Belegschaft – Wir wollen, dass es allen gut geht

Ein bekanntes Sprichwort lautet: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Gesundheit am Arbeitsplatz heißt bei uns nicht nur, dass wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Gefahren schützen und für jeden von ihnen einen sicheren Arbeitsplatz gestalten. Wir unterstützen sie auch mit vielfältigen Maßnahmen für einen gesunden Lebens- und Arbeitsstil.

Gesundheitsmanagement: Wir zählen zu den Besten!

Wer sich im Job voll einsetzt, vergisst oft, an sich selbst zu denken. Wir helfen unserer Belegschaft daher, gesund zu bleiben: Mit Betriebsarzt, Beratung, Sportangeboten und Gesundheitschecks vor Ort ist das ganz leicht.

Von den Medical Service Centers in Deutschland über Sozialberatungen und dem professionellen Wiedereingliederungsmanagement bis hin zu innovativen Ansätzen zur Prävention in Asien und Americas… Es läuft bereits eine Vielzahl von Programmen und Initiativen an allen Infineon-Standorten, aber für die Gesundheit kann man schließlich nie genug tun. Daher arbeiten wir auch hier kontinuierlich an Verbesserungen. Wo drückt der Schuh? Welche lokalen Aktivitäten könnten auch an anderen Standorten erfolgreich sein? Und wie können wir nachweisen, dass unsere Maßnahmen auch tatsächlich etwas bewirken? Dabei steht nicht nur die Gesundheit der oder des Einzelnen im Fokus, sondern auch das Arbeitsumfeld und das Wohlbefinden der gesamten Organisation.

Anja Aldenhoff ist Global Health Manager bei Infineon. Sie erklärt: „Die Mitarbeitergesundheit zu erhalten und zu verbessern ist eine umfassende Aufgabe mit vielen nationalen und internationalen Schnittstellen. Das Thema betriebliche Gesundheit in seiner Vielfalt unter den Mitarbeitern bekannt zu machen ist dabei essenziell. Vor allem für Führungspersonen ist Gesundheit ein relevantes Thema: Wie kann ich meine eigene Gesundheit bewahren und die meiner Mitarbeiter fördern und stärken? Dennoch ist letztlich jeder persönlich für sich verantwortlich, weshalb wir eine gute Selbstfürsorge fördern möchten –ebenso wie die Fähigkeit, eine gesunde Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu halten. Meine Erfahrung ist, dass Dinge, die man mit Freude tut, auch gelingen – der Spaß an der Arbeit ist also nicht zu unterschätzen!“

„Infineon Americas hat es bis zum Mond geschafft! Zählt man alle Schritte zusammen, die die 850 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der achtwöchigen „Walk to the Moon“-Challenge gegangen sind, kommt man auf eine stolze Summe von 481.838.505. Überall in den USA haben Einzelpersonen und Teams hart daran gearbeitet, um „zum Mond“ zu gelangen und diese Aktion mit richtig viel Teamgeist verbunden. Ein Kollege formulierte es so: „Das InFit-Programm war eine fantastische Herausforderung! Wenn man mit den verschiedenen Leuten am Standort spricht, hört man von extremen Gewichtsabnahmen, Inspiration, fitter zu werden, und von guten Vorsätzen, von jetzt an mehr Fitness in den Alltag einfließen zu lassen. Es war alles dabei: Teamgeist und Kameradschaft mit ein bisschen gesunder Konkurrenz. Ich bin gespannt, was als Nächstes kommt. Weiter so!“

Wenn das keine olympiareife Leistung ist! In nur fünf Jahren hat Infineon München die Zahl seiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer am B2Run von sechs auf stolze 230 vervielfacht! Grund genug für eine Olympiasiegerin Magdalena Neuner, uns auf dem Campeon-Gelände anlässlich des Firmenlaufs zu besuchen. Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzten diese Gelegenheit, um sie persönlich kennenzulernen, ihr Fragen rund um das Thema Laufen zu stellen, ein Foto mit ihr zu machen oder ein Autogramm zu bekommen. Foto: Infront B2Run GmbH

Im Zuge des „Leadership in Healthy Lifestyle-“(LiHL-)Programms bei Infineon Asia Pacific wurden schon viele Führungskräfte speziell ausgebildet, die sich dann als Vorbilder engagierten, um ein gesundes Arbeitsumfeld für ihre Teams zu schaffen. LiHL gibt es inzwischen in Singapur, Melaka und Wuxi, wo es jeweils sehr gut ankommt. Das Programm kombiniert Erkenntnisse aus der Sportwissenschaft mit kognitivem Know-how und Coaching, wobei es den Führungspersonen individuelle Schritte zur Umsetzung an die Hand gibt. „Das Training trägt dazu bei, das Selbstbewusstsein zu stärken, und es zeigt, wo man gesundheitlich steht. Ich persönlich habe die Art und Weise meines Trainings angepasst und gehe jetzt viel zu Fuß. Wenn man Gehen als eine Form des Trainings betrachtet, gibt es absolut keine Entschuldigung, es nicht zu tun“, sagte Hans-Martin Stech, Chief Financial Officer Infineon Asia Pacific.

Ein sicheres, grünes und gesundes Arbeitsumfeld führt zu einer produktiveren Belegschaft. Vor diesem Hintergrund haben das HR-Team und die Abteilung für Umwelt, Sicherheit und Gesundheit (ESH) in Singapur eine einwöchige Kampagne im April mit einer Reihe multisensorischer Aktivitäten kombiniert. Das Ergebnis: die ESHealth-Woche 2018. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung genossen ein Workout auf ihren Stühlen, das auch live auf die Bildschirme jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestreamt wurde, die nicht vor Ort sein konnten. Anschließend wurden auf der ESH-Roadshow Themen wie Gesundheit am Arbeitsplatz, Recycling und Unfallvermeidung präsentiert.

Bei Infineon in Batam, Indonesien, haben wir unsere Kompetenzen in verschiedenen Gesundheitsgebieten ausgebaut. Dazu gehört unter anderem auch die hydroponische Gartenarbeit: der Einsatz von Wasserpflanzen. Mit der Absicht, die üppige Ernte anschließend unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufzuteilen, wurde die hydroponische Gartenarbeit in diesem Geschäftsjahr in den Bürokomplex verlagert.

Rauf auf den Sattel! Zusammen mit der Siemens Betriebskrankenkasse hat Infineon Warstein von Juni bis September 2018 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu animiert, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Ob zur Arbeit, zum Kindergarten oder zu Freunden – jeder Kilometer zählt. Sie konnten sich als Einzelpersonen oder als Team zusammenfinden und per App ihre Leistung erfassen und abrufen.

Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten

Es wird immer wichtiger, berufliche Herausforderungen zu meistern, dabei aber gleichzeitig genügend Zeit und Raum für Familie und Privatleben zu haben. Entsprechend den jeweiligen Lebensphasen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann es verschiedene Gründe geben, auf Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten zurückzugreifen. Ob es um die Betreuung von Kindern, die Pflegebedürftigkeit von Angehörigen oder eine lang ersehnte Auszeit geht: Mit flexiblen Arbeitsformen bietet Infineon seinen Beschäftigten die Möglichkeit, berufliche Ziele und private Interessen mit betrieblichen Erfordernissen in Einklang zu bringen.

Die Personalabteilung schafft den erforderlichen Rahmen für attraktive Arbeitswelten bei Infineon, denn sie weiß, dass auf diese Weise Zufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit gefördert werden. Teilzeit, Jobsharing, Homeoffice, Telearbeit, Sabbatical – die Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten sind für viele Berufstätige attraktiv.

Alle deutschen und österreichischen Infineon-Standorte gelten als besonders familienfreundlich und sind daher mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet worden.

Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben der Arbeit auch noch genug Zeit und Energie haben, um ihren privaten Verpflichtungen und Hobbys nachgehen zu können. Denn ist der Druck von allen Seiten zu hoch, kann niemand erfolgreich sein. Daher bieten wir bei Infineon verschiedene Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten an, die es unseren Kolleginnen und Kollegen je nach ihrer individuellen Situation ermöglichen, Beruf und Privatleben erfolgreich zu vereinen.

Ralf Memmel Betriebsleitung Campeon
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist Infineon ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört auch der gegenseitige Erfahrungsaustausch. Deshalb waren alle Regensburger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gerade in Elternzeit oder Elternteilzeit befinden, von Human Resources herzlich eingeladen zu einer gemeinsamen Informations-und Austauschrunde: dem Elternzeit-Café. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgten der Einladung am 24. April 2018. Erfreulicherweise waren auch elf Kinder dabei, die sich in der betrieblichen Atmosphäre sichtlich wohlfühlten. Seit acht Jahren findet jährlich am Regensburger Standort ein Elternzeit-Café statt. Damit wird von betrieblicher Seite ein regelmäßiger Kontakt mit den Elternzeit-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern gepflegt.

In Asien sind Modelle mit flexiblen Arbeitszeiten zwar noch nicht so verbreitet wie in Europa, sie gewinnen jedoch zusehends an Bedeutung. Bei Infineon gibt es bereits an fast allen Standorten Work-from-Home-Modelle und flexible Arbeitszeiten. Darüber hinaus hat in Singapur die Regierung ein Programm namens „Silver Workforce“ eingeführt, das Unternehmen die Möglichkeit gibt, Rentnerinnen und Rentner (wieder) einzustellen. Bei Infineon haben mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits das Rentenalter von 62 Jahren erreicht haben, diese Gelegenheit ergriffen und ihre Verträge verlängert. So kann das Unternehmen weiterhin von deren breitem Wissen und deren langjähriger Erfahrung profitieren.

Kindergartenplätze und Ferienbetreuung

Einen Kindergartenplatz zu ergattern, gilt in vielen Städten als Glücksfall. Alle großen Infineon-Standorte in Deutschland, Österreich und Singapur haben entweder einen betriebseigenen Kindergarten oder stellen Kindergartenplätze über Kooperationen mit nahegelegenen Kindertagesstätten zur Verfügung. Und das Angebot wächst weiter.

Für die älteren Kinder bieten wir an verschiedenen Standorten zudem ein abwechslungsreiches Ferienprogramm.

Zum sechsten Mal in Folge fand das Infineon-Feriencamp nun in Rüthen statt. Die Gemeinschaftsaktion wurde von Infineon und Infineon Bipolar, Warstein, vom 16. bis zum 21. Juli 2018 durchgeführt und fast vollständig gesponsert. Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren konnten an der Aktion teilnehmen. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen wurden die Plätze großzügig aufgestockt, und so konnten insgesamt 68 Kinder an der Ferienaktion zum Thema „Space Camp“ teilnehmen. Es gab viel zu entdecken: von einer Nachtwanderung mit „Alien“-Suche, dem Klettergarten, einem Besuch des Freibades Biberbad über den Floßbau am Möhnesee bis hin zur Grillparty und zu einem Lagerfeuerabend

Für berufstätige Eltern in Ungarn sind die Sommerferien oft ein großes Problem. Elf Wochen voller Fragen: Wer kümmert sich um die Kinder, welche Camps finden statt, und wie kann man Camps über einen so langen Zeitraum bezahlen? Infineon Cegléd ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Familie und Beruf zu gewährleisten. Aus diesem Grund wollte das Gender-Diversity-Team seinen Kolleginnen und Kollegen mit einem Sommercamp-Angebot helfen: Die Hälfte der Kosten wird von Infineon übernommen. Das erste Infineon-Summer-Camp fand im Juli 2018 für fünf Tage mit 37 Kindern statt. Viele interessante Aktivitäten standen auf dem Programm, wie Bastelarbeiten, Naturwanderungen auf Pferden und ein Besuch des „Palace of Wonders“ – des naturwissenschaftlichen Museums in Budapest. Die Kinder hatten sehr viel Spaß und waren glücklich!

Im Rahmen unseres jährlichen Ferienprogramms gab es auch in München ein vielseitiges Angebot an Aktivitäten für unsere Mitarbeiterkinder. Am Buß- und Bettag 2017 sowie in den Pfingstferien 2018 fand zum Beispiel ein Cajonbau- und Trommel-Workshop statt, und in den Osterferien wurde ein Fußballcamp angeboten. In den Sommerferien wurde bei den Naturindianern rund um die Indianerzelte auf der Wiese am Campeon (siehe Bild) mit Naturmaterialien gebastelt, Brot gebacken und vieles mehr. Außerdem war es möglich, in den jährlichen Englisch-Camps in Form von Sport-, Safari- oder Explorer-Camps auf spielerische Weise die englische Sprache zu entdecken.

Sie möchten mehr über Infineon erfahren? Besuchen Sie unsere Internetseite unter www.infineon.de. Dort finden Sie Informationen über unsere Produkte sowie darüber, wo diese Produkte Anwendung finden. Zudem erfahren Sie Näheres über Karrieremöglichkeiten und aktuelle Jobangebote.