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Cypress Integration - Willkommen bei Infineon

Die Übernahme von Cypress ist ein großer und richtungsweisender Schritt bei der strategischen Weiterentwicklung von Infineon. Durch die Kombination der spezifischen Stärken von Cypress und Infineon sind wir zu einem der Top-10-Halbleiterhersteller der Welt aufgestiegen und machen einen großen Schritt vorwärts bei der Umsetzung unserer langfristigen Strategie „Linking the real and the digital world.“

Wir begrüßen die Vielfalt unseres neuen gemeinsamen Unternehmens und vertrauen auf das Engagement aller für den gemeinsamen Erfolg. Wir heißen unsere neuen Kolleg*innen herzlich willkommen und freuen uns auf die damit verbundene Erweiterung unserer Fähigkeiten und Kompetenzen.

Unsere 6.000 neuen Kolleg*innen stärken unsere globale Präsenz. Gemeinsam können wir mehr bewegen, als es jeder allein gekonnt hätte. Die Zusammenarbeit in der schrittweisen Integration ist geprägt von einer offenen Atmosphäre und dem Gefühl, dass wir kulturell sehr gut zusammenpassen. Wir konnten bereits spüren, dass sich beide Teams leidenschaftlich für den Erfolg unserer Kunden, für Innovation und Lösungsorientierung einsetzen. Das Zusammenwachsen von Infineon und Cypress zu einem Unternehmen ist eine große Chance mit großartigen Zukunftsperspektiven.

Dr. Helmut Gassel Chief Marketing Officer

Bereits 2019 haben die Vorbereitungen für den Zusammenschluss begonnen und seit Closing im April 2020 befinden wir uns aktuell in der Integrationsphase. Über 6.000 Mitarbeiter*innen werden nun Schritt für Schritt in die Welt von Infineon integriert. Dies bringt viele Veränderungen, Herausforderungen und Chancen mit sich. Für das Unternehmen und jeden einzelnen. 

HR leistet bei der Integration einen wesentlichen Beitrag in strategischer, finanzieller und kultureller Hinsicht gleichermaßen. Mit einer umfassenden Veränderungsstrategie begleiten wir Mitarbeiter*innen weltweit bei der Integration. Sei es durch ein Buddy-System oder eine neu entwickelte „Onboarding Journey“ für die neuen Kolleg*innen. Bereits früh haben wir volle Transparenz darüber geschaffen, was die neuen Mitarbeiter*innen bei Infineon bezüglich der Arbeitsbedingungen erwarten können.

Trotz der Pandemie haben wir schnell kreative Wege gefunden, um die Kolleg*innen willkommen zu heißen und einzubeziehen. Virtuelle Tools ermöglichten es uns, virtuelle „Willkommen“-Meetings abzuhalten, kontinuierlich den Informationsfluss aufrechtzuerhalten und dabei die persönliche Interaktion, welche momentan nicht möglich ist, bestmöglich zu kompensieren.

Unsere Aktivitäten zahlen sich aus und wir freuen uns über das positive Feedback unserer neuen Kolleg*innen:

Ich habe sehr schnell gemerkt, dass wir gut zusammenpassen. Und zwar nicht nur, weil sich unsere Portfolios gut ergänzen, sondern auch, weil wir sehr ähnliche Kulturen und Werte haben.

Sam Geha CEO and EVP Memory Solutions

Wir wurden in die Gemeinschaft aufgenommen. Unsere Meinung war gefragt. Wir waren Teil des Prozesses. Infineon hat eine Unternehmenskultur, der man große Sorgfalt im Umgang mit seinen Mitarbeiter*innen zutraut. Jede*r Mitarbeiter*in wird als Teil einer Familie gesehen.

Michael Balow EVP, Sales and Marketing, CSS

Feedback ist uns im Unternehmen sehr wichtig. Um die Stimmung und die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen in der Phase nach dem Unternehmenskauf besser zu verstehen, haben wir im Mai 2020 eine erste Umfrage gestartet. Ziel war es, ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie die Mitarbeiter*innen den gegenwärtigen Stand der Integration beurteilen.

Kurzbefragung zur Integration - Ergebnisse

Unsere Geschäftsstrategie wird von unseren Mitarbeiter*innen sehr gut verstanden. Eine hohe Zufriedenheit mit Infineon als Arbeitgeber sowie ein Bekunden eines klaren Zugehörigkeitsgefühls bestätigen uns und wir blicken vertrauensvoll in eine gemeinsame Zukunft. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass kontinuierliche Kommunikation und Information unseren Mitarbeiter*innen sehr wichtig sind. Wir freuen uns auf die kommenden Monate und die damit verbundenen weiteren Integrationsaktivitäten.

Auch in Zukunft werden wir Mitarbeiter*innenbefragungen durchführen, um ein konsolisiertes und nachhaltiges Feedback unserer Mitarbeiter*innen zu bekommen.

Von Anfang an hat mir ein neuer Kollege geholfen, meine Eingliederung in Infineon zu beschleunigen. Ich habe es genossen, meine neuen Teammitglieder virtuell zu Hause rund um den Globus zu sehen. Beim Austausch von Ideen und Best Practices entdecke ich immer wieder, wie viel wir bereits gemeinsam haben - die Leidenschaft für Problemlösungen und das Engagement für Teamarbeit.

Lalitha Suryanarayana VP Strategic Marketing

COVID-19: Schnelles und zielgerichtetes Handeln war gefragt

Gleich zu Beginn der Pandemie konnte Infineon durch die schnell einberufene COVID-19-Taskforce wirksame Maßnahmen umsetzen, um das Wohl unserer Mitarbeiter*innen zu gewährleisten:

  • Proaktiver und schneller Aufbau von globalen und lokalen Krisenbewältigungsteams
  • Rechtzeitige Vorbereitung und Durchführung von globalen und lokalen Kommunikationsaktivitäten
  • Aufbau eines Dashboards mit den wichtigsten Personalkennzahlen, inklusive eines Infektions-Tracking-Dashboards
  • Ausbau der Bandbreite und Infrastruktur, damit Mitarbeiter*innen von zu Hause arbeiten können
  • Beratung zu und Durchführung von Maßnahmen, um Mitarbeiter*innen räumliche und zeitliche Flexibilität bei der Arbeit zu ermöglichen
  • Einführung globaler Unternehmensumfragen zur Krise und zum Krisenmanagement, sogenannte COVID-19-Kurzbefragungen, um die Stimmung im Unternehmen zu verstehen und gegebenfalls entsprechende Maßnahmen einleiten zu können

COVID-19-Kurzbefragung

Im April 2020 haben wir mit einer COVID-19-Kurzbefragung gestartet. Ziel war es zu verstehen, wie es den Mitarbeiter*innen in dieser herausfordernden Situation geht.

Ergebnis:
Mit einer hohen Rücklaufquote konnten wir ein wertvolles Feedback unserer Mitarbeiter*innen einfangen und es zeigte sich, dass die von Infineon ergriffenen Maßnahmen wirksam sind. Eine große Mehrheit der befragten Mitarbeiter*innen bewerten die Kommunikation im Unternehmen rund um das Thema COVID-19 positiv und fühlten sich in der aktuellen Krise durch Infineon unterstützt. Gesundheitsinformationen, Arbeitsplatzsicherheit sowie Hygiene am Arbeitsplatz waren die drei wichtigsten Mitarbeiter*innenbedürfnisse.

Unsere Firma ist bisher erstaunlich gut durch die Covid19-Pandemie gekommen, was auch außerhalb der Firma viel Anerkennung findet. Das liegt in erster Linie daran, dass alle unsere Kolleg*innen sehr flexibel und mit vollem Engagement die Herausforderungen angepackt und den laufenden Betrieb ohne große Störungen aufrechterhalten haben. Sehr hilfreich dabei war auch das professionelle Krisenmanagement an allen Standorten – überall sind sehr schnell Krisenteams unter Beteiligung aller notwendigen Partner eingesetzt worden. Die schnellen und pragmatischen Entscheidungen wurden dann sehr transparent an alle Mitarbeiter*innen verteilt.

Ronald Künemund Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats

Führung aus dem Home-Office

Persönliche Flexibilität unserer Mitarbeiter*innen war uns als Arbeitgeber auch bereits vor der COVID-19 Pandemie wichtig. Insofern gehörten mobiles Arbeiten und virtuelle Zusammenarbeit bereits in vielen Bereichen außerhalb der Produktion zum Arbeitsalltag von Infineon. Während der Hochphase von COVID-19 im März und April, haben ca. 80 Prozent unserer Mitarbeiter*innen außerhalb der Produktion weltweit im Home-Office gearbeitet und waren gezwungen, sich in kurzer Zeit auf die neue Situation einzustellen.

Die Fähigkeit, Mitarbeiter*innen und Teams virtuell von zu Hause aus zu führen und zu motivieren, war in dieser Situation besonders gefragt. Die Führung aus der Ferne, aber auch der Umgang mit IT-Plattformen wie zum Beispiel virtuelle Konferenzen oder Besprechungen durchzuführen, ist zu einer Schlüsselkomponente unserer Trainings- und Weiterbildungsinitiativen geworden.

Spezielle virtuelle Lernangebote haben unseren Führungskräften geholfen, durch Zeiten der Unsicherheit zu navigieren, sich selbst zu organisieren und ihre Mitarbeiter*innen oder Teams im Home-Office zu coachen. Die Führungskräfte waren damit in der Lage, sich schnell und unkompliziert an diese neue Situation anzupassen.

Profitiert haben wir unter anderem davon, dass wir bereits im vergangenen Jahr LinkedIn-Learning eingeführt haben, auf das alle Mitarbeiter*innen zugreifen können, um sich damit zeit- und ortsunabhängig zu einer Vielzahl von Themen weiterzubilden.

New Work: Gemeinsam den Blick nach vorne richten

Schon jetzt wird deutlich, dass die COVID-19-Pandemie erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat und den Fokus auf neue Arbeitsweisen beschleunigt.

Infineon hat in den letzten Jahren intensiv die Digitalisierung vorangetrieben und war dadurch sehr gut für die Pandemie gerüstet. Bereits vor COVID-19 gehörten Home-Office, mobiles Arbeiten und virtuelle Zusammenarbeit in vielen Bereichen außerhalb der Produktion zum Arbeitsalltag.

Das zunehmende mobile Arbeiten stellt eine neue Art der Zusammenarbeit dar. Viele Konzepte, Instrumente und Richtlinien unterstützen diesen Ansatz bereits. Daher haben wir uns für folgendes Vorgehen entschieden:

Das Fundament nutzen

Im ersten Schritt möchten wir diese Herausforderung dazu nutzen, unsere Mitarbeiter*innen auf das bereits Vorhandene hinzuweisen und die Nutzung dessen zu erweitern. Darunter zählt die Technologie, die uns bereits heute hilft, so dass fast alle Büro-Mitarbeiter*innen von zuhause arbeiten können. Wir nutzen Tools zur virtuellen Zusammenarbeit wie zum Beispiel Webex. Mit Hilfe von Online-Trainings unter anderem in LinkedIn Learning ermöglichen wir, dass unsere Mitarbeiter*innen weitere Kompetenzen für neue Arbeitsweisen erwerben können.

Das Fundament verbessern

Im zweiten Schritt wollen wir ein Projekt starten, das sich mit zukünftigen Arbeitsweisen bei Infineon beschäftigt. Die dafür ins Leben gerufene „New Work“-Arbeitsgruppe sammelt alle Erfahrungswerte und analysiert diese unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Dabei werden auch neue Arbeitsweisen und Instrumente miteinbezogen, die sich in der Krise für unsere Mitarbeiter*innen in ihrer Arbeit als positiv erwiesen haben.

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass wir das bisherige Konzept des Arbeitens neu überdenken sollten. Der erste Schritt in ein neues Zeitalter ist gemacht, jetzt werden wir uns auf den Weg machen und herausfinden wie wir die Stärke von Infineon, als ein Team zu handeln mit dem Digitalen Arbeiten verbinden. Wir sind überzeugt, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft steigern können und werden dabei den Menschen nicht vergessen.

Dr. Reinhard Ploss Chief Executive Officer

Unsere Initiative New Work @ Infineon wird in Zukunft dazu beitragen, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu sichern.