Talente – Wir wollen die Richtigen

Eines ist klar: Unsere Geschäftsstrategie lässt sich nur dann umsetzen, wenn die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den richtigen Positionen zum Einsatz kommen. Aber selbst ein renommiertes Unternehmen wie Infineon kann sich nicht einfach darauf verlassen, dass sich die richtigen Bewerber auf offene Stellen melden.

Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft. Wir müssen uns immer wieder Trends wie der zunehmenden Digitalisierung, internationalen Vernetzungen und der demografischen Dynamik anpassen, und das in Zeiten eines rasanten technischen Fortschritts.

Nur solche Unternehmen, die sich frühzeitig auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt einstellen und mit einer ausreichenden Zahl an Kandidatinnen und Kandidaten in Kontakt stehen, können auch langfristig erfolgreich sein.

Recruiting: Gezielte Suche nach Talenten

Deshalb sind wir an allen unseren Standorten weltweit aktiv, um die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten zu finden und zu gewinnen. Wir arbeiten kontinuierlich an unserem Bekanntheitsgrad und am Employer Branding – unserem Image als beliebter und innovativer Arbeitgeber.

Dazu gehen wir Kooperationen mit Universitäten, Schulen und staatlichen Institutionen ein, besuchen Messen und veranstalten spezielle Events. Wir suchen auf sämtlichen Kanälen, setzen Filme ein und erleichtern die Jobsuche und die Bewerbung auf unserer Karrierewebsite. Des Weiteren geht unser Talent Attraction Management Team (TAM) aktiv auf geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu.

Die Human Resources Excellence Awards haben in diesem Jahr zum sechsten Mal die innovativsten Strategien im Bereich des Personalmanagements in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewürdigt. Infineons Talent Network Team in Europa hat in der Kategorie „Employer Branding & Talent Akquisition Strategie“ den ersten Platz belegt. Die prämierte Strategie richtet das Recruiting konsequent auf wichtige Schlüsselfunktionen aus und verzahnt gezielt Talent Marketing, Active Sourcing und Candidate Relationship Management. Das Team um Nicole Goodfellow und Severine Fiegler nahm den Preis in Berlin entgegen: „Wir konnten die Jury durch die Wirkung unserer Strategie überzeugen: seit Beginn des Ansatzes haben wir 40% mehr Erstbesucher auf unserer Karrierewebseite, 30% mehr Bewerbungen, vier Mal mehr besetzte Stellen bei deutlich reduzierten Headhunter-Kosten. Ein riesengroßes Dankeschön an die mehr als 150 Infineon-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns in Interviews und Fokusgruppen unterstützt haben. Sie haben uns geholfen zu verstehen, wo wir geeignete Bewerber für diese Funktionen finden und wie wir sie von Infineon und von der jeweiligen Stelle überzeugen können.“

Infineon Japan nahm an zwei Großveranstaltungen teil, die in Fukuoka und Tokio (Bild) stattfanden, um den japanischen Studentinnen und Studenten das Unternehmen als „Great Place to Work“ vorzustellen. Insgesamt besuchten rund 100 Studierende den Infineon-Stand. Der nächste Schritt ist die Teilnahme an der Karrierevorstellung des Unternehmens am Standort in Tokio. Auch in Singapur traf das Infineon-Team in vier Campus-Events auf über 100 potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten.

Im Rahmen des Besuchsprogramms „Ein Tag vor Ort“ fanden 20 junge Physikerinnen und Physiker den Weg zu Infineon in Warstein und informierten sich über Produkte, Fertigungsprozesse und Karrieremöglichkeiten in dem Unternehmen. „Physikern steht bei uns eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsbereiche offen“, erklärte Dr. Stefan Buschhorn, Development Engineer, der den Standortbesuch vor drei Jahren initiiert hat.

„BEST RECRUITERS“, die größte Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, hat bereits zum siebten Mal die Recruiting-Qualität österreichischer Unternehmen und Institutionen analysiert. Infineon Österreich hat sich den ersten Platz im Branchenranking gesichert. Sabrina Moser und Aiste Jankauskaite, beide im Talent Attraction Management Team tätig, nahmen die Auszeichnung entgegen. Sie resümieren: „Die Rahmenbedingungen auf dem Bewerbermarkt haben sich verändert – Megatrends wie beispielsweise die zunehmende Digitalisierung stellen uns vor neue Herausforderungen. Es wird zunehmend schwieriger, hochqualifizierte Fachkräfte zu finden, die zu unserer Unternehmenskultur passen. Umso stolzer sind wir, dass die starke Recruiting-Strategie von Infineon Austria bei der Zielgruppe Zuspruch findet und wertgeschätzt wird.“

Interne Suche: Das neue Employee Profile

Natürlich fokussiert sich Infineon bei der Besetzung einer offenen Position zunächst auf den internen Arbeitsmarkt. Denn die vielen Möglichkeiten, die sich in einem globalen Großunternehmen bieten, sind sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer internen Entwicklung als auch für die Recruiter unermesslich groß.

Seit April 2017 steht dafür ein neues Tool zur Verfügung: das Employee Profile. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ihre beruflichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Qualifikationen angeben und gleichzeitig ihre Ziele abstecken: Was habe ich bisher gemacht, und wo möchte ich hin? Welche Position möchte ich als Nächstes erreichen? In welchen Ländern möchte ich arbeiten? – Infineon kann mit diesen Angaben leichter der richtigen Person in die richtige Position verhelfen.

Das Prinzip ist einfach: Individuellen Werdegang und persönliche Entwicklungswünsche eingeben und sich von HR auf eine passende freie Stelle hinweisen lassen. Das Employee Profile bringt also Ziele und Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Anforderungen des Unternehmens zusammen.

Willkommen an Bord!

Für externe Kandidatinnen und Kandidaten gibt es unzählige Möglichkeiten, bei Infineon einzusteigen. Schulabsolventinnen und -absolventen können ein Praktikum, eine Ausbildung oder ein duales Studium absolvieren, Studierende können als Praktikant, Werkstudent oder Trainee bei uns arbeiten. Auch eine Doktorandenstelle kann ein Start in unser Unternehmen sein.


Egal in welchem Alter und in welche Position eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zu Infineon kommt: Jeder bekommt von Anfang an verantwortungsvolle Aufgaben und einen interessanten Einblick in ein dynamisches Berufsleben. 


Im vergangenen Geschäftsjahr traten 5.088 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Stelle an einem unserer Standorte an. Gleich in der ersten Arbeitswoche bietet HR ein „Welcome Breakfast“ an, bei dem die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in lockerer Runde kennenlernen können und erste wichtige Informationen bekommen.

Nach etwa drei Monaten findet dann der New Hire Orientation Day (NHO) für alle Neuzugänge statt; er bietet vertiefte Gelegenheiten zum Netzwerken und gibt einen Überblick über das gesamte Unternehmen: Strategie, Standorte, Produkte, Divisionen und Zentralfunktionen mit ihren Aufgaben und Dienstleistungen. Statt mit Frontalvorträgen stellen die Referenten ihre Bereiche in kommunikativen Poster-Sessions vor. Speed Meetings beschleunigen das Kennenlernen. Und Meet-and-Greet-Möglichkeiten mit Topmanagern sind stets das Highlight.

In Japan fand am 14. April 2017 eine Zeremonie zur Einstellung der Hochschulabsolventinnen und -absolventen statt. Keishi Komatsu (vordere Reihe, Zweiter von links,) erzählt, wie er zum ersten Mal über Infineon hörte: „Jemand sprach mit mir bei einem Rekrutierungsevent. Ich war sehr vertraut mit Halbleitermaterial, aber ich wusste eigentlich nicht, in welchen Bereichen diese Halbleiterbauelemente von Infineon integriert werden. Die Arbeit eines Application Engineer erfordert sowohl technische Fähigkeiten als auch eine Menge Kontakt mit Kunden. Deshalb wusste ich, dass dieser Job es mir erlauben würde, sowohl das Fachwissen zu nutzen, das ich im Studium erworben habe, als auch die Erfahrung, mit anderen zu arbeiten, die ich durch meinen Teilzeitjob hatte. Die Atmosphäre hier ist offen und bietet viele Möglichkeiten. Seit dem Eintritt in das Unternehmen durfte ich sowohl intern als auch extern an verschiedenen Trainings teilnehmen; ich bin sehr dankbar für die umfangreiche Ausbildung.“

In 2017 wurden 103 Auszubildende weltweit eingestellt.

Ausbildung bei Infineon

Den Schulabschluss fast in der Tasche und bereit für neue Abenteuer? Ob klassische Ausbildung oder duales Studium: Bei Infineon können Schulabgänger aus einer breiten Palette an technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen wählen.

Interessierte Jugendliche auf Ausbildungssuche konnten sich auf der Messe „Karrierestart 2017“ in Dresden über die Ausbildung bei Infineon als Mechatroniker oder Mikrotechnologe informieren. Das Unternehmen punktete mit Ausstellungsstücken aus der Welt der Chipproduktion, Infotainment und vielen Eyecatchern, wie zum Beispiel einem Film über den Reinraum. Derzeit lernen 54 Auszubildende bei Infineon Dresden.

An den Standorten München, Regensburg und Warstein bietet sich den kaufmännischen Azubis eine ganz besondere Gelegenheit: Sie können im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus vier Wochen ihrer Ausbildung im europäischen Ausland verbringen.

20 der 27 Ausbildungsgänge sind technischer Natur. Der technische Anteil liegt somit bei 74%.

Duales Studium

Florian Ernst (Mitte) studiert in Regensburg Elektro- und Informationstechnik und arbeitet bei Infineon in der Fertigungsabteilung. Während einer Dienstreise nach Kulim, Malaysia, bekam er die Gelegenheit, Eindrücke aus dem Arbeitsalltag der Partnerabteilung „Product and Test Engineering“ zu bekommen.

Infineon Deutschland bietet Abiturientinnen und Abiturienten sowie ehemaligen Auszubildenden seit 1999 das duale Studium an. Kein anderer Studiengang enthält einen so hohen Praxisanteil, denn Theorie- und Praxisphasen wechseln sich ab. Je nach Studienmodell dauert das duale Studium drei, dreieinhalb oder vier Jahre; es endet mit einem Bachelortitel. Erfolgreiche Bachelorabsolventinnen und -absolventen können dann ihr Wissen mit einem dualen Masterstudium weiter ausbauen.

Ein duales Studium ist die ideale Möglichkeit, bei monatlicher Vergütung zu studieren und gleichzeitig verschiedene Aufgaben des Unternehmens kennenzulernen. Die Absolventinnen und Absolventen wissen später sehr genau, in welchem Bereich sie anschließend am liebsten einsteigen möchten.

Kooperationen mit Hochschulen

Die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen ist aus vielen verschiedenen Gründen sehr wichtig. An vorderster Stelle steht natürlich die Gewinnung erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen als Berufseinsteiger. Dazu bieten wir diverse duale Studiengänge an. Aber auch der Wissensaustausch und gemeinsame Innovationsprojekte werden vorangetrieben, um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben.


Für eine enge Kontaktpflege an den jeweiligen Standorten haben zahlreiche Infineon-Ingenieurinnen und -Ingenieure Lehraufträge an anerkannten Universitäten im In- und Ausland. Wir unterstützen Hochschulen mit Stiftungsprofessuren oder Forschungslaboren. Wir schreiben Promotionen aus. Und wir besuchen Hochschulmessen, halten Vorträge auf Kongressen und laden zu Exkursionen in unser Unternehmen ein.

Reinhard Ploss, Chief Executive Officer (CEO, rechts), und Prof. Wu Zhi-qiang, Vizepräsident der Tongji University (links), verlängern die langjährige Partnerschaft zwischen Infineon und der Tongji University um weitere fünf Jahre. Gemeinsam mit der Universität entwickelt Infineon Lösungen für Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit. Die Partnerschaft bringt das Unternehmen außerdem mit jungen Talenten in Kontakt. China ist für Infineon ein besonders wichtiger Markt – hier arbeiten 2.000 Kolleginnen und Kollegen, und hier hat Infineon im vergangenen Geschäftsjahr 24 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. China entwickelt sich zu einem globalen Innovationszentrum, in dem lokale Präsenz extrem wichtig ist.

Infineon in Melaka, Malaysia, arbeitet jetzt schon seit acht beziehungsweise fünf Jahren mit der Multimedia University (MMU) und der University Technical Melaka Malaysia (UTeM) zusammen. Die „Infineon Week“, eine Reihe mit speziell entwickelten dreitägigen Kooperationsprogrammen für die Ingenieur- und IT-Studentinnen und -Studenten der Universitäten, beinhaltete einen Werksbesuch, einen Karrierevortrag, ein Alumni-Treffen, eine Interviewsession, Bewerbungsmöglichkeiten für ein Praktikum, zudem einen Wettbewerb für innovative Projekte sowie die Präsentation von Postern.
Infineon Korea teilt seit Kurzem seine Expertise in der Automobilhalbleitertechnologie mit Electronic-Engineering-Studierenden. Die Ausbildung wird als dreiwöchiger Kurs von den Professoren der örtlichen Universitäten und Ingenieuren von Infineon Korea sowie der Infineon-Zentrale geleitet.
Infineon Batam in Indonesien ist einer der Sponsoren für einen beliebten Hacker-Marathon. Ziel des Sponsorings ist es, die digitale Wirtschaft in Indonesien zu unterstützen und die Jugend von den Chancen im digitalen Sektor zu begeistern. Etwa 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Universitäten in ganz Indonesien haben sich für diesen Wettbewerb angemeldet. Die Veranstaltung heißt BYOC Hackathon, wobei BYOC mehrere Bedeutungen hat: Bring Your Own Computer, Build Your Own Code, Boost Your Own Career. Auf Deutsch: Bringen Sie Ihren eigenen Computer mit, bauen Sie Ihren eigenen Code, steigern Sie Ihre eigene Karrieremöglichkeiten.

Praktikanten und Werkstudenten

Für Studenteninnen und Studenten sowie Hochschulabsolventinnen und -absolventen gibt es bei Infineon in allen Bereichen attraktive Möglichkeiten, um Teil des Teams zu werden.

Wir bieten Praktika, Tätigkeiten als Werkstudentinnen und Werkstudenten oder die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten an. Klar ist: Alle Neueinsteiger können sich auf einen Raum für Kreativität und Praxiserfahrung mit neuester Technologie freuen und so einen erfolgreichen Karrierestart hinlegen.


Auf karriere.de hat Infineon das Qualitätssiegel „Fair Company“ erhalten, weil für uns die „Fair Company“-Regeln für Praktikantinnen und Praktikanten sowie Werkstudentinnen und -studenten selbstverständlich sind, zum Beispiel:

  • Wir besetzen keine normalen Vollzeitstellen mit Praktikanten oder Werkstudenten.
  • Wir bieten Praktika hauptsächlich im Sinne eines Ausbildungsauftrags an.
  • Wir bezahlen unsere Praktikanten und Werkstudenten angemessen.

Trendence, ein unabhängiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen, identifiziert jedes Jahr die attraktivsten Arbeitgeber in 28 Ländern. In Deutschland wurde Infineon von den Ingenieurstudentinnen und -studenten unter die Top-100-Arbeitgeber gewählt.


Rund 7.500 Praktikantinnen und Praktikanten bewerteten bei einer Umfrage der CLEVIS Group die Arbeitsbedingungen von Unternehmen. Die Studie kategorisiert die Firmen in vier Bereiche: Stars, Pretender, Hidden Champions und Challenger. Die Einteilung von Infineon als „Hidden Champion“ bedeutet, dass wir mehr für unsere Praktikantinnen und Praktikanten tun, als wir versprechen.

Die Münchner PIUs dieses Jahres: Absolventinnen und Absolventen dänischer Wirtschaftsgymnasien, die bei Infineon für zwölf Monate Erfahrung sammeln und wirtschaftliche Zusammenhänge in der Praxis erleben konnten. PIU steht für „Praktik I Udlandet“ und bedeutet auf Deutsch „Auslandspraktikum“. An dem PIU-Programm beteiligen sich jedes Jahr etwa 30 Wirtschaftsgymnasien in ganz Dänemark. Für ein Jahr werden rund 30 Praktikantinnen und Praktikanten nach England sowie 130 Praktikantinnen und Praktikanten nach Deutschland vermittelt.

Stine Hansen arbeitet im Bereich Automotive. Dort beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Produktänderungsmitteilungen und mit der Nachverfolgung von Aufträgen.

Für mich ist das PIU-Praktikum eine großartige Erfahrung, bei der ich wirklich viel über mich selbst und über meine eigenen Fähigkeiten erfahren kann – auch und besonders dann, wenn ich in Situationen komme, die mich an meine Grenzen bringen. Hier bleibt niemand in seiner Komfortzone, so viel ist sicher! Abgesehen davon lerne ich eine Menge über die Unternehmenskultur in Deutschland, verbessere meine Deutsch- und Englischkenntnisse und erlebe, wie es ist, Vollzeit für ein großes internationales Unternehmen wie Infineon tätig zu sein.

Stine Hansen

Globales Trainee-Programm

Unsere Welt verändert sich – immer schneller. Mit einer breit angelegten Initiative will Infineon dem Wandel begegnen. Herzstück der Aktivitäten ist das neu aufgelegte International Graduate Program (IGP), dessen Ziel es ist, topqualifizierte Absolventinnen und Absolventen zu gewinnen. Im Gegensatz zu bisherigen Programmen verfolgt es einen globalen Ansatz. Das heißt, die 35 Trainees können ihre Netzwerke sowohl über Bereichsgrenzen als auch über Ländergrenzen hinweg aufbauen. Dabei liegt mindestens eine Station im Ausland. In regelmäßigen Telefon- und Onlinekonferenzen tauschen sich die IGP-Trainees miteinander aus; halbjährlich finden zudem persönliche Treffen statt.

  • Dauer: 18 bis maximal 24 Monate
  • Bewerber: Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit Bachelor- oder Masterabschluss oder Doktortitel
  • Drei bis vier Stationen, davon mindestens ein Auslandsaufenthalt von vier bis sechs Monaten
  • Betreuung: individuell durch Buddy- und Mentoring-Programm
  • Netzwerk: international mit regelmäßigen virtuellen, regionalen und internationalen Treffen

Das IGP ist für mich der perfekte Berufseinstieg. Besonders spannend finde ich es, mich in verschiedenen Positionen und Arbeitsbereichen einzubringen. Ich erhoffe mir dadurch, mehr über meine eigenen Fähigkeiten, Stärken und auch Schwächen zu lernen. Dabei werde ich tatkräftig unterstützt: Ich nehme an IGP-Veranstaltungen teil, bekomme Rat von meinem Mentor und treffe mich regelmäßig mit dem Management. Ich habe das Gefühl, mich beweisen zu können. Hier trage ich mit meiner Arbeit zu etwas bei!

Veronika Filser IGP-Trainee

Infineon macht fit für den Arbeitsmarkt

Unter anderem bieten wir Flüchtlingen Praktika bei uns an. Hier ein Beispiel: Kurz bevor der 22-jährige Rahmatullah Muqbil sein dreijähriges Business-Administration-Studium in Kabul abschließen kann, zwingt ihn die politische Situation in Afghanistan, seine Heimat zu verlassen. In einer Unterkunft in Unterföhring bei München wird eine ehrenamtlich tätige Infineon-Mitarbeiterin auf ihn aufmerksam. Sie schlägt Rahmatullah ein Praktikum im IT-Bereich bei Infineon vor. Kurz darauf beginnen für den jungen Afghanen intensive Wochen, die sowohl für ihn als auch für Infineon ein Gewinn werden.

Seit Jahren unterstützen wir junge Menschen dabei, sich gut auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bieten sich im Rahmen des Erasmus-Förderprogramms der EU namens „PEP UP“ (PhDs Enhanced for Prospects Erasmus Plus) diverse Möglichkeiten. Ziel des zweijährigen Projekts ist es, jungen Doktorandinnen und Doktoranden verschiedener europäischer Universitäten Orientierung zu geben und Kompetenzen für den Arbeitsmarkt zu vermitteln, sodass sie im Anschluss an ihre Promotion in der Industrie andocken können. Infineon leistet hier mit seiner Expertise einen wesentlichen Beitrag – das Unternehmen entwickelt etwa Trainings mit und schult die Doktorandinnen und Doktoranden in Workshops. Aber auch für Schülerinnen und Schüler gibt es ein breites Angebot an Unterstützung, das lokal gesteuert wird.

Infineon veranstaltet in Warstein jedes Jahr für etwa 85 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen aus Warstein und Umgebung Bewerbungstrainings. Das Unternehmen unterstützt sie bei ihren Bewerbungsaktivitäten, damit sie gut vorbereitet in ihre Bewerbungsphase zur Berufsausbildung antreten können.