Talente – Vielfalt zeichnet uns aus

Jeder Mensch ist anders – und das ist auch gut so. Ein wichtiger Erfolgsfaktor bei Infineon ist die Vielfalt, denn bei uns hat jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, eigene Stärken mit einzubringen. Diese Verschiedenheit führt zu neuen Perspektiven, Ideen und Fähigkeiten – und fördert so den Innovationsgeist. Individuelle Unterschiede versteht Infineon als Gewinn für das Unternehmen.

Diversity-Management

Auch unsere Unternehmenskultur basiert darauf, die Individualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertzuschätzen. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Herkunft, Religion, Weltanschauung und sexueller Identität werden alle Menschen respektiert, wird Chancengerechtigkeit vorausgesetzt, werden Talente entfaltet.


Das Diversity-Management bei Infineon fördert diese Kultur weltweit – unter Berücksichtigung von drei Schwerpunkten:

  • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben,
  • Unternehmenskultur der Chancengerechtigkeit und
  • demografischer Wandel.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben steht und fällt mit unserem Angebot an Modellen mit flexiblen Arbeitszeiten wie Teilzeit, Telearbeit, Sabbatical und auch Altersteilzeit. Entsprechend der jeweiligen Lebensphasen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann es verschiedene Gründe geben, auf Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten zurückzugreifen – sei es wegen Kinderbetreuung, Pflegebedürftigkeit von Angehörigen oder aus anderen individuellen Gründen. Über Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten berichten wir ausführlich im Kapitel „Belegschaft – wir wollen, dass es allen gut geht“.

Am Diversity Day setzt Infineon ein Zeichen für Vielfalt im Unternehmen. Bereits im Jahr 2007 hat das Unternehmen die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet, eine Initiative zur Förderung von Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der deutschen Unternehmenskultur. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.

Am 30. Mai 2017 fand an allen deutschen Infineon-Standorten der fünfte Deutsche Diversity Day statt.

Jens Oestreich arbeitet als System Expert für elektrische Parameter bei der Produkttechnik. Er hat zweimal über einen längeren Zeitraum Elternzeit genommen. Nachdem er beim ersten Kind während der Elternzeit komplett zu Hause war, reduzierte er beim zweiten Kind seine Arbeitszeit.

Die Anträge waren schnell ausgefüllt, und die Umsetzung verlief problemlos. Aber die Übergänge zwischen der ersten Elternzeit und der Arbeit waren sehr abrupt – sowohl was die Arbeit als auch was das soziale Umfeld angeht. Als Konsequenz aus unseren Erfahrungen habe ich bei meiner zweiten Elternzeit die Arbeitszeit von acht Stunden auf vier Stunden pro Tag reduziert. Meine Frau tat es zeitgleich ebenso. Dadurch hatten wir das Beste aus beiden Welten: viel Zeit für unsere Kinder, gleichzeitig aber auch den regelmäßigen Kontakt zu unseren Kolleginnen und Kollegen sowie einen Blick auf unsere Arbeitsaufgaben. Dies war ein weitaus geringerer Einschnitt in unser soziales und berufliches Leben als bei der ersten Elternzeit. Und es hat uns als Familie auch besser gefallen, weil die Übergänge viel einfacher zu bewältigen waren. Nach dem Ende meiner Elternzeit habe ich die Stundenzahl einfach wieder angehoben.

Jens Oestreich

Frauenpower

Obwohl der Anteil an Frauen in technischen Berufen tendenziell steigt, sind Frauen noch immer in der Unterzahl. Dass Frauen und Männer bei Infineon aber grundsätzlich die gleichen Chancen haben, ist die Zielsetzung der „Gender-Diversity-Initiative“. Bereits im Jahr 2011 haben Infineon-Managerinnen und -Manager ein „Gender-Diversity-Netzwerk“ gegründet, um eine für Frauen und Männer attraktive Arbeitswelt mitzugestalten und den Frauenanteil bei Infineon noch weiter zu erhöhen.

Inzwischen gibt es an vielen Unternehmensstandorten lokale „Gender-Diversity-Netzwerke“ (GDN), die entsprechende Aktivitäten vor Ort engagiert unterstützen.

Es ist mir sehr wichtig, Mädchen und Frauen in technischen Berufen sichtbar zu machen und zu fördern. Infineon unternimmt sehr viel, um Frauen zu fördern und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Ich selbst habe viele Chancen, die sich mir geboten haben, wahrgenommen und bin sehr dankbar dafür. Deshalb bin auch ich immer wieder gerne bereit, junge Frauen zu unterstützen und ihnen Mut zu machen, ihren Weg zu gehen.

Irina Schell Manager in the Design Center Villach (Bildmitte)

In Kooperation mit den Partnerschulen vor Ort organisiert Infineon Regensburg regelmäßig sogenannte Role Model Talks. Hier haben Schülerinnen die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre ihre Fragen an Ingenieurinnen zu richten und deren Arbeitsalltag kennenzulernen. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist es, Mädchen die Angst vor technischen Studiengängen oder Ausbildungsberufen zu nehmen und ihnen Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen.

In München, Regensburg (Bild) und Dresden besuchten über 100 Schülerinnen im Alter von 12 bis 19 Jahren Infineon am diesjährigen Girls‘Day. Die Mädchen konnten Einblicke in verschiedene technische Berufsfelder gewinnen und auch selbst experimentieren.
In Indien, Korea, Malaysia, Singapur und Taiwan wurde der internationale Frauentag am 8. März 2017 unter dem Motto „Be bold for change“ gefeiert. Auf dem Bild haben sich die Damen von Infineon Bangalore, Indien, nach ihrem gleichnamigen Workshop in der Cafeteria auf der Terrasse versammelt.

Mit einem Frauenanteil in Managementpositionen von mehr als 19 Prozent hat Infineon für die Region Asien-Pazifik bereits das Ziel für 2020 übertroffen. Langfristig soll der Frauenanteil auf über 20 Prozent steigen. Es geht aber nicht nur um Zahlen, sondern auch darum, eine Arbeitsumgebung zu gestalten, in der sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter individuell einbringen und verwirklichen können.