Vernetzung als Optimierungsfaktor

Unsere neue hochautomatisierte 300-Millimeter-Chipfabrik ist aktuell die modernste in Europa und beinhaltet sämtliche verfügbaren Mechanismen und Konzepte einer lernenden Fabrik. Durch den Einsatz von Sensorik in Kombination mit Kommunikations- und Datenverarbeitungssystemen werden Entscheidungen verstärkt selbststeuernd getroffen.

Daten für höhere Wettbewerbbsfähigkeit

Durch die stärkere Verschränkung von Entwicklung und Fertigung können künftig neue Produkte oder Prozesse in dynamischen Simulationen durchgespielt werden. Es gilt, den Mehrwert aus einer Vielzahl von Daten zu nutzen, die täglich im Unternehmen generiert werden. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden Entwicklungsprozesse beschleunigt, die Prognosefähigkeit sowie Entscheidungsqualität erhöht und damit die Produktivität verbessert.

Neue Arbeitsfelder

Durch die neuen Anforderungen verändern sich nicht nur bestehende Funktionen, es entstehen auch neue Jobprofile. Infineon Austria prüft und gestaltet, unter anderem im Rahmen von strukturierten Change-Prozessen, sorgfältig die Veränderungen von Funktionen in der Fertigung durch den digitalen Wandel.  Die Werkmeister- und die Lehrlingsausbildung („Lehre 4.0“) wurden in der Vergangenheit neu ausgerichtet und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen für bestehendes Personal eingeleitet. Der Data Scientist analysiert große Datenmengen und verwertet Informationen gemeinsam mit Fachexpert*innen. Eigens ausgebildete Techniker*innen überwachen in Leitständen die Produktion und bedienen die Systeme. Speziell ausgebildete Fertigungslogistiker*innen steuern die Abläufe einer automatisierten Fabrik. Hier vernetzen wir uns speziell bei der automatisierten 300-Millimeter-Fertigungslinie stark mit der Produktion in Dresden, die auf den gleichen standardisierten Fertigungs- und Digitalisierungskonzepten basiert, und lernen von unseren Kolleg*innen im Fertigungsverbund