Talente – Mit Infineon ins Ausland

Ein Auslandseinsatz für die Firma – für viele ist das ein Traum. Und ein guter Grund, bei Infineon zu arbeiten, denn innerhalb des Unternehmens ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, für eine gewisse Zeit an einen anderen Standort zu wechseln.

Infineon bietet drei Arten von internationalen Einsätzen an:

  • Langzeiteinsätze für 13 bis 36 Monate,
  • Kurzzeiteinsätze für drei bis zwölf Monate und
  • Training on the job für drei bis zwölf Monate (zum Beispiel das International Graduate Program IGP, beschrieben im Kapitel „Talente – wir wollen die Richtigen“).

Natürlich sind ein Umzug in ein anderes Land und der vorübergehende Wechsel in eine teils völlig unterschiedliche Kultur auch große Herausforderungen. Daher berät HR alle internationalen Assignees – so heißen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Auslandsmission – und deren Führungspersonen vor dem Einsatz, während des Auslandsaufenthalts und auch nach deren Rückkehr. Damit sie sich auf die Einarbeitung vor Ort und auf die kulturellen Erfahrungen konzentrieren können, übernimmt das HR-Employee-Mobility-Team viele organisatorische Aufgaben, die mit dem Umzug verbunden sind – entweder selbst oder mit Hilfe spezialisierter Partner vor Ort.

Im letzten Geschäftsjahr 2017/2018 waren 288 Infineon-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter auf insgesamt 300 internationalen Einsätzen in 18 Ländern tätig. Deutschland, Malaysia, Singapur, Österreich und die USA gehören zu den fünf wichtigsten Zielländern. 

Wie fühlt es sich wohl an, aus der indischen Metropole Bangalore mit ihren 8,5 Millionen Einwohnern nach Augsburg zu kommen, ein 290.000-Seelen-Städtchen? „Das ist nicht nur eine andere Dimension, sondern auch kulturell eine neue Welt.“ Vidya Subramanian kam im September 2004 als Softwareentwicklerin zu Infineon. Heute arbeitet sie als System Verification Architect in der Division Digital Security Solutions (DSS). Eine längerfristige Entsendung brachte sie im Juni 2015 mit ihrer Familie in Bayerns drittgrößte Stadt, und seit 2017 hat sie einen lokalen Arbeitsvertrag. „Mich begeistert hier vor allem die schöne Natur, die mit so bemerkenswert großem Aufwand gepflegt wird! Aber auch die Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel und die Hilfsbereitschaft der Augsburger haben mich beeindruckt. Sobald ein Problem auftaucht, muss man nur um Hilfe bitten, und schon kommt Unterstützung von allen Seiten. Das macht auch den Arbeitsalltag hier so angenehm: Für mich lief alles von Anfang an glatt – dank der netten Kolleginnen und Kollegen um mich herum.“
Als Leiter des Singapore Development Center hat Jerome Tjia sieben internationale Assignees in Singapur begrüßt und seit 2013 acht seiner Mitarbeiter in Auslandseinsätze entsandt. „Ich finde, HR leistet eine wunderbare Arbeit, um sicherzustellen, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ausland eingliedern und wohlfühlen können. Die Unterstützung beim Onboarding ist sehr wichtig, da dies unseren internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren begleitenden Familien einen reibungslosen Übergang in eine völlig neue Umgebung ermöglicht. Die Rundumunterstützung – von der Visaabwicklung über maßgeschneiderte kulturelle Workshops bis hin zur Organisation der Schulbildung der Kinder – garantiert, dass unsere Assignees ihre neue Arbeit in aller Ruhe aufnehmen, sich schnell an die neue Arbeitsumgebung anpassen und sich darauf konzentrieren können, ihre Ziele zu erreichen“, sagt Jerome Tija, der hier auf einer Dienstreise nach Yogyakarta, Indonesien, abgebildet ist, wo die Gründung des Forschungs- und Ingenieurlabors Infineon-Gadjah Mada der Universitas Gadjah Mada stattfand.