Talente – Mit Infineon ins Ausland

Ein Auslandseinsatz für die Firma – für viele ist das ein Traum. Und ein guter Grund, bei Infineon zu arbeiten, denn innerhalb des Unternehmens ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, für eine gewisse Zeit an einen anderen Standort zu wechseln.

Infineon bietet drei Arten von internationalen Einsätzen an:

  • Langzeiteinsätze für 13 bis 36 Monate,
  • Kurzzeiteinsätze für drei bis zwölf Monate und
  • Training on the job für drei bis zwölf Monate (zum Beispiel das International Graduate Program IGP, beschrieben im Kapitel „Talente – wir wollen die Richtigen“).

Natürlich sind ein Umzug in ein anderes Land und der vorübergehende Wechsel in eine teils völlig unterschiedliche Kultur auch große Herausforderungen. Daher berät HR alle internationalen Assignees – so heißen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Auslandsmission – und deren Führungspersonen vor dem Einsatz, während des Auslandsaufenthalts und auch nach deren Rückkehr. Damit sie sich auf die Einarbeitung vor Ort und auf die kulturellen Erfahrungen konzentrieren können, übernimmt das HR-Employee-Mobility-Team viele organisatorische Aufgaben, die mit dem Umzug verbunden sind – entweder selbst oder mit Hilfe spezialisierter Partner vor Ort.

Es ist immer wichtig, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ausland integrieren und wohlfühlen können. Gerade deshalb weiß ich es sehr zu schätzen, dass unsere Personalabteilung sich umfassend dafür einsetzt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in ein anderes Land gehen, optimal im neuen Umfeld zu unterstützen. Vor allem die Hilfe bei der Wohnungssuche sowie beim Verstehen der Kultur im Zielland ermöglichte meiner Familie und mir einen problemlosen Übergang in eine völlig neue Umgebung.

Inka Tews Regional Head of HR Americas

Im Geschäftsjahr 2019 waren 324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf insgesamt 336 internationalen Einsätzen in 20 Ländern tätig. Deutschland, Malaysia, Singapur, Österreich und die USA gehören zu den fünf wichtigsten Zielländern.

Im Rahmen des International Graduate Program (IGP) durchlaufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige Stationen bei Infineon. So auch Alexander Güllüoglu, der innerhalb von drei Monaten in Shanghai nicht nur Kultur, Menschen und Mentalität kennenlernte, sondern auch den pünktlichen Nahverkehr im Zweiminutentakt schätzen lernte. „Es gibt vieles, das mich begeistert hat. Zum einen das bargeldlose Bezahlen, da es sehr bequem ist und schnell geht. Die Fahrt mit der Magnetschwebebahn (Maglev Train) bringt einen in acht Minuten vom Flughafen zur Stadt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 431 Kilometern pro Stunde, das ist ein echtes Erlebnis! Und letztendlich habe ich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen in Shanghai sehr zu schätzen gelernt.“ Bei der Division Automotive in China konnte er als Application Engineer seine Fachexpertise weiter ausbauen und im gemeinsamen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen viel über die chinesische Arbeitsweise lernen, vor allem im Hinblick auf asiatische Kunden. „Ich habe mir dadurch ein großes Netzwerk aufbauen können, sowohl beruflich als auch privat. In Shanghai habe ich eine ganz neue Welt und Kultur kennengelernt, die mich sehr inspiriert haben.“ Und natürlich auch, wie sein neuer Spitzname „Shanghai Kid“ auf Chinesisch geschrieben wird: 上海小子.
Anfang Oktober 2018 startete das Projekt „PowerGrowth@Villach“. Seitdem wurden insgesamt 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich aus der Fertigung in Villach nach Dresden auf Short Term Assignment entsendet, das bedeutet Know-how-Transfer durch internationale Mitarbeitereinsätze. Als Subprojekt von „Grow Power 300“ hat es zum Ziel, das in Dresden bewährte System auch in der neuen 300-Millimeter-Fabrik in Villach zu implementieren. Die viermonatige Lernreise nach Dresden bedeutete für die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus Villach nicht nur eine tolle berufliche Weiterentwicklung, sondern war auch eine neue Erfahrung für das Privatleben. Intensiv und professionell werden die Entsendungen von einem standortübergreifenden HR-Team begleitet und organisiert. Wichtig ist es dabei, den Onboarding-Workshop zur Methodenvermittlung und die Rahmenbedingungen so ansprechend wie möglich zu gestalten, um den Wissenstransfer im Sinne von Learning by Doing in der Dresdner 300-Millimeter-Linie optimal zu unterstützen.
Von Porto nach München: Andreia Figueiredo ist für einen Kurzzeiteinsatz nach Neubiberg entsendet worden und übernimmt am Campeon die Führungsrolle innerhalb des Talent-Attraction-Teams in München, zusätzlich zu ihrer Rolle für das Team in Porto. „Für mich war es genau der richtige Zeitpunkt in meiner Karriere, einen Schritt weiter aus meiner Komfortzone herauszutreten und mich der nächsten beruflichen Herausforderung zu stellen. Ich bin begeistert von München als Metropole, von den Menschen und natürlich vom Standort Campeon, der mich jeden Tag aufs Neue beeindruckt. Es ist so einfach, sich mit Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen und Beziehungen aufzubauen. So lerne ich bei einem Kaffee- oder Lunch-Termin andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen kennen und erfahre mehr über deren Arbeit. Der Austausch bietet mir einen wertvollen Einblick in die Arbeitsweise der Firmenzentrale. Netzwerkmöglichkeiten schaffen einen großartigen Austausch für all die großen Denker, die an unseren verschiedenen Standorten beschäftigt sind. München ist für mich ein Standort, an dem alle Regionen zusammenkommen, und bestätigt damit, dass Infineon ein ‚Great Place to Work‘ ist, ganz unabhängig davon, wo man für Infineon arbeitet.“