Belegschaft – Wir wollen, dass es allen gut geht

Ein bekanntes Sprichwort lautet „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“. Gesundheit am Arbeitsplatz heißt bei uns nicht nur, dass wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Gefahren schützen und einen sicheren Arbeitsplatz gestalten. Wir unterstützen sie auch mit vielfältigen Maßnahmen für einen gesunden Lebens- und Arbeitsstil.

Gesundheitsmanagement: Wir zählen zu den Besten

Wer sich im Job voll einsetzt, vergisst oft, an sich selbst zu denken. Wir helfen unserer Belegschaft daher, gesund zu bleiben: Mit Betriebsarzt, Beratung, Sportangeboten und Gesundheitschecks vor Ort ist das ganz leicht. Dafür wurden wir an allen deutschen Standorten mit dem Corporate Health Award und in Singapur mit dem Singapore Health Award ausgezeichnet.

Infineon hat zum „World Health Day“ an mehreren asiatischen Standorten eine Reihe von Aktivitäten rund um das Thema körperliche und geistige Gesundheit organisiert. In Singapur konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Workout Stress abbauen, einen Gesundheitscheck durchführen lassen, sich die Trübsal einfach wegmalen oder an Infosessions wie „Stress in den Griff bekommen“, „Wirksame Übungen gegen Stress“ und „Stressbekämpfungsstrategien“ teilnehmen.

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO zählen Depressionen zu den Hauptgründen für Behinderungen. In Singapur sind 4,6 Prozent der Bevölkerung betroffen. Daher bietet Infineon seit April 2017 ein Employee Assistant Program (EAP) an, bei dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich an eine Hotline wenden können oder in bis zu fünf Sitzungen vertraulich professionelle Hilfe bekommen. 

Seit der Einführung des HAPPY-Programms (Health Active People Program for You) bei Infineon in Wuxi, China, steht körperliche Gesundheit bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Standorts ganz oben auf der Liste. Um HAPPY aufzufrischen und das neue Jahr einzuleiten, folgten 40 Kolleginnen und Kollegen der Einladung des Infineon-Wuxi-Wanderclubs und verbrachten vier Stunden mit einer elf Kilometer langen Wanderung in einem nahegelegenen Wandergebiet.

Auch in Cegléd, unserem Standort in Ungarn, gewinnt das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz immer mehr an Bedeutung. Infineon unterstützt sportliche Aktivitäten, Veranstaltungen und Programme, bei denen das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vordergrund steht. Dabei wurden in diesem Jahr auch wieder ergonomische Tests durchgeführt.

Flexible Arbeitsmodelle

Es wird immer wichtiger, berufliche Herausforderungen zu meistern und gleichzeitig genügend Raum für Familie und Privatleben zu haben. Ob es um die Betreuung von Kindern oder eine lang ersehnte Auszeit geht: Mit flexiblen Arbeitsformen bietet Infineon seinen Beschäftigten die Möglichkeit, berufliche Ziele und private Interessen mit betrieblichen Erfordernissen in Einklang zu bringen.


Die Personalabteilung schafft den erforderlichen Rahmen für attraktive Arbeitswelten bei Infineon, denn sie weiß, dass auf diese Weise Zufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit gefördert werden. Teilzeit, Jobsharing, Homeoffice, Telearbeit, Sabbatical – die Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten sind für viele Berufstätige attraktiv.

Es ist uns extrem wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben der Arbeit auch noch genug Zeit und Energie haben, um ihren privaten Verpflichtungen und Hobbys nachgehen zu können. Denn ist der Druck von allen Seiten zu hoch, kann niemand erfolgreich sein. Daher bieten wir bei Infineon verschiedene Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten an, die es unseren Kolleginnen und Kollegen je nach ihrer individuellen Situation ermöglichen, Beruf und Privatleben erfolgreich zu vereinen.

Ralf Memmel Head of HR Future Work Environment
Diese fünf Kolleginnen und Kollegen in München, die ihre Arbeitszeit flexibel gestalten können, stehen beispielhaft für viele andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dem Standort. Moritz Hauf (v.l.n.r.) nahm sieben Monate Elternzeit, damit er sich um seine Frau und die Zwillinge kümmern konnte. Er war erfreut, wie unkompliziert Infineon ihn dabei unterstützt hat. Yvonne Gawline-Schmidt hat einen Teleworking-Vertrag und arbeitet drei Tage die Woche von zu Hause aus. Frank Hille nutzt die Gleitzeit und verlässt das Büro jede zweite Woche früher, um seinen Sohn von der Kita abzuholen. Als Führungsperson muss er sich daher die Aufgaben gut einteilen. Marten Müller hat seine Arbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche reduziert, um mehr Zeit mit seinem Sohn verbringen zu können und seiner Frau den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Und auch Christian Sandow arbeitet als Führungsperson mit reduzierter Arbeitszeit. Zweimal die Woche verlässt er das Büro um 13.30 Uhr, um die Kinder abzuholen. Nicht nur die Kinder sind ein Grund, im Arbeitsleben etwas kürzerzutreten. Werden die Eltern oder andere Familienangehörige zum Pflegefall, muss man meistens – vor allem in der Anfangszeit – viel Zeit investieren, damit man sich um sie entsprechend kümmern kann. Bei Infineon stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch hier Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten zur Verfügung.

Udo Sommer hat zunächst kurzzeitig, dann dauerhaft seine wöchentliche Arbeitszeit von 40 auf 35 Stunden reduziert. So kann sich der Marketing Manager aus München besser um seine kranke Mutter kümmern.

Anfang des Jahres musste ich oft kurzfristig ins Krankenhaus. Mein Vorgesetzter war dabei sehr verständnisvoll und hat immer betont, dass die Gesundheit meiner Mutter Vorrang habe. Auch bei der Reduzierung der Arbeitszeit war Infineon sehr entgegenkommend.

Udo Sommer

In Asien sind Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten zwar noch nicht so verbreitet wie in Europa, gewinnen jedoch zusehends an Bedeutung. Bei Infineon gibt es bereits an fast allen Standorten Work-from-Home-Modelle und flexible Arbeitszeiten. Zusätzlich hat in Singapur die Regierung ein Programm namens „Silver Workforce“ eingeführt. Dieses gibt Unternehmen die Möglichkeit, Rentnerinnen und Rentner (wieder) einzustellen. Bei Infineon haben mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits das Rentenalter von 62 Jahren erreicht haben, diese Gelegenheit ergriffen und ihre Verträge verlängert. So kann das Unternehmen weiterhin von deren breitem Wissen und deren langjährigen Erfahrungen profitieren.

Kindergartenplätze und Ferienbetreuung

Ob Bogenschießen mit selbst geschnitztem Pfeil und eigenhändig gefertigtem Bogen bei den Naturindianern, Artistikübungen beim Kinderzirkus oder Englisch-Sport-Camp – für jeden ist etwas dabei. Die vielfältigen Angebote erlauben den Münchner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jedes Jahr, ihre Kinder auch während der Ferienzeit bei erfahrenen Anbietern gut betreut zu wissen.

Einen Kindergartenplatz zu ergattern, zählt in vielen Städten als Glücksfall. Für Infineon-Angestellte nicht. Alle großen Standorte in Deutschland, Österreich und Singapur haben entweder einen betriebseigenen Kindergarten oder stellen Kindergartenplätze über Kooperationen mit nahegelegenen Kindertagesstätten zur Verfügung. Und das Angebot wächst weiter.

Für die älteren Kinder bieten wir an verschiedenen Standorten zudem ein abwechslungsreiches Ferienprogramm.

Was machen Mama und Papa eigentlich bei der Arbeit? An unseren Standorten finden regelmäßig Events statt, bei denen die Kleinen willkommen sind und wo sie einen Einblick in die Welt der Halbleiter sowie in Papas oder Mamas Arbeitsplatz bekommen können.

Singapur: Beim „Little Ones @ Work“-Tag im Dezember 2016 kamen über 50 Kinder mit ihren Eltern zur Arbeit. Die größeren Kinder wurden durch die Fertigung geführt und hatten viel Spaß daran, gemeinsam mit ihren Eltern zu spielen und zu tanzen.