Talente – Vielfalt zeichnet uns aus

Jeder Mensch ist anders – und das ist auch gut so. Als international agierendes Unternehmen ist uns die Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein besonderes Anliegen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei ist von Vorurteilen und allen gleiche Chancen bietet – unabhängig von Alter, Behinderung, ethnisch-kultureller Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung oder sexueller Orientierung.

„Infineon ist ein sehr guter Arbeitgeber für alle Talente. Dabei sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir jeden Menschen in unsere Gemeinschaft integrieren und ihn wachsen lassen. Wir möchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigen, dass wir sie unterstützen und dass sie bei uns so sein können, wie sie sind. Das Thema Talent Attraction ist hierbei ein wesentlicher Stellhebel für Diversity-Management. So liegt es auch in den Händen unseres Talent-Network-Teams, die Vielfalt bei Infineon durch gezielte Maßnahmen im Bereich Talentgewinnung mitzugestalten.“

Severine Fiegler Senior Director Talent Network

Unser Diversity-Management fördert eine Kultur, in der wir die Vorteile unserer Vielfalt bewusst nutzen und alle ihr Potenzial frei entfalten können. Das Ergebnis: ein Arbeitsumfeld, in dem wir uns gegenseitig respektieren und gern miteinander arbeiten.

Diversity-Management

„Diversität beginnt für mich im Kopf. Durch das Wertschätzen unterschiedlicher Sichtweisen, Ideen und Fähigkeiten unserer global vernetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhält Infineon ein immenses Potenzial für Innovation und Standfestigkeit im internationalen Wettbewerb. Das kontinuierliche Wachstum über Jahrzehnte in unserem Unternehmen bestätigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden“, so Friedrich Tragauer, Maintenance Workcenter Expert.
So konnten Hobbyköche durch eine Spende das Infineon-Diversity-Kochbuch mit internationalen Rezepten zum Nachkochen erwerben. Zudem gab es in der Online-Diversity-Community einen Fotowettbewerb, bei dem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre persönlichen Diversity-Bilder hochladen konnten. Die Gewinnerfotos wurden anhand der meisten Likes von Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt ermittelt. Eines der Siegerfotos stammt von Janukusumo Andyo aus Batam, Indonesien.

Unser globales Netzwerk mit Diversity-Managern an allen größeren Standorten stellt sicher, dass wir vor Ort die Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern und bestmöglich nutzen. Dabei setzen wir auf drei Schwerpunkte:

  • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben,
  • Unternehmenskultur der Chancengerechtigkeit sowie
  • demografischer Wandel.

Bereits seit 2007 bekennt sich Infineon zur Charta der Vielfalt – einer Initiative zur Förderung von Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der deutschen Arbeitswelt.

In Deutschland ist der Diversity-Tag bereits seit 2013 fest etabliert. 2019 haben wir den Diversity-Tag nun zum ersten Mal auch global gefeiert.

Bei Infineon Americas startete am globalen Diversity-Tag die Initiative Be.Different.Together. „Mit unserem Be.Different.Program in Amerika bieten wir einen Rahmen, um die Vielfalt in allen Aspekten in unserer Region zu berücksichtigen. Wir beschäftigen eine Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns helfen, erfolgreicher zu werden. Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Wertschätzen verschiedener Ideen, Meinungen und Ansätze“, so Inka Tews, Regional Head of HR Americas.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein wichtiger Bestandteil unseres Diversity-Managements. Dieser Ansatz bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Flexibilität bei der Arbeitsgestaltung – in Abhängigkeit von der Lebensphase, in der sie sich gerade befinden. Flexible Arbeitsmodelle wie Teilzeit, Telearbeit, Sabbatical und Altersteilzeit bieten bei Infineon viele Möglichkeiten. Darüber berichten wir im Kapitel „Belegschaft – wir wollen, dass es allen gut geht“.

Infineon ist es wichtig, im wahrsten Sinne des Wortes (bunte) Flagge für die Toleranz und Akzeptanz verschiedener sexueller Orientierungen zu zeigen. Während der Pride Week in München hat das Unternehmen auch in diesem Jahr an der Parade zum Christopher Street Day teilgenommen. Infineon-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter eröffneten außerdem als Mitglieder des Rainbow Sound Orchestra gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern feierlich die Pride Week Munich.
In Singapur trafen sich Ende März 2019 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die älter als 55 Jahre sind, die Personalabteilung sowie unsere Partner, das ‚Center for Seniors‘ und die Initiative ‚ProAge‘, um ein herausforderndes Thema zu diskutieren: „Aktives Altern. Oder: Wie verwandelt man die silbernen Jahre in goldene?“ Dr. Laurent Filipozzi, der Leiter des Testsegments, betonte, dass unsere Belegschaft aufgrund der steigenden Lebenserwartung immer mehr Generationen umfassen wird. Am Backend-Standort in Singapur können ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dank moderner Technologien ihren Beruf auch weiterhin ausüben. Darüber hinaus ging es um die Frage, wie man sich am besten auf den Ruhestand vorbereiten kann.

Frauenpower

Karrieren für Frauen in technischen Berufen? Aber natürlich! Beispiel gefällig? Die in München geborene Chemikerin Alina Absmeier ist von der Initiative „FEMtech“ des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Expertin des Monats Mai 2019 gewählt worden. Bereits während ihrer Schulzeit entdeckte sie ihr Interesse für Chemie. Ihre Laufbahn bei Infineon begann in Österreich, direkt nach ihrem Studium der technischen Chemie. Damals stieg sie in Villach als Trainee ein. Mittlerweile hat Alina Absmeier in den verschiedensten Bereichen von Infineon gearbeitet; derzeit leitet sie die Fertigungsmodule Ofen und Nasschemie mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. An Infineon schätzt sie vor allem die Produkte, „die unsere Welt einfach ein kleines Stück mitgestalten“. Die Möglichkeiten, die sie als Technikerin im Unternehmen hat, machen Infineon für sie zu einem besonderen Arbeitgeber. Bei Infineon kann sie neue Dinge ausprobieren und ihre Ideen verwirklichen. „Was will man mehr in einem Beruf?“ Ihr Schlüssel zum Erfolg ist, die Leidenschaft zum Beruf zu machen. Um Mädchen und Frauen für technische Berufe zu begeistern, sollte man bereits im Kindergartenalter das Interesse für Technik wecken, die klassischen Rollenbilder brechen, am besten auf spielerische Weise, findet sie. Alina Absmeier setzt sich neben ihrer Arbeit auch sehr stark für das Thema Diversity ein. „Diversität bedeutet für mich, über den Tellerrand hinauszuschauen. Das Zusammentreffen verschiedener Kulturen ist eine Bereicherung und auch eine Weiterentwicklung für uns alle.“

Obwohl der Anteil an Frauen in technischen Berufen tendenziell steigt, sind Frauen gerade in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. Das wollen wir ändern und eine für Frauen und Männer gleichermaßen attraktive Arbeitswelt bieten. Infineon hat sich daher das ambitionierte Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent zu erhöhen – langfristig soll der Frauenanteil auf über 20 Prozent steigen. Alle Unternehmensbereiche unterstützen dieses Ziel mit individuellen Maßnahmen und Leistungskennzahlen und haben so dazu beigetragen, dass wir die 15-Prozent-Marke schon zum Ablauf des aktuellen Geschäftsjahres 2019 erreichen konnten.

Bereits im Jahr 2011 haben Managerinnen und Manager von Infineon ein Gender-Diversity-Netzwerk (GDN) gegründet, um eine für Frauen und Männer attraktive Arbeitswelt mitzugestalten und den Frauenanteil bei Infineon noch weiter zu erhöhen. Inzwischen gibt es an vielen Unternehmensstandorten lokale Gender-Diversity-Netzwerke, die entsprechende Aktivitäten vor Ort engagiert unterstützen.

Zum Weltfrauentag am 8. März 2019 veranstaltete das Gender-Diversity-Netzwerk (GDN) in München eine Aktion, bei der die Mitglieder mit Postkarten auf das Phänomen des Unconscious Bias aufmerksam machten. Das GDN bietet mit regelmäßigen Lunch- und Breakfast-Terminen insbesondere für Berufsanfängerinnen eine gute Plattform, um sich vernetzen und austauschen zu können. Darüber hinaus besteht auch Kontakt mit anderen Firmennetzwerken, um Erfahrungen auszutauschen.
In Wuxi ist Vielfalt Teil der Unternehmens-, Führungs- und Arbeitskultur. Am globalen Diversity-Tag feierten Kolleginnen und Kollegen auch den Start des MAGIC-Programms. MAGIC steht für „Make a Gender Inclusive Community“ und dient als eigenständige Plattform für Gender-Diversity-Aktivitäten zur Förderung einer vielfältigen und integrativen Kultur bei Infineon.