Produktbezogene Ökologische Nachhaltigkeit

Lebenszyklusanalyse

Bei Infineon übernehmen wir Verantwortung für die Minimierung der Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsauswirkungen der Produkte in allen Phasen des Produktlebenszyklus, einschließlich der Nutzungsphase. Eine Lebenszyklusanalyse ist der erste Schritt, um die Umweltauswirkungen in allen Lebensphasen eines Produkts zu ermitteln. Durch die Integration nachhaltiger Praktiken bei der Auswahl von Rohstoffen, über den Herstellungsprozess, die Lagerung und den Vertrieb bis hin zur Nutzung der Produkte und zum Ende der Lebensphase, bieten wir unseren Kunden und Endverbrauchern einen verantwortungsvollen Service.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Infineon Lebenszyklusanalyse.

 

Umwelt Fußabdruck

Da die Energieeffizienz eines der drei Schwerpunktthemen der Geschäftsstrategie von Infineon ist, bleiben wir der zukünftigen Entwicklung der erneuerbaren Energie verpflichtet. Halbleiter spielen eine entscheidende Rolle beim Einsparen von Energie und haben bislang die höchsten Energieeffizienzraten erzielt. Daher ist die Entwicklung energieeffizienter Produkte ein zentrales Element unseres Vorhabens, Energie zu sparen und den Klimawandel anzugehen.

Umgang mit gefährlichen Substanzen bei Infineon

Bei der Herstellung von Halbleitern ist eine Vielzahl von Chemikalien erforderlich, von denen einige Gefahrstoffe sind. Bei Infineon stellen wir einen verantwortungsbewussten Umgang mit Gefahrenstoffen sicher, der einen umfassenden Gesundheits- und Umweltschutz gewährleistet.

Im Rahmen der Infineon IMPRES-Politik bekennen wir uns zu unserer Verantwortung in der Lieferkette, indem wir uns auf die Beschaffung neuartiger, umweltfreundlicher Materialien zu Produktfertigung konzentrieren.

Die Einhaltung aller derzeit gültigen gesetzlichen und behördlichen Vorschriften ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

EACH, die europäische Chemikalienverordnung (Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe [EG] Nr. 1907/2006), ist ein wichtiges regulatorisches Rahmenwerk zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe am europäischen Markt und übt daher erheblichen Einfluss auf die Beschaffung und den Einsatz von Chemikalien aus. Da die Einhaltung der REACH-Verordnung innerhalb unserer Lieferkette unabdingbar ist, um die Versorgungssicherheit sicherzustellen, wurden die Anforderungen in vollem Umfang in die Infineon Beschaffungsprozesse integriert.

Alle Produkte von Infineon erfüllen die Kriterien für Erzeugnisse gemäß der REACH-Verordnung. Aus diesem Grund müssen wir keine Substanzen registrieren, die in unseren Produkten enthalten sind.

REACH-Erklärung (nur auf Englisch)

Darüber hinaus ist die europäische CLP-Verordnung Nr. 1272/2008 (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung) beim Umgang mit Chemikalien von großer Bedeutung. Die Verordnung definiert die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen. Damit ersetzt sie das früher gültige Einstufungs- und Kennzeichnungssystem der Richtlinien 67/548/EWG (Stoffrichtlinie) und 1999/45/EG (Zubereitungsrichtlinie).

Da der Wechsel Übergangsphasen beinhaltet (bis zum Jahr 2015) und unsere Zulieferer nach individuellen Umsetzungsstrategien arbeiten, hat Infineon beschlossen, bis zum Ende der Übergangsphasen weltweit beide Einstufungssysteme parallel zu verwenden.

Die europäischen Richtlinie 2000/53/EG zum Umgang mit Altfahrzeugen (ELV-Directice: End-of-Life Vehicles) und 2015/863/EU zur Änderung von Anhang II der Richtlinie 2011/65/EU, die den Einsatz gewisser Gefahrenstoffe in elektrischen und elektronischen Geräten (RoHS-Richtlinie) einschränkt, regulieren die Nutzung bestimmter Substanzen, die vom Gesetzgeber als gefährlich in Endprodukten eingeschätzt wurden. Kein Produkt von Infineon liegt im Gültigkeitsbereich dieser Verordnungen.

Infineon-Produkte entsprechen diesen Anforderungen und sind konform zu den Stoffbeschränkungen in den jeweiligen gesetzlichen Richtlinien, auch über Europa hinaus.

Für detaillierte RoHS-Informationen zu bestimmten Produkten fragen Sie bitte Ihren Ansprechpartner im Vertrieb.

Infineon steht dem DA5-Konsortium (Die Attach 5) vor. Gemeinsam untersucht und entwickelt dieses Firmenkonsortium bleifreie Alternativen für Hochtemperaturschmelzlote beim Aufbringen von Chips auf “Leadframes“. Diese Aktivität soll dazu führen, dass der Einsatz von Blei in Hochtemperaturschmelzloten in der Halbleiterindustrie nicht mehr erforderlich ist.

Durch die gemeinsame Entwicklung und Qualifizierung einer Alternative, möchte das DA5-Konsortium so schnell wie möglich bleifreie und umweltfreundliche Lösungen bereitstellen. Weiterlesen (nur auf Englisch)