Infineon eröffnet neues Entwicklungszentrum für Leistungshalbleiter und Sicherheitskontroller für Chipkarten in Bukarest

18.01.2006 | Fachpresse

München / Bukarest – 18. Januar 2006 – Heute hat die Infineon Technologies AG in der rumänischen Hauptstadt ihr neuestes Entwicklungszentrum feierlich eröffnet. Die Aktivitäten der zunächst rund 60 Entwickler konzentrieren sich auf Leistungshalbleiter mit analogen und digitalen Funktionen (Power mixed signal), die zunehmend in Automobil- und Industrieanwendungen Einsatz finden, sowie auf Sicherheitskontroller für Chipkarten. Die Aktivitäten in Bukarest unterstehen der rumänischen Landesgesellschaft Infineon Technologies Romania GesmbH, die als Tochterunternehmen der Infineon Technologies Austria AG im letzten April gegründet wurde.
 
„Mit unserem neuesten Entwicklungszentrum tragen wir dem steigenden Bedarf an intelligenten Leistungshalbleitern bei Automobil- und Industrieanwendungen Rechnung und entwickeln hier Sicherheitskontroller für Chipkarten insbesondere für die Bereiche „Mobile Kommunikation", „ Banking" und „Identifikation", sagte der Vorstandsvorsitzende von Infineon, Dr. Wolfgang Ziebart, anlässlich seiner Rede vor rund 100 geladenen Gästen. „Das Zentrum in Bukarest wird unseren Erfolg bei Power mixed signal-Produkten für Automotive und Industrie weiter stützen und bald eine gewichtige Rolle spielen.“
 
Das neue Entwicklungszentrum verstärkt den Forschungsverbund auf dem Gebiet der intelligenten Leistungshalbleiter, welcher derzeit die Standorte Villach, Padua, München und Graz umfasst. Diese Standorte werden sich noch stärker auf die Zusammenarbeit mit den wichtigsten Auto-Elektronik-Herstellern fokussieren und Produktinnovationen vorantreiben.
 
Die Bukarester Entwicklungsaktivitäten für Chipkarten-Sicherheitskontroller sind in den Forschungsverbund mit den etablierten Zentren in München und Graz integriert. Chipdesign, Software-Entwicklung und Verifikation dieser High-tech-Produkte bilden die Schwerpunkte der Entwicklungsarbeit in Bukarest.
 
Gemeinsam mit der Universität Politechnica Bukarest werden Master Study Programme entwickelt, um künftige F&E-Anforderungen in der Halbleiter-Branche frühzeitig in der Ausbildung abzudecken. In diesem Jahr sollen noch rund 60 weitere Entwickler in Bukarest eingestellt werden.
 
Die Leitung der rumänischen Landesgesellschaft und des Entwicklungszentrums hat im April 2005 Thomas Simonis übernommen. Der gebürtige Deutsche, seit 1998 für Infineon tätig, hat von 2002 bis 2005 mit großem Erfolg das Software-Entwicklungszentrum in Bangalore/Indien für Infineon aufgebaut.

 

Über Infineon

Infineon Technologies AG, München, bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket, für Anwendungen in der Kommunikation sowie Speicherprodukte. Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten über Landesgesellschaften in den USA aus San Jose, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. Mit weltweit rund 36.400 Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2005 (Ende September) einen Umsatz von 6,76 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol „IFX“ notiert. Weitere Informationen unter www.infineon.com.

Informationsnummer

INFXX200601.025