Human Resource Management und Menschenrechte

Infineon respektiert international gültige Menschenrechte, Arbeitsgesetzgebung und faire Geschäftspraktiken und stellt ihre Einhaltung sicher. Wir tolerieren keine Zuwiderhandlung gegen diese Standards gemäß den Business Conduct Guidelines bei Infineon.

Achtung der Menschenrechte, Vereinigungsfreiheit und Abschaffung von Kinderarbeit

In unserem Verhaltenskodex, den Business Conduct Guidelines bei Infineon, bekennen wir uns zu unsere Verpflichtung, international verkündete Menschenrechte einzuhalten, darunter auch den Schutz der persönlichen Würde und der Privatsphäre jedes Einzelnen. Wir dulden keinerlei Menschenrechtsverletzungen. Die Business Conduct Guidelines gelten für die interne Zusammenarbeit sowie das Verhalten gegenüber externen Partnern. 

Die Business Conduct Guidelines sind global verbindliche Regeln, die für alle Mitarbeiter, Vorstandsmitglieder der Infineon Technologies AG und alle Mitglieder des Aufsichtsrates und ähnliche Gremien des Infineon Konzerns gelten. Die Teilnahme an diesbezüglichen Schulungen ist verpflichtend und wird wiederholt in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

Unsere Business Conduct Guidelines würdigen das Recht der Mitarbeiter, sich Vereinigungen anzuschließen, und das Recht auf Tarifverhandlungen zur Vereinbarung von Arbeitsbedingungen. Die Zusammenarbeit von Infineon mit den jeweiligen Arbeitnehmervereinigungen ist von Konstruktivität, gutem Glauben und gegenseitigem Respekt gekennzeichnet.

Die Business Conduct Guidelines bei Infineon behandeln auch eine der Hauptpflichten von Global Compact:
Wir erlauben keine Arbeitstätigkeit von Personen unter 15 Jahren. Ausnahmen gelten bei Beschäftigungsverhältnissen in Entwicklungsländern gemäß Konvention 138 der Internationalen Arbeitsorganisation (Mindestalter auf 14 herabgesetzt) oder bei behördlich genehmigten praktischen Schulungskursen bzw. der Lehrlingsausbildung, die offenkundig mit einem Nutzen für die teilnehmende Person verbunden sind.

Desweiteren verlangen wir von unseren Zulieferern und Dienstleistern, die Anforderungen in unseren Einkaufsgrundsätzen einzuhalten und die Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen zu überwachen. Diese Anforderungen umfassen alle anwendbaren Gesetze, auch diejenigen zu Arbeitsmethoden und Zwangsarbeit.

Download UN Global Compact Fortschrittsmeldung

 

 

Vielfältig und Keine Diskriminierung

In unseren Business Conduct Guidelines besinnen wir uns auch darauf, dass keinerlei Diskriminierung toleriert wird. Kein Arbeitnehmer oder externer Geschäftspartner von Infineon darf wegen Rasse, Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft oder politischer Richtung, sexueller Gesinnung oder Familienstand diskriminiert, belästigt oder beleidigt werden.

Jegliche Form von sexueller Belästigung, körperlicher Züchtigung, physischem Zwang und verbaler Beleidigung ist untersagt, ebenso wie jedes einschüchternde, feindselige und anstößige Verhalten. Alle Mitarbeiter, Geschäftspartner, Kunden und andere Stakeholders, die mögliche Verstöße gegen nationale Regelungen oder interne Leitlinien melden möchten, können dies offen oder anonym über dieses Portal tun. Infineon kümmert sich um jede Meldung und ergreift gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen.
Weiterlesen.

Als internationales Unternehmen beruht unser Erfolg unter anderem auch auf der Vielfalt unserer Mitarbeiter.
Unser globales Diversitymanagement stellt den Rahmen für eine Firmenkultur bereit, die die Persönlichkeit jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters schätzt und die Chancengleichheit fördert, unabhängig von Alter, Behinderung, ethnisch-kultureller Herkunft, Geschlecht, Religion oder Glaube und sexueller Identität. Die ausgewählten Schwerpunkte können sich zwischen den einzelnen Standorten unterscheiden und sind speziell an die Bedürfnisse vor Ort angepasst. Weitere Informationen zur Vielfalt

Weitere Informationen finden Sie im HR-Bericht und im Nachhaltigkeit bei Infineon 2019, Seite 17-18.

Gesetz zur Schaffung von Transparenz in der Lieferkette des US-Bundestaates Kalifornien ("California Transparency in Supply Chains Act") und das Gesetz gegen moderne Formen der Sklaverei des Vereinigten Königreichs ("United Kingdom Modern Slavery Act")

Wie sich schon durch unsere Verpflichtung zum Global Compact der Vereinten Nationen zeigt, respektieren wir die international verkündeten Menschenrechte und befolgen sie, einschließlich der Rechte auf persönliche Würde, Privatsphäre und kulturelle Bräuche. Gemäß unseren Business Conduct Guidelines und unseren Principles of Purchasing dulden wir keinerlei Menschenrechtsverletzungen, weder in Form direkter noch nutznießerischer oder stillschweigender Mitschuld, und wir sprechen uns gegen jede Form der Zwangsarbeit aus. Jede Form des Menschenhandels und der Sklaverei lehnen wir strikt ab.

Das Gesetz “California Transparency in Supply Chains Act” von 2010 und das Gesetz “United Kingdom Modern Slavery Act” von 2015 verlangen von bestimmten Unternehmen offenzulegen, welche Anstrengungen unternommen werden, um Sklaverei und Menschenhandel in der Lieferkette zu vermeiden. Diese Offenlegung soll Verbrauchern ermöglichen, sich bewusst für bestimmte Produkte und Dienstleistungen und damit für Unternehmen zu entscheiden, die sie mit ihrer Kaufentscheidung unterstützen. Die neueste Erklärung (Infineon Technologies Slavery and Human Trafficking Statement, März 2019) kann hier eingesehen werden. Sie können auch auf die vorherige Version zugreifen. Lesen Sie mehr

Ziele und Erfolge