Lernen Sie Infineon kennen

Die Welt verändert sich täglich, und wir alle stehen vor großen Herausforderungen: Die Bevölkerungszahl wächst rasant, und es entstehen immer mehr Mega-Citys. Der globale Energiebedarf steigt immens, und gleichzeitig fordert der Klimaschutz neue Lösungen in vielen Bereichen unseres modernen Lebens. Infineon hat hier ein klares Ziel vor Augen: Das Leben soll einfacher, sicherer und umweltfreundlicher werden – mit Technik, die mehr leistet, weniger verbraucht und für alle verfügbar ist.

Infineon auf einen Blick

Halbleiter sind klein und kaum wahrnehmbar, doch sind sie unverzichtbare Begleiter des täglichen Lebens. Chips von Infineon kommen zum Einsatz, wo Strom effizient erzeugt, übertragen und genutzt wird. Sie sichern unseren digitalen Datenaustausch, senken den Schadstoffausstoß von Fahrzeugen und ermöglichen deren vollautonomes Fahren.
 
Mikroelektronik von Infineon ist der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft.

Infineon hat vier Geschäftssegmente:
  • Automotive (ATV),
  • Industrial Power Control (IPC),
  • Power Management & Multimarket (PMM) sowie
  • Digital Service Solutions (DSS).
 
Im Bereich Power ist Infineon Marktführer; in den Bereichen Automotive und Smart Card ICs befindet es sich im Weltmarkt auf Position zwei.
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Die Pläne für die weitere finanzielle Entwicklung sind ehrgeizig. „Mindestens 17 Prozent Umsatzrendite, durchschnittlich 8 Prozent jährliches Wachstum und 13 Prozent Investitionsrate“ – so lauten die Ziele von Infineon.
Zum 30. September 2017 beschäftigte Infineon weltweit 37.479 (37.031,9 FTE) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Höchstleistungen

Wie gelingt es, die hohen Ansprüche zu erfüllen, die Infineon an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt? Ganz einfach: Wir orientieren uns am High Performance Behavior Model. Dieses Modell übersetzt unsere Unternehmensstrategie in konkrete Verhaltensweisen.

Wie gehen wir an unsere Aufgaben heran, wie treffen wir Entscheidungen, wie arbeiten wir zusammen? Das High Performance Behavior Model ist eine Anleitung für alle Beschäftigten. Es zeigt uns, nach welchen Prinzipien wir handeln sollen und wie wir in der täglichen Praxis Höchstleistungen erzielen können.

Hier bei Infineon arbeiten wir auf eine praktische und objektive Art miteinander. Bei uns gibt es wenig Politik und Hierarchien spielen keine große Rolle. Ich denke, wir sind eine sehr menschliche Firma. Die Kolleginnen und Kollegen fühlen sich wohl, weil wir einen offenen Umgang pflegen und man über alles, auch über Schwierigkeiten sprechen kann. Die Offenheit und Transparenz, die wir im Unternehmen haben, begeistern mich immer wieder und sind aus meiner Sicht ein Schlüssel für unseren Erfolg.

Helmut Gassel Chief Marketing Officer (CMO)
Zum „High Performance Forum 2017“ nach München kamen rund 250 Topmanager aus aller Welt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfeinerten ihre Umsetzungspläne, um ihren Beitrag zum Erreichen der Unternehmensziele zu leisten.

Innovationen

Inspired to Innovate (I2I) ist eine Innovationsplattform bei Infineon in Indien. In Teams gehen die Kolleginnen und Kollegen auf eine unternehmerische Reise, die das Ziel verfolgt, ihre Ideen mit Hilfe von Venture-Capital-Finanzierung in Produkte zu verwandeln.

Innovation ist für uns als Technologieunternehmen sehr wichtig. Und die Idee dafür steckt sogar in unserem Namen: Infineon. Das Wort ist eine Kombination aus „unbegrenzt“ (lateinisch: infinitus) und „Ewigkeit“ (griechisch: aeon). Der Name verweist auf unseren lebendigen Erfindergeist, der sich unaufhaltsam weiterentwickelt.

Innovation wird in allen Bereichen unseres Unternehmens gefördert, zum Beispiel, indem wir auf Vielfalt setzen und Werte wie Offenheit, Vertrauen und Freiheit des Denkens großschreiben.

So schaffen wir immer wieder experimentelle Räume und bieten Anreize, um unbekannte Wege einzuschlagen.

Als führender Chiphersteller für Fahrerassistenzsysteme setzt Infineon seinen Innovationskurs konsequent fort. Die Übernahme des niederländischen Startups Innoluce war für Infineon ein wichtiger Schritt in der Lidartechnologie. Wir werden Chipkomponenten für Lidarsysteme anbieten, die damit deutlich kleiner, preisgünstiger und robuster als heutige Systeme sind.

Neben Radar und Kamera gehört Lidar zu den wichtigen Sensortechnologien im Sicherheitskokon des selbstfahrenden Fahrzeugs. Unser Ziel ist es, Lidar zu einer preisgünstigen Option für jeden Neuwagen weltweit zu machen.

Peter Schiefer Division President Automotive

Industrie 4.0

Wenn es darum geht, die Welt auf das Arbeiten der Zukunft vorzubereiten, ist Infineon ganz vorn mit dabei. Denn bei der Verzahnung von moderner Informations- und Kommunikationstechnik in vernetzten Systemen dürfen unsere Chips nicht fehlen – sie lassen Menschen, Maschinen, Anlagen und Produkte miteinander kommunizieren: Industrie 4.0 ist die Industrie der Zukunft.


Für Infineon bedeutet dies eine verstärkte Automatisierung in den Fertigungen, doch erfordert es auch die Digitalisierung aller Prozesse von der Entwicklung bis zum Personalwesen. Dabei ist aber auch der menschliche Faktor ausschlaggebend, denn beim Thema Industrie 4.0 kommt es auf Bildung und Expertise an. Deswegen hat Infineon mehrere Initiativen ins Leben gerufen, beispielsweise Kooperationen mit Industriepartnern und Universitäten.

In Österreich nimmt Infineon eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet Industrie 4.0 ein. Ein Schlüsselthema dabei ist die Aus- und Weiterbildung auf allen Ebenen. Auch die Lehrlingsausbildung wird immer mehr um Aspekte der Digitalisierung und deren Anforderungen ergänzt: Unseren 49 Lehrlingen steht im Rahmen ihrer Ausbildung in der Technischen Akademie St. Andrä jetzt eine „Industrie-4.0-Lernfabrik“ von Festo zur Verfügung. Die künftigen Infineon-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter lernen die Verknüpfung von Elementen der realen Welt der Produktion mit jenen der virtuellen Welt der Informations- und Kommunikationstechnologie kennen.

Mehr als 100 Partner aus 19 europäischen Ländern arbeiten gemeinsam am Projekt „Productive4.0“, der bislang größten europäischen Forschungsinitiative auf dem Gebiet Industrie 4.0. Infineon koordiniert diese Initiative. Das Ziel von „Productive4.0“ ist es, eine Anwenderplattform über Wertschöpfungsketten und Branchen hinweg zu schaffen, die besonders die digitale Vernetzung von produzierenden Unternehmen, Produktionsmaschinen und Produkten fördert. „Vernetzung in Echtzeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird die Flexibilität in Entwicklung und Produktion dramatisch erhöhen und so die Zeiten bis zur Marktreife verkürzen“, kündigte Reinhard Ploss, Chief Executive Officer (CEO), in seiner Rede bei der Eröffnungsveranstaltung in Dresden an.

Vom Produktdenken zum Systemverständnis: P2S

P2S ist ein essenzielles Element unserer Unternehmensstrategie. Im Fokus steht die Schaffung von Mehrwert für den Kunden, indem ein umfassendes Verständnis für ihn, seine Belange und sein Umfeld angestrebt wird. Denn „nur“ technologische Alleinstellungsmerkmale bieten heutzutage immer weniger Wettbewerbsvorteile.


Man kann sich P2S so vorstellen: Ein Kunde kommt zu Infineon und fragt nach einem bestimmten Produkt mit ganz bestimmten Funktionalitäten. Wenn wir das Systemdenken beherrschen, verstehen wir, was der Kunde wirklich braucht, und können ihm mit anderen Produkten oder Lösungen viel effektiver helfen. Dafür haben wir bei Infineon im Rahmen des P2S-Projekts ein umfangreiches Kommunikations- und Trainingsangebot initiiert. Zudem steht eine Reihe geeigneter methodischer Werkzeuge zur Verfügung.

P2S zu leben, bedeutet, dem Kunden aktiv zuzuhören, und es erfordert Lernwilligkeit und Offenheit auch für unkonventionelle Lösungsansätze. Dabei fasziniert mich am meisten, was möglich ist, wenn es uns als Unternehmen und Team gelingt, unsere unterschiedlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und Produkte bestmöglich zu kombinieren und so Kundenwert zu schaffen; ganz besonders wenn uns der Erfolg in puncto Kundenzufriedenheit und Mehrumsatz am Ende recht gibt.

Rosina Kreutzer Project Manager „Strengthen P2S“ and Head of PMM System-to-market

Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft

Es reicht nicht, auf Höchstleistungen und Innovationen zu setzen. Wir müssen dabei ebenso die Umwelt und unsere Gesellschaft im Auge behalten. Deswegen wird das Thema Nachhaltigkeit bei Infineon ganz großgeschrieben – und das weltweit. Wir fördern das soziale Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem wurde offiziell zertifiziert. Und unser Personalmanagement basiert auf dem Respekt und der Einhaltung der international gültigen Menschenrechte.


Mit unseren innovativen Produkten begegnen wir globalen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz und Ressourcenmanagement. Und auch bei der Herstellung unserer Produkte achten wir stets darauf, ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu agieren. 


Nachhaltiges Wirtschaften ist für Infineon kein Fernziel, sondern findet jedes Jahr die entsprechende Bestätigung von offizieller Stelle: Das siebte Mal in Folge wurde Infineon in das Sustainability Yearbook aufgenommen. Dieses spiegelt die besten Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen je Branche wider. Zum ersten Mal ist uns dieses Jahr die Aufnahme in die „Silver Class“ gelungen, womit wir nachweislich zu den nachhaltigsten Unternehmen weltweit gehören.

Mit der wiederholten Aufnahme in das Sustainability Yearbook haben wir bewiesen, dass wir nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern diese in unserer täglichen Arbeit leben. Zu unseren Stakeholdern – Kunden, Investoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Lieferanten, den Gemeinden an unseren Standorten sowie den Behörden – haben wir gute Beziehungen aufgebaut und arbeiten mit ihnen gemeinsam an der Entwicklung eines nachhaltigen Unternehmens.

Dominik Asam Chief Financial Officer (CFO)