 4,7 Milliarden Euro. Mit einem Forschungsaufwand von 721 Millionen Euro ist Infineon Austria das forschungsstärkste Unternehmen Österreichs.

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Humanoide Roboterhand mit Mikrochip

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Humanoide Roboterhand

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