Talente – Wir wollen die Richtigen

Eines ist klar: Unsere Geschäftsstrategie lässt sich nur dann umsetzen, wenn die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den richtigen Positionen zum Einsatz kommen. Aber selbst ein renommiertes Unternehmen wie Infineon kann sich nicht einfach darauf verlassen, dass sich die passenden Kandidatinnen und Kandidaten auf offene Stellen bewerben, Denn der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft. Deshalb müssen wir uns Trends wie der Digitalisierung und den Herausforderungen des demografischen Wandels anpassen – und das in Zeiten eines rasanten technischen Fortschritts.
Nur Unternehmen, die sich frühzeitig auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt einstellen, können langfristig mit Erfolg offene Stellen besetzen.

Wir wollen uns nicht auf traditionelle Strategien im Recruiting verlassen. Wenn wir weiterhin erfolgreich die besten Talente für Infineon gewinnen wollen, müssen wir mutig bleiben, unsere Zielgruppen weiterhin ins Zentrum unseres Handelns stellen und neue Methoden ausprobieren. Nur durch kreative Wege und konstantes Hinterfragen des Status Quo können wir im Recruiting Entscheidungen treffen, die uns als Unternehmen langfristig erfolgreich machen. Unsere von Sales&Marketing inspirierte Talent Attraction Strategie ist für mich der richtige Weg.

Andreas Urschitz Division President Power Management & Multimarket (PMM)

Recruiting: gezielte Suche nach Talenten

Infineon ist an allen seinen Standorten weltweit aktiv, um die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten zu finden und zu gewinnen. Wir arbeiten kontinuierlich an unserem Bekanntheitsgrad und am Employer Branding – unserem Image als beliebter und innovativer Arbeitgeber. Dazu gehen wir Kooperationen mit Universitäten, Schulen und staatlichen Institutionen ein, besuchen Messen und veranstalten spezielle Events. Wir suchen auf sämtlichen Kanälen, setzen Filme ein und erleichtern die Jobsuche und die Bewerbung über unsere Karriere-Website. Des Weiteren geht unser Talent-Attraction-Management-Team (TAM) aktiv auf geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu.

Das Team von Infineon Österreich auf „Bounty-Hunter Mission“! Im November 2017 wurden nach dem Mittagessen Bounty-Riegel im Kantinenbereich verschenkt, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das globale Hire4Infineon-Programm zu erinnern und neue Talente anzulocken. Hire4 Infineon ist ein globales Bonusprogramm, bei dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen attraktiven Bonus (= Bounty) erhalten, wenn sie Freunden, Bekannten oder Kollegen eine offene Stelle vorschlagen und ihr Kandidat oder ihre Kandidatin dann eingestellt wird.
Am 29. August 2018 fand zum siebten Mal ein Infineon Recruiting Day in Villach statt. Von den insgesamt 100 Bewerberinnen und Bewerbern konnten 45 passende Kandidatinnen und Kandidaten für die Bereiche Process Engineering, Maintenance und Factory Integration rekrutiert werden. Empfangen wurden sie von unseren Spezialisten und Hiring-Managern aus dem Fachbereich Prozessentwicklung sowie unseren Talent Attraction Managern (wie auf dem Bild). Nach Einzelgesprächen von jeweils einer Stunde erwartete die Bewerber ein Get-together am Büfett. Wer noch einen Blick hinter die Kulissen bei Infineon werfen wollte, konnte an einer Standortführung teilnehmen. „Der Recruiting Day lief reibungslos ab und machte Spaß. Ich reiste aus Spanien an. Es war alles perfekt geplant, und die Reise war angenehm für mich. Mir hat die Atmosphäre bei den Bewerbungsgesprächen gefallen; alle waren entspannt, und so konnte ich mich auf die Gespräche konzentrieren und sie auch genießen. Am Abend war ich davon überzeugt, dass ich hier in Villach arbeiten möchte – und ich freue mich, dass auch Infineon so denkt“, resümiert Teilnehmer Pano Borja-Vicente.
Infineon China hat am 12. Juni 2018 in Shenzhen die erste High-Tech-Afterwork-Veranstaltung durchgeführt. Ziel der Aktion war es, in den richtigen Zielgruppen Talente anzulocken und dabei die Wachstumsstrategie des Unternehmens zu unterstützen. Zehn Techniker waren als potenzielle Kandidaten eingeladen. Zu Beginn stellten drei Infineon-Experten aus den Divisionen PMM, ATV und IPC den externen Talenten die Produkte und das Unternehmen vor. Dann wurde ein unterhaltsames Speed-Dating zwischen externen und internen Teilnehmern veranstaltet. Der Tag endete mit einer Standortführung und Einzelgesprächen. Viele positive Rückmeldungen deuteten darauf hin, dass die Veranstaltung für die Teilnehmer sehr innovativ und hilfreich war, um mehr über Infineon als Arbeitgeber zu erfahren. Das HR-Team in China wird diese Dynamik beim Aufbau der Talent-Pipeline weiter ausbauen.

Willkommen an Bord!

In Melaka, Malaysia, ist das „Speed-Meeting“ ein sehr beliebter Teil des New Hire Orientation Day für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Format wurde aus dem deutschen Programm übernommen. Es ist als Eisbrecher immer noch stark angesagt und ermöglicht es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, viele neue Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Abteilungen auf lustige Art kennenzulernen.

Für externe Kandidatinnen und Kandidaten gibt es unzählige Möglichkeiten, bei Infineon einzusteigen. Schulabsolventinnen und -absolventen können ein Praktikum, eine Ausbildung oder ein duales Studium absolvieren, Studierende können als Praktikant oder Werkstudent bei uns arbeiten oder ihre Bachelor- oder Masterarbeit bei uns schreiben. Auch eine Doktorandenstelle oder das International Graduate Program (IGP, siehe unten) kann ein Start in unser Unternehmen sein.

Egal in welchem Alter und in welche Position eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zu Infineon kommt: Jeder bekommt von Anfang an verantwortungsvolle Aufgaben und einen interessanten Einblick in ein dynamisches Berufsleben.

Im letzten Jahr wurden weltweit 6.403 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Infineon eingestellt.

Die neuen Kolleginnen und Kollegen sollen nach Möglichkeit schnell in einen Arbeitsmodus gelangen und sich in ihrer Entscheidung für Infineon bestätigt sehen. Damit dies gelingt, ist ein gutes Onboarding wichtig, wobei in erster Linie die jeweilige Fachabteilung gefragt ist. Aber auch HR übernimmt hier wichtige Aufgaben: sowohl im direkten Kontakt mit den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch indirekt über die neuen Vorgesetzten.

An vielen Standorten hat sich das Onboarding bereits etabliert. Um eine einheitliche Mindestqualität zu sichern, aber auch um gute Ideen auszuweiten und kleinere Standorte zu unterstützen, hat HR im Geschäftsjahr 2017/2018 eine weltweite Onboarding-Richtlinie erstellt. Bestandteile sind beispielsweise eine global versandte Willkommens-Mail, Willkommensseiten im Intranet, Vorgaben für einen Einarbeitungsplan und eine Checkliste, anhand derer Vorgesetzte die notwendigen Vorbereitungen treffen können. Außerdem legt die Richtlinie ein „Buddy-System“ fest, das in einem Flyer erklärt wird.

An allen Standorten sollen Begrüßungs- und Informationsveranstaltungen für die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stattfinden. Die Ziele sind: Informations- und Wissensaustausch sowie Motivation und Networking.

Ausbildung und duales Studium

Den Schulabschluss fast in der Tasche und bereit für neue Abenteuer? Ob klassische Ausbildung oder duales Studium: Bei Infineon können Schulabgänger aus einer breiten Palette an technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen sowie dualen Studiengängen wählen.

An den Standorten München, Regensburg und Warstein bietet sich den kaufmännischen Azubis eine ganz besondere Gelegenheit: Sie können im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ vier Wochen ihrer Ausbildung im europäischen Ausland verbringen.

Schon zum wiederholten Male erhielt Infineon den Ausbilderpreis der Stadt Regensburg. Mit der begehrten Trophäe wurden vier Firmen ausgezeichnet, die einen hohen Standard der Berufsausbildung vorweisen können. Das Foto zeigt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer in der Mitte der vorderen Reihe, sowie die Verantwortlichen der Berufsschulen zusammen mit den diesjährigen Preisträgern des Ausbilderpreises.

Nachwuchsförderung beginnt bei Infineon nicht erst bei der Ausbildung von Fachkräften, sondern bereits deutlich eher. Denn früh übt sich, wer ein Experte werden will. Darum wollen wir schon die Kleinsten für Technik begeistern. Sozusagen unsere komplexen Produkte und Technologien verständlich erklären – und das mit einer großen Portion Spaß! So lernen Kinder schon beizeiten, welchen Beitrag die Mikroelektronik für eine lebenswerte Zukunft und für den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen leisten kann.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Absolventen dieser Fächer sind heute gefragter denn je. Deshalb hat Human Resources im Herbst 2017 das Projekt „MINT-Minis“ ins Leben gerufen. Auf der neuen Homepage im Intranet sind altersgerechte Materialien und kindgerechte Foliensätze zu finden. Themen sind Technik im Allgemeinen und Halbleitertechnik im Besonderen. Um schon die Jüngsten für Technik zu begeistern, können an allen deutschen Ausbildungsstandorten Reinraumanzüge in verschiedenen Kindergrößen sowie Experimentierkoffer ausgeliehen werden. Die „MINT-Minis“ sollen Infineon-Kolleginnen und -Kollegen weltweit motivieren, in Kindergärten und Schulen zu gehen, um Kinder zwischen drei und zehn Jahren für die MINT-Welt zu begeistern. Erste Projekte gab es bereits in Europa, den USA und Asien.
Chips@School ist ein von Infineon im Jahr 2012 ins Leben gerufener Wettbewerb, der mittlerweile nicht mehr nur in Deutschland, sondern auch weltweit stattfindet, beispielsweise in Singapur und Irland. Schüler ab der achten Klasse werden dazu aufgerufen, neue Lösungen und Anwendungsbeispiele auf Basis der Chiptechnologie zu entwickeln. Die Schüler beschäftigen sich dabei mit vielen interessanten Fragen: Was machen die Chips von morgen? Wie sieht die Zukunft aus? Im Jahr 2018 gewannen die Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums in Unterhaching den deutschlandweiten Wettbewerb. Sie stellten ein Konzept für ein Insektennest vor, bei dem mit Hilfe eines Raspberry-Pi-Minicomputers und eines Sensors Temperatur und Luftfeuchtigkeit selbst reguliert werden. Und beim Wettbewerb in Irland dachten sich die Schüler einen „Smart Cup“ aus: eine wiederverwendbare Kaffeetasse aus rostfreiem Stahl mit integriertem Chip, mit der man nicht nur bezahlen, sondern auch Treuepunkte sammeln kann.

Auch die diesjährige Schülerrunde von Chips@School hat ermutigende Motivation, Kreativität und Entschlossenheit beim Einsatz von Zukunftstechnologien zur Bewältigung realer Probleme unter Beweis gestellt. Es ist immer wieder ein Vergnügen, an dem Wettbewerb teilzunehmen, um zu sehen, was für Dinge sich die nächste Generation junger Köpfe vorstellt.

Randolph Knobloch Managing Director, Infineon Technologies Ireland

Als Alternative oder als Zusatz zur abgeschlossenen Ausbildung bietet Infineon Deutschland Abiturientinnen und Abiturienten sowie ehemaligen Auszubildenden das duale Studium an. Kein anderer Studiengang enthält einen so hohen Praxisanteil, denn Theorie- und Praxisphasen wechseln sich ab. Je nach Studienmodell dauert das duale Studium drei, dreieinhalb oder vier Jahre. Danach haben die Absolventen einen Bachelortitel in der Tasche. Erfolgreiche Bachelorabsolventinnen und -absolventen können anschließend ihr Wissen in einem dualen Masterstudium weiter ausbauen.

Ein duales Studium ist die ideale Möglichkeit, bei monatlicher Vergütung zu studieren und gleichzeitig verschiedene Aufgaben des Unternehmens kennenzulernen. Die Absolventinnen und Absolventen wissen später sehr genau, in welchem Bereich sie am liebsten einsteigen möchten.

Ausschließlich mit Einser- und Zweiernoten haben 13 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei Infineon Regensburg beendet. Wie bei einem Hightech-Unternehmen nicht anders zu erwarten, haben alle Absolventinnen und Absolventen einen technischen Beruf gewählt. So auch Josef Schätz aus Regensburg. Er ist der erste Student im dualen Studium mit erfolgreichem Abschluss des Masterstudiengangs „Electrical and Microsystems Engineering“. „Infineon erschien mir am sympathischsten“, bekennt der gebürtige Passauer, wie er auf der Suche nach einem geeigneten dualen Studium zum Halbleiterentwickler fand. Dass Josef Schätz nun bei Infineon der erste Absolvent eines dualen Masterstudiengangs ist, war vor sechs Jahren bei der Bewerbung noch gar nicht abzusehen. Ausruhen kann sich der 25-Jährige keinesfalls. Auf den Master folgt jetzt die Promotion. Eine Doktorandenstelle hat er bei Infineon auf Anhieb gefunden.

Kooperationen mit Hochschulen

Infineon Asia Pacific bietet seit sechs Jahren das Singapur-Industriestipendium (SgIS) in enger Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsentwicklungsgremium (EDB) und dem Bildungsministerium (MOE) an. Dabei ermöglichen Sponsoren wie Infineon jungen Talenten ein Bachelorstudium. Das EDB und das MOE nehmen Infineon als sehr qualifizierten Partner wahr, da das Unternehmen über gute Personalkapazitäten verfügt und die Talententwicklung stark im Fokus hat. Das SgIS-Programm trägt nicht nur zur Sicherung der Talent-Pipeline für Infineon bei, sondern ermöglicht es auch, junge Menschen zu inspirieren.

Die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen ist aus vielen Gründen sehr wichtig. An vorderster Stelle steht natürlich die Gewinnung erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen als Berufseinsteiger. Dazu bieten wir diverse duale Studiengänge an. Aber auch der Wissensaustausch sowie gemeinsame Innovationsprojekte werden vorangetrieben, um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben.

Für eine enge Kontaktpflege an den jeweiligen Standorten haben zahlreiche Infineon-Ingenieurinnen und -Ingenieure Lehraufträge an anerkannten Universitäten im In- und Ausland übernommen. Wir unterstützen Hochschulen mit Stiftungsprofessuren oder Forschungslaboren, wir schreiben Promotionen aus, und wir besuchen Hochschulmessen, halten Vorträge auf Kongressen und laden zu Exkursionen in unser Unternehmen ein.

„Cross the Frontier!“, lautete das Motto der diesjährigen Summer School vom 27. bis 31. August 2018 am Standort Villach. Der Schwerpunkt der Woche lag auf digitaler Industrie und digitalen Produkten. Interessante Vorträge, Laborführungen, Ausflüge oder der „Escape Room“ sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. 60 Studierende aus 13 Ländern, zum Beispiel aus Italien, Österreich, Deutschland, Pakistan, Indien und Griechenland, verbrachten eine ereignisreiche Woche bei Infineon Österreich in Villach. „Ich habe mich aus mehreren Gründen für die Teilnahme an der Infineon Summer School entschieden: Zum einen, um bessere Einblicke in das Unternehmen zu erhalten, weil es ein führendes Unternehmen in der Halbleiterindustrie ist. Darüber hinaus ist es eine Chance, Grundkenntnisse zu Themen wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Datenanalyse zu erhalten und ein Netzwerk im Unternehmen aufzubauen“, so Student Luca Lingardo. „Ich bin hierhergekommen, um mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, um mehr Informationen über Infineon zu erhalten und weil ich mich auch für das Thema der Summer School interessiert habe. Es war eine lustige Woche voller netter Aktivitäten und mit interessanten Expertenvorträgen“, meinte Studentin Elisa Granata. „Ich denke, es war eine gute Entscheidung, hierherzukommen, weil ich viel gelernt habe. Ich komme aus dem Bereich Robotik und Sense Integration. An der Summer School haben wir weitere Bereiche kennenlernen können, wie etwa Datenanalyse und andere Themen, an denen Infineon arbeitet. Ich würde jedem empfehlen, in die Summer School zu kommen. Es ist ein guter Ort, um sich zu vernetzen“, erklärte Student Usama Saqib.

Praktikanten und Werkstudenten

Für Studentinnen und Studenten sowie Hochschulabsolventinnen und -absolventen gibt es bei Infineon in allen Bereichen attraktive Möglichkeiten, um Teil des Teams zu werden. Wir bieten Praktika, Tätigkeiten als Werkstudentinnen und Werkstudenten oder die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten an. Klar ist: Alle Neueinsteiger können sich auf einen Raum für Kreativität und Praxiserfahrung mit neuester Technologie freuen und so einen erfolgreichen Karrierestart hinlegen.

Trendence, ein unabhängiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen, identifiziert jedes Jahr in 28 Ländern die attraktivsten Arbeitgeber. Dabei wählen die Ingenieurstudentinnen und -studenten Infineon Deutschland immer wieder unter die Top-100-Arbeitgeber.

Über 5.000 Praktikantinnen und Praktikanten bewerteten bei einer Umfrage der CLEVIS Group die Arbeitsbedingungen in verschiedenen Unternehmen. Die Studie kategorisiert die Firmen in vier Bereiche: Stars, Pretender, Hidden Champions und Challenger. Die Einteilung von Infineon als „Star“ zeichnet das Unternehmen sowohl in der Arbeitgeberqualität als auch beim Markenimage aus. Die Praktikanten in diesen Unternehmen sind mit ihrem Arbeitgeber und dem Praktikum sehr zufrieden.

Im Juli 2018 nahmen 70 Praktikantinnen und Praktikanten am jährlichen Management-Praktikanten-Dialog bei Infineon in Singapur teil. Die Veranstaltung ermöglicht im Rahmen der Praktikumserfahrung eine interaktive Kommunikation zwischen der Geschäftsführung und den Studentinnen und Studenten. Sie bietet nicht nur eine Plattform für die Praktikantinnen und Praktikanten, um wertvolle Einblicke in das Geschäft und das Managementteam von Infineon zu gewinnen, sondern ist auch eine Möglichkeit für das Management, um den Blick der Studentinnen und Studenten auf das Unternehmen und auf aktuelle Themen zu verstehen. Unter der Fragestellung „Warum Infineon?“ diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Themen und visualisierten, wie sie Infineon wahrnehmen. „Infineon verbindet globale Talente miteinander. Das Unternehmen überwindet geografische und kulturelle Grenzen, um alle kreativen Ideen zu sammeln. Um mein Praktikum bei Infineon zu beginnen, bin ich von Deutschland nach Singapur gereist, habe mein Studiengebiet vom Wirtschaftsingenieurwesen in meinen Praktikumsbereich, die Elektrotechnik, verlagert und schließlich meine bereits offene Denkweise noch mehr erweitern können“, so die Praktikantin Danjie Shen.

Talent-Programme

Sonst hauptsächlich virtuell vernetzt, trafen sich 35 der aktuell 49 weltweit aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IGP für die IGP Regional Conference im März 2018 in Dresden. Regional Conference bedeutet, dass alle aktuell in Europa und den USA stationierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms an einem Ort persönlich zusammenkommen. Parallel lief in Melaka zwei Wochen später eine Konferenz für alle IGP-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer ab, die zu diesem Zeitpunkt in Asien waren.

Unsere Welt verändert sich – und das immer schneller. Mit einer breit angelegten Initiative will Infineon dem sich auch in der Arbeitswelt vollziehenden Wandel begegnen. Herzstück der Aktivitäten ist das International Graduate Program (IGP), dessen Ziel es ist, topqualifizierte Absolventinnen und Absolventen zu gewinnen. Das Programm verfolgt einen globalen Ansatz. Das heißt, die 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Netzwerke sowohl über Bereichsgrenzen als auch über Ländergrenzen hinweg aufbauen. Dabei liegt mindestens eine der drei bis vier Stationen im Ausland. In regelmäßigen Telefon- und Online-Konferenzen tauschen sich die IGPs miteinander aus; halbjährlich finden zudem persönliche Treffen im Rahmen von Konferenzen statt.

Informationen zum International Graduate Program (IGP):

  • Dauer: 18 bis maximal 24 Monate
  • Bewerber: Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit Bachelor- oder Masterabschluss oder Doktortitel
  • Drei bis vier Stationen, davon mindestens ein Auslandsaufenthalt von vier bis sechs Monaten
  • Aufgabenbereiche: divisions- und funktionsübergreifend
  • Betreuung: individuell durch Buddy- und Mentoring-Programme
  • Netzwerk: international mit regelmäßigen Jours fixes sowie virtuellen, regionalen und internationalen IGP-Treffen

Ich habe das IGP in Warstein im Einkaufsteam für Anlagen gestartet. Von September bis Dezember 2018 werde ich vier Monate in Wuxi, China, verbringen und dann zwei Monate in Cegléd, Ungarn, um lokale Einkaufsaktivitäten zu unterstützen. Anschließend gehe ich zurück nach Warstein, um dort im Strategischen Einkauf meine Laufbahn fortzusetzen. Infineon ist ein Global Player, der es Menschen ermöglicht, ihre Persönlichkeiten weiterzuentwickeln und Karrieren voranzutreiben. Das enge Netzwerk im Unternehmen bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine tolle Arbeitsatmosphäre und ermöglicht uns, helle Köpfe von allen Standorten der Welt kennenzulernen.

Zhang Zhe IGP-Teilnehmerin
Das Team des Infineon Melaka Talent Network hat allen Grund, stolz zu sein: Im Oktober 2017 erhielt es bei einer Festveranstaltung in Kuala Lumpur den renommierten HR Excellence Award 2017. Ein regionales Expertengremium hochrangiger HR-Manager hatte zuvor alle Bewerbungen ausgewertet und Infineon zum der Gewinner in der Kategorie Talent Management gewählt. Der Erfolg deutet darauf hin, dass unsere HR-Leistungen die Messlatte noch höher gelegt haben und dem Unternehmen in den Augen der asiatischen HR-Community einen wahren Mehrwert bieten.
Bei Infineon in Asien gibt es zwei Talent-Programme, um die Führungspersonen von morgen zu fördern: ENGINE für Talente der Management- und Projektmanagementkarrieren sowie TECHStar für Talente der Technical-Ladder-Karriere. Ein großes Highlight der ENGINE- und TECHStar-Programme ist die „Campus Week“ an der Singapore Management University (SMU), bestehend aus vier Modulen. In vier einzelnen Wochen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort die Möglichkeit, die Angebote eines maßgeschneiderten Lernprogramms zu nutzen, das sowohl Kenntnisse wie auch Soft Skills in Bezug auf allgemeine Management- und Führungsthemen abdeckt. Auf dem Bild sind die ENGINE- und TECHStar-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer zu sehen, nachdem sie im April 2018 dem Infineon-Asia-Pacific-Managementteam ihre Überlegungen und Erkenntnisse aus dem ersten Modul vorgestellt haben.
Cheetah ist ein zweijähriges Talent-Programm bei Infineon China für Technical-Ladder-Talente. Es soll ihnen helfen, sich von technischen Experten zu unternehmerischen Partnern mit tieferem Kunden- und Geschäftsverständnis sowie innovativem Denkvermögen zu entwickeln. Das erste Modul „Meine Bühne, meine Geschichte“ wurde vom 22. bis 24. Mai 2018 in Wuxi gestartet – zusammen mit einem weiteren Talent-Programm namens Eagle für Talente aus der Managementkarriere. Insgesamt nahmen 31 Talente aus verschiedenen Divisionen mit unterschiedlichen Funktionen und von mehreren Standorten in China teil.

Infineon macht fit für den Arbeitsmarkt

Seit Jahren unterstützen wir junge Menschen dabei, sich gut auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

In der Initiative „Integration durch Bildung“ engagiert sich Infineon in zwei Bereichen: nämlich bei „Integration durch Vorbilder“ sowie bei „Hochschulzugang und Qualifizierung“. Im Bereich „Hochschulzugang“ stiftet Infineon pro Jahr 15 „Kiron Higher Education“-Stipendien. „Kiron“ ist ein Non-Profit-Start-up, das seit 2016 Geflüchteten ein Onlinestudium in „Engineering“ oder „Computer Science“ ermöglicht. Den Abschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer später an einer von über 50 Partneruniversitäten erlangen. „Kiron“ begleitet die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Sprachkursen und Mentoring. Der große Vorteil: Junge Menschen können dieses Studium auch ohne endgültige Klärung ihres Aufenthaltsstatus aufnehmen. Im Handlungsfeld „Integration durch Vorbilder“ hat sich die „Vorbilderakademie Süd“ entwickelt, die Infineon finanziell unterstützt: 39 Jugendliche mit Migrationshintergrund wurden zu einer Woche der Selbsteinschätzung, Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung eingeladen. 22 der Jugendlichen leben ohne Familien in Deutschland. Hauptherkunftsländer sind Afghanistan (40 Prozent) und Syrien (15 Prozent). „Ich habe sehr viel Neues gelernt, nicht nur vom Stoff her, sondern auch über mich selbst. Neue Menschen kennenzulernen und Freunde zu finden war echt eine schöne Erfahrung“, sagte ein Teilnehmer. Damit die Veranstaltung nachhaltige Wirkung entfalten kann, wurde in Regensburg vom 16. bis 18. März 2018 ein Nachfolgewochenende veranstaltet (siehe Bild). Bei der Vorbilderakademie im September gab es zwei weitere Vorbilder: Die beiden Jugendlichen mit Migrationshintergrund lassen sich in Regensburg zum Mechatroniker beziehungsweise zum Elektroniker für Geräte und Systeme ausbilden.