Mobilität der Zukunft – grün, smart und persönlich

Bessere Lebensbedingungen, mehr Freiheit und Unabhängigkeit: Mobilität bedeutet weitaus mehr als nur die Möglichkeit, sich von A nach B fortzubewegen. Mobilität ist so persönlich wie wir selbst und ein Grundbedürfnis, das ebenso lange wie die Menschheit besteht. Welche Formen der Mobilität es gibt, wie sie sich über Jahrtausende entwickelt hat, und wie Infineon die Zukunft der räumlichen Mobilität aktiv vorantreibt, erfahren Sie hier.

Definition: Was ist Mobilität?

Mobilität meint die praktische und theoretische Möglichkeit, körperlich sowie geistig beweglich zu sein. Aus praktischer Sicht heißt Mobilität zum Beispiel, sich dafür zu entscheiden, eine Strecke mit dem Auto zurückzulegen, um an sein Ziel zu kommen. Aus theoretischer Sicht bedeutet Mobilität, dass die körperlichen und geistigen Voraussetzungen erfüllt sind, um diese Strecke erfolgreich mit dem Auto zurücklegen zu können.

Im Allgemeinen werden Mobilität und Verkehr öfters gleichgesetzt. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied: Verkehr ist eine von vielen Voraussetzungen, um Mobilität zu ermöglichen. Zu den Voraussetzungen zählen beispielsweise Verkehrsmittel wie Automobile und Infrastrukturen wie Straßen. Mobilität ist die Beweglichkeit, für welche man diese Voraussetzungen braucht.

Welche Formen von Mobilität gibt es?

Durch die Unterteilung in körperliche und geistige Fähigkeiten ergeben sich vielfältige Formen von Mobilität, beispielsweise die Arbeitsplatzmobilität, Wohnsitzmobilität oder Verkehrsmobilität. Sie stehen häufig in Abhängigkeit zueinander. Im Folgenden stellen wir drei übergeordnete Formen vor – mit Fokus auf die räumliche Mobilität:

1. Soziale Mobilität

Mit sozialer Mobilität ist zum Beispiel der Wechsel eines Arbeitsplatzes oder auch einer Partnerschaft gemeint. Die soziale Mobilität kann sich hierdurch verbessern, verschlechtern oder unverändert bleiben.

2. Geistige Mobilität

Eine kreative Lösung für ein Problem zu finden oder sich schnell in unterschiedlichen Situationen orientieren zu können: Geistige Mobilität spielt sich im Kopf ab. So gehören auch die Gedanken an den nächsten Urlaub oder die selbstbestimmte Planung der Freizeitaktivitäten zur geistigen Mobilität.

3. Räumliche Mobilität

Räumliche Mobilität, auch geographische Mobilität genannt, gehört zu den Grundbedürfnissen: Wir alle wollen jeden Tag von einem Ort zum anderen kommen – sei es nur vom Bett zum Badezimmer. Räumliche Mobilität umfasst alle Möglichkeiten zur Fortbewegung bzw. einer Ortsveränderung von A nach B sowie der Bereitschaft zur Beweglichkeit.

Ein Beispiel für die räumliche Mobilität von A nach B ist der Wechsel zwischen zwei Standorten, zum Beispiel vom Wohnort zum Arbeitsplatz. Je nach persönlichen Faktoren wie Wohn- und Arbeitsorts, der Infrastruktur oder auch des finanziellen Spielraums unterscheiden sich für jeden Menschen die Möglichkeiten der räumlichen Mobilität. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Sie dienen alle einem Ziel, das es effizient zu erreichen gilt. Den reinen Wunsch nach mehr Verkehr in der eigenen Umgebung werden wahrscheinlich die wenigsten Menschen haben.

Warum ist Mobilität wichtig?

Wie bereits erwähnt, gehört Mobilität zu den Grundbedürfnissen der Menschheit. Jeder Mensch hat täglich Ziele, die er erreichen möchte. Um diese Ziele zu erlangen, nutzt er persönlichen Möglichkeiten und aktiviert Fähigkeiten zur Mobilität. Von der eigenen Körperkraft bis zum Elektroauto sind diese so vielfältig wie der Mensch selbst. Sind eigene Möglichkeiten und Fähigkeiten eingeschränkt oder nicht gegeben, kann ein Mensch unter Umständen seine Ziele nicht verwirklichen und erfährt Nachteile im Alltag. Dies wiederum führt zu Unzufriedenheit, Abhängigkeit und geringerer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein hohes Maß an Mobilität bietet Vorteile und wird für die meisten Aktivitäten in unserer Gesellschaft vorausgesetzt. Jede Lebensentscheidung ist gleichzeitig auch eine Frage der Mobilität, die viel Potenzial freisetzen kann.

Räumliche Mobilität im Wandel der Zeit

Der Ursprung der räumlichen Mobilität ist die eigene Körperkraft, die über Jahrtausende von Last- und Reittieren wie Pferden, Hilfsmitteln wie Transportkarren oder einfachen Booten im 6. Jahrtausend v. Chr. ergänzt wurde. Der technische Fortschritt erweiterte diese Möglichkeiten kontinuierlich:

Wägen, die durch die Körperkraft von Pferden gezogen wurden, stellten im 4. Jahrtausend v. Chr. eine neue Art der räumlichen Mobilität dar. Mit der Zeit entwickelten sich Wägen zu Kutschen und begehrten Verkehrsmitteln zum Reisen.

Über Jahrhunderte entstanden Handelsrouten wie die Seidenstraße, welche sich im 5. Jahrhundert v. Chr. von Zentralasien bis Ostasien etablierte und viele Kulturen durch die Möglichkeit der Mobilität miteinander verband. Ebenso entwickelten sich im römischen Reich im 2. Jahrhundert Straßennetze und moderne Verkehrssysteme, die sich über mehrere Länder erstreckten.

Ein wichtiger Meilenstein folgte im 15. Jahrhundert: Die Hochseeschifffahrt mit Kompassnavigation (Entdeckung Amerikas), die sich im 16. Jahrhundert mit Hilfe des Dampfantriebs verbesserte.

Die dampfbetriebene Eisenbahn revolutionierte im 19. Jahrhundert den Transportverkehr auf dem Land und mit Erfindungen wie Fahrrad, Motorrad sowie Auto wurde der Individualverkehr eingeleitet. 1879 stellte man in Berlin zudem die weltweit erste Elektrolokomotive vor – rund 100 Jahre später sollten sich Dampfloks bereits vom

Im 20. Jahrhundert erlangte die räumliche Mobilität immer mehr Bedeutung im alltäglichen Leben. Dank der Weiterentwicklung massentauglicher Verkehrsmittel wie Autos und Passagierflugzeugen sowie dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur entstanden zahlreiche neue Möglichkeiten der Mobilität – die nun nicht nur zu Handelszwecken oder aus Notwendigkeit, sondern auch zum persönlichen Vergnügen und Reisen genutzt wurden.

Wie sieht die Zukunft der räumlichen Mobilität aus?

Das erste Viertel des 21. Jahrhunderts ist geprägt durch demografischen und sozialen Wandel, Urbanisierung, Digitalisierung, neue Technologien und die Herausforderungen des globalen Klimawandels. Themen, die auch das zweite Viertel weiterhin prägen werden. Der Begriff Mobilität ist heute in der Regel positiv besetzt: Eine bessere Mobilität bedeutet mehr Möglichkeiten für den Einzelnen und die Gesellschaft. Doch besonders für die räumliche Mobilität wird zukünftig die Vereinbarung individueller und gesellschaftlicher Wünsche von immer größerer Bedeutung sein. Denn mehr Verkehr führt auch zu einem höheren Lärmpegel, zu mehr Emissionen und mehr Ressourcenverbrauch. Um dabei eine hohe Lebensqualität bei gleichzeitig nachhaltiger Lebensweise zu erreichen, bedarf es Mobilitätskonzepte, die smart, umweltfreundlich und langfristig gedacht werden. Die Neu- und Umgestaltung der städtischen und ländlichen Mobilität im Raum sind wichtige Zukunftsthemen für jedes Land dieser Welt.

Klar ist: Die Zukunft der Mobilität wird dabei Kompromisse und eine Umstellung von Gewohnheiten sowie Denkmustern verlangen, die von der Politik und der Gesellschaft gemeinsam zu tragen sind. Faktoren wie Komfort, Zeit, Kosten und die eigene Bereitschaft spielen dabei eine bedeutende Rolle – sie entscheiden die Wahl des Verkehrsmittels. Parallel dazu werden Technologien und digitale Services im Sinne einer smarten Mobilität immer wichtigere Bausteine für bessere Konzepte sein. Seit Jahren gehört Digitalisierung zu den Megatrends und verändert kontinuierlich die private und berufliche Welt – so auch die räumliche Mobilität. Der offene Umgang mit Daten und das intelligente Teilen von Informationen in Echtzeit sorgen für bessere Routenplanungen sowie eine effiziente Wahl des Verkehrsmittels. Vernetzte und autonome Fahrzeuge werden dank dieser Entwicklung eine Schlüsselposition im Rahmen der Mobilitätswende einnehmen.

Mobilität wird in Zukunft „grün“: Eine erfolgreiche Energiewende und der damit verbundene Ausbau erneuerbarer Energiequellen für eine emissionsfreie Herstellung von grünem Strom wird eine zentrale Rolle spielen. Mit Leistungshalbleitern für eine effiziente und klimafreundliche Stromerzeugung übernimmt Infineon seit Jahrzehnten die führende Rolle bei Komponenten für Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Als Vordenker haben wir uns auch in der Automobilindustrie mit effizienten Lösungen etabliert: Für die Elektromobilität unterstützt Infineon bei automobilen Halbleitern und Systemlösungen bereits heute erfolgreich den Weg in eine klimafreundliche und kohlenstofffreie Zukunft. Emissionsarme und -freie Verkehrsmittel sind in Kombination mit digitalen Möglichkeiten eine nachhaltige Lösung. Dazu gehören beispielsweise Elektroautos, Hybridautos oder auch Wasserstoff in der Mobilität. Mehr zum Thema Wasserstoff, seinem Potenzial in der Mobilität und wie Infineon die Entwicklung in diesem Bereich vorantreibt, erfahren Sie in unserem Beitrag: „Wasserstoff – Antrieb für die Energiewende?

Nachhaltige Mobilitätskonzepte kommen sowohl dem privaten als auch wirtschaftlichen Bereich der Gesellschaft zugute. Die individuelle Akzeptanz und Erfahrung werden für den Einzelnen jedoch entscheidend sein: Was ist für mich der komfortabelste Weg zum Ziel, wieviel Zeit nimmt er in Anspruch, wie nachhaltig ist er, was ist der Preis für meine Mobilität – und ist es mir das wert?

Mobilität und das Elektroauto

Einer der großen Trends für eine umweltfreundlichere Mobilität ist die Elektromobilität: Leise und effizient haben batteriebetriebene Elektroautos bereits die Art und Weise verändert, wie wir uns fortbewegen. Vor allem im Individualverkehr stellen sie eine Alternative zu Verbrennungsmotoren dar – unterstützt durch den kontinuierlichen Ausbau der öffentlichen Ladestationen. Unabhängig davon lässt sich das eigene Elektroauto zuhause laden. Einige Modelle dienen zudem als Energiespeicher und können den Strom je nach Bedarf wieder ans Netz abgeben. Je nach Modell sind mit einer Ladung bereits rein elektrische Reichweiten (WLTP) von über 700 km möglich; Tendenz steigend. Im Bereich der Mikromobilität haben sich E-Skooter und E-Bikes ebenso etabliert wie elektrische Busse, Trucks und Lieferwägen im Bereich der Nutzfahrzeuge.

Technologien und Halbleiterlösungen von Infineon sind dabei wesentliche Bausteine für alle Arten der privaten, öffentlichen und kommerziellen Mobilität: Sie sorgen beispielsweise dafür, dass der Strom einer Batterie effizient in Bewegung umgesetzt wird und sich durch die effiziente Wandlung die Reichweite erhöht. Darüber hinaus unterstützt Infineon mit seinen Lösungen die Infrastruktur von Ladesystemen für Batterien und erhöht die Geschwindigkeit des Ladevorgangs.

Auf dem Weg in einen CO2-neutralen Verkehr schlägt elektrische Mobilität eine bedeutende Brücke in die Zukunft. Die wichtigsten Fragen rund um Elektromobilität beantworten wir Ihnen im Artikel: „Was Sie über Elektromobilität wissen sollten“. Eine weitere Alternative auf dem Weg in die Elektromobilität sind Hybrid-Autos: Sie verbinden die Vorteile eines Elektroantriebs mit denen eines konventionellen Verbrennungsmotors: Auf kurzen Strecken profitiert ein Hybrid-Auto vom Elektroantrieb, auf längeren Strecken von der Reichweitenstärke eines Verbrennungsmotors. Mehr über die Funktionsweise von Hybrid-Autos erfahren Sie im Artikel: „Hybrid-Auto – Alles was Sie wissen müssen“.

Mobilität bei Nutzfahrzeugen und in der Logistik

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur treibt in seinem „Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge“ den Weg zur klimaneutralen Logistik aktiv voran. Bis 2030 gilt als Ziel, dass ein Drittel der Fahrleistung im schweren Straßengüterverkehr elektrisch sein oder durch strombasierte Kraftstoffe wie Wasserstoff, auch E-Fuels genannt, realisiert wird. Leistungshalbleiter von Infineon unterstützen dabei beispielsweise die strombasierte, klimaneutrale Herstellung von Wasserstoff, indem sie bei der Bereitstellung von Strom die Energieeffizienz steigern. Bei der Zielsetzung der europäischen Klima- und Verkehrspolitik bis 2030 spielen die Formen der elektrischen Mobilität bei Nutzfahrzeugen und in der Logistik ebenfalls eine Schlüsselrolle.

Connected Mobility bzw. die Vernetzung von smarten Geräten über das Internet unterstützt diese Ziele und ermöglicht digitale, datengetriebene Mobilitätslösungen – wie zum Beispiel eine Echtzeit-Navigation, Over-the-Air-Updates (OTA) für Softwareaktualisierungen und funktionale Verbesserungen, die Nutzung von Streaming-Diensten oder die vorausschauende Wartung für eine smarte Instandhaltung und somit weniger Ausfallzeiten. Ihr großes Potenzial entfalten vernetzte, elektrisch betriebene Fahrzeuge in einem öffentlichen Bereich: dem kommunalen Verkehr. Für Dienst- und Transportfahrten, den ÖPNV, die Abfallsammlung oder den Lastentransport sieht die Zukunft elektrisch aus. Im Bereich der Logistik wird die Mobilität durch Fortschritte im Transport schneller und planbarer, was wiederum den Lieferketten sowie Produktionsprozessen in der Industrie zugutekommt. Erfahren Sie in unserem Artikel mehr über elektrische Nutzfahrzeuge und welchen Beitrag Infineon hierbei leistet:
Chancen und Möglichkeiten durch E-Nutzfahrzeuge“.

Zwei weitere Bereiche, in denen sich Infineon weltweit vernetzt und die technologische Entwicklung vorantreibt, beziehen sich auf Wasser und Luft: elektrische Schiffe und Flugzeuge. Mit effizienten Leistungshalbleitern, Komponenten für möglichst leichte Batterien oder auch energiesparsamen Technologien ermöglicht Infineon zukunftsfähige Lösungen für den Personen- und Gütertransport. Erhalten Sie einen spannenden Ausblick und wissenswerte Informationen in den Artikeln „Warum das Schiff der Zukunft elektrisch fährt“ und „E-Flugzeuge und Drohnen: Elektrisch durch die Luft“.

Eine umfassende Transformation der Mobilität bei Nutzfahrzeugen und in der Logistik wird zu den zentralen Bausteinen gehören, um die Klimaziele des Pariser Abkommens bis 2050 zu erreichen. Welche Verantwortung Infineon in puncto Nachhaltigkeit trägt, und wie wir uns als Unternehmen für eine bessere Umwelt engagieren, erfahren Sie auf der Seite „Nachhaltigkeit bei Infineon“.

Mobilität in der Stadt

Sozial verantwortlich, umweltschonend, preiswert und attraktiv für Jung und Alt – Mobilität in der Stadt ist ein komplexes Thema, das schon heute von Multimodalität geprägt ist. Häufig ist hierbei die Rede von einer Smart City: Mit Hilfe moderner Kommunikations- und Informationstechnologien sowie innovativer und nachhaltiger Konzepte soll die Lebensqualität für Bewohnerinnen und Bewohner steigern. Dabei schafft eine Smart City gleichzeitig auch Smart Mobility: Die intelligente Vernetzung von Verkehrssystemen macht die Nutzung von Verkehrsmitteln zeit- und energieeffizienter. Schon heute benötigen Menschen kein eigenes Verkehrsmittel mehr, sondern profitieren von smarten und lokalen Möglichkeiten der Mobilität im ÖPNV – beispielsweise E-Skootern, E-Citybikes oder Ride-Sharing bzw. Carsharing Services. Die Möglichkeiten der Mobilität werden dabei so persönlich gewählt, wie es die Menschen selbst sind. Die persönliche Lebenssituation aber auch die subjektive Wahrnehmung spielen für jeden Einzelnen eine Rolle bei der Wahl von Verkehrsmitteln.

Ebenso smart wie in der Stadt muss die Mobilität auf dem Land gedacht werden, die sich grundsätzlich von den Bedürfnissen urbaner Regionen unterscheidet. Die Wege sind oft länger: ob zur Arbeit, zur Schule oder um Einkäufe des täglichen Bedarfs zu erledigen. Trotz der weltweit steigenden Urbanisierung wird es weiterhin einen hohen Mobilitätsbedarf in ländlichen Regionen geben, den es neu zu denken gilt. Eine der großen Herausforderungen ist dabei, attraktive und preiswerte Alternativen zum eigenen Auto zu schaffen. Autonom fahrende Autos und Busse, die je nach Bedarf flexibel reserviert werden, können hierbei als „Mobilität auf Anfrage“ ein Baustein sein, um die Abhängigkeit zum eigenen Auto zu reduzieren. Auf dem chinesischen Markt läuft auf den Straßen Pekings bereits ein Praxistest mit Robotaxis, die autonom zum gewünschten Ziel fahren. Für den ländlichen Raum sind zudem autonome Shuttlebusse besonders interessant, da sie schwach befahrene Bereiche des öffentlichen Nahverkehrs auf Zuruf per Smartphone-App gut abdecken können – also ohne festen Fahrplan. Hierzu wurden 2020 von Antora Mohsena Haque und Candace Brakewood an der University of Tennessee 19 Pilotstudien zusammengefasst, die den Einsatz und Stand der Praxis von autonomen Shuttlebussen im amerikanischen Raum abbilden.

Die Zukunft des Schienenverkehrs bietet ebenfalls eine spannende Entwicklung, die umweltfreundlicher, effizienter und schneller als ein Flugzeug und dabei gleichzeitig preisgünstiger als ein moderner Zug ist: der Hyperloop. Erstmals als Idee im Jahr 2013 von Elon Musk vorgestellt, sind heute weltweit Teststrecken im Bau. Die Forschung für marktreife Lösungen für das bis zu 1.000 km/h schnelle, elektrische Hochgeschwindigkeitstransportsystem läuft. Auch zu Luft sieht die Zukunft spannend aus: 2020 erhielt das erste Elektroflugzeug eine Typzulassung, während Prototypen für elektrisch betriebene sowie wasserstoffbetriebene Passagierflugzeuge bereits in der Entwicklung sind. Ein Trend, der sich mit der Entwicklung alternativer Schiffsantriebe auch im Seeverkehr widerspiegelt.

Um einen flächendeckenden, verkehrssicheren autonomen Service anbieten zu können, bedarf es weiterer technologischer Fortschritte und Forschungen. Infineon treibt mit führenden, modernen Technologien und effizienten Leistungshalbleitern sowie Systemlösungen weltweit die Entwicklungen voran. Wir sind davon überzeugt, dass es für die Mobilität der Zukunft ganzheitliche Konzepte braucht, die innovativ, digital, elektrisch und grün sind.

Mehr darüber, wie Infineon den Wandel der Mobilität gestaltet, erfahren Sie auf unserer Seite: „The future of mobility“.