Ionenfallen-Qubits

Der Ionenfallen-Ansatz ist bereits relativ weit fortgeschritten. Infineon arbeitet am Standort Villach insbesondere mit der Universität Innsbruck, dem Innsbrucker Startup AQT und der ETH Zürich zusammen.

Der Fokus liegt auf dem Einsatz industrieller Fertigungsmethoden und skalierbarer Architekturen, um hochskalierte Quantenprozessoren Wirklichkeit werden zu lassen. Insbesondere werden zuverlässige und leistungsfähige Quanten-CCD-Implementierungen (CCD steht für „charge-coupled device“, deutsch „ladungsgekoppeltes Bauteil“) entwickelt, bei denen Ionen durch Shuttling-Operationen zwischen spezialisierten Prozessorzonen verschoben werden. Infineon-Technologiedemonstratoren mit Speicherkapazität für 18 einzelne Ionen haben erstmals paralleles Bewegen zweier Ionen-Arrays demonstriert. Diese arbeiten bei Temperaturen von circa 10 Kelvin (K), also etwa -263 Grad Celsius, die mit vergleichsweise geringem Aufwand realisierbar sind.

Nähere Erläuterungen finden sich auf der Infineon Ionenfallen-Seite.