Größte Forschungseinheit für Mikroelektronik in Österreich

Laut Top-500-Ranking des Wirtschaftsmagazins trend war Infineon Austria 2020 das forschungsstärkste Industrieunternehmen Österreichs. Im Geschäftsjahr 2021 wurden 516 Millionen Euro, rund 13 Prozent des Gesamtumsatzes, für Forschung & Entwicklung aufgewendet. 2.100 Expert*innen arbeiten in den Entwicklungszentren in Villach, Graz und Linz an neuen Lösungen, Technologien und Innovationen. Infineon Austria beschäftigt damit ein Viertel der F&E-Belegschaft des gesamten Konzerns.

 

Prägend für Österreich

Lokale Kompetenzen und weltweite Forschungsaufgaben in den Bereichen Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit wurden bei Infineon Austria in den letzten Jahren stetig ausgebaut. Das Erfolgsrezept: kurze Entwicklungszeiten, höchste Qualität und der Fokus auf kundenorientierte Systemlösungen mit dem Ansatz „Vom Produkt zum System“. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen die Entwicklung von Leistungshalbleitern, Dünnwafer-Technologien sowie Sensorik, Mikromechanik, neue Halbleiter-Materialien und kontaktlose Sicherheitslösungen.

Prägend für die Forschungsarbeit von morgen

Labortätigkeiten verlangen üblicherweise die Anwesenheit vor Ort. Vor allem während der Corona-Pandemie stellt diese Situation Forschung und Entwicklung vor neue Herausforderungen. Um Messungen und Experimente zum Schutz der Forscher*innen auch aus der Entfernung durchzuführen, entwickelten die Infineon-Expert*innen aus Villach Lösungen zur Automatisierung der Laborarbeit. Die Messgeräte an den lokalen Laborarbeitsplätzen wurden so konfiguriert, dass Start und Auswertung der Messungen aus der Ferne erfolgen können. Um die exakte Wiederholbarkeit von Messungen an unterschiedlichen Bauteilen auch ferngelenkt zu ermöglichen, wurde ein kompaktes und vollautomatisiertes System entwickelt. Damit wird ein schneller und hochpräziser Austausch von Bauteilen per Fernsteuerung sichergestellt.

 

Einblick in das Fehleranalyse Labor in Villach