Mit der Smart Power Fab eröffnet Infineon am 2. Juli 2026 die modernste und flexibelste 300-mm-Halbleiterfertigung Europas. Das Projekt setzt einen wichtigen Impuls für die Zukunft: Es zeigt, wie Politik und Wirtschaft gemeinsam Zukunftstechnologien schaffen.

Die hier gefertigten Chips treiben die Energiewende voran, ermöglichen intelligente Mobilität und stärken Europas technologische Unabhängigkeit. Gleichzeitig entstehen im Rahmen der Smart Power Fab Eröffnung 1.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze

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Mit der Smart Power Fab in Dresden setzt Infineon einen starken Impuls – für Deutschland, für Europa, für die Welt. Der Standort Dresden bildet seit Jahrzehnten das Zentrum im größten Mikroelektronik-Cluster Europas, dem Silicon Saxony. Die neue Smart Power Fab führt diese Erfolgsgeschichte fort.

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Die Smart Power Fab in Dresden ist ein bedeutendes Zukunftsprojekt, in das Infineon insgesamt fünf Milliarden Euro investiert und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der europäischen Lieferketten im Bereich der Mikroelektronik leistet sowie die Position von Dresden und Silicon Saxony als größtem Halbleiter-Hub Euro­pas festigt. Schon heute stammt jeder dritte Chip Europas von diesem Standort.

 

Dresden Richtfest
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Im Mittelpunkt der Fertigung stehen Halbleiter, die die Dekarbonisierung und Digitalisierung vorantreiben. Infineon-Chips ermöglichen energieeffiziente Lösungen für Automotive- und Industrieanwendungen –beispielsweise für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Entwicklung software-definierter Fahrzeuge.

Moderne Halbleiter von Infineon sorgen außerdem dafür, dass

  • Energie grüner und effizienter gewonnen, transportiert, genutzt und gespeichert wird,
  • Menschen ungeachtet des genutzten Verkehrsmittels sauberer und sicherer mobil sein können,
  • sich Dinge intelligent mit digitalen Systemen verbinden können – dem Internet of Things (IoT).

Im Rahmen des Neubaus der Smart Power Fab unterstützt Infineon außerdem Maßnahmen zum Umweltschutz. Als Ausgleichsmaßnahmen entstanden unter anderem zusätzliche Lebensräume für geschützte Tiere sowie aufgeforstete Waldflächen. Für Eidechsen entstand ein Ersatzhabitat auf dem Dresdner Heller im Umfang von 25.000 Quadratmetern. Darüber hinaus entstanden rund ums Werk zusätzlich 26 Fledermauskästen und 20 Vogelnisthilfen. 

Dresden construction view from clean room
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Nachhaltigkeit und effiziente Nutzung von Ressourcen haben für Infineon einen hohen Stellenwert. Infineon zählt bereits heute zu den nachhaltigsten Unternehmen weltweit. Mit der Smart Power Fab setzt Infineon erneut Maßstäbe für Nach­haltigkeit im Bereich der Halbleiterfertigung.

Sichtbar wird das Engagement durch die angestrebte LEED-Zertifizierung der Smart Power Fab. LEED steht für Leadership in Energy and Environ­mental Design und bedeutet, dass Gewerbe- und Wohngebäude in der Nutzung nachhaltig, hocheffizient und kostensparend umgesetzt sind.

Einen weiteren Beitrag zum Konzern­ziel, bis 2030 CO2-neutral zu werden, leistet Infineon Dresden, indem der Standort seinen Strom seit 2021 vollständig aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasser und Solar bezieht. Außerdem wird das Un­ternehmen die neue Fabrik ganz ohne Erdgas betreiben – eine Premiere für Infineon.

Für den Betrieb der Fabrik nutzt Infineon Industriewasser anstelle von Trinkwasser und schont damit wertvolle Trinkwasser-Ressourcen. Dank interner Recyclingprozesse in der Smart Power Fab lässt sich das für die Produktion benötigte Wasser mehr­fach nutzen. Bis 2033 strebt Infineon eine Wasserrecyclingquote von bis zu 45 Prozent an.

Im Mai 2023 war der  offizielle Spatenstich für die neue Fabrik in Dresden; nur drei Jahre später, am 2. Juli 2026, wird sie eröffnet.

Die Smart Power Fab wird sowohl im Rahmen des European Chips Acts als auch des Innovationsprogramms IPCEI ME/CT („Important Project of Common European Interest on Microelectronics and Communication Technologies“) gefördert. Die Gesamtförderung für den Standort Dresden beträgt rund eine Milliarde Euro. Mit den in Dresden gefertigten Halbleitern trägt Infineon dazu bei, die Wertschöpfungsketten europäischer Schlüsselindustrien künftig noch robuster zu gestalten.

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Die Smart Power Fab wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen.

Zuwendungsgeber: Europäische Union NextGenerationEU, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz.