Energie aus Wasserkraft
Wasserkraftanlagen könnten künftig eine wichtige Speicherquelle innerhalb eines intelligenten Stromnetzes („Smart Grid“) sein. Diese Form der erneuerbaren Energie könnte somit ein großes Wachstumspotential für den Leistungshalbleitermarkt bieten.*)
Grundsätzlich unterscheidet man drei verschiedene Arten von Kraftwerken, in denen die kinetische Energie von Wasser in elektrische Energie umgewandelt wird: Speicherkraftwerke, Pumpspeicherkraftwerke und Laufwasserkraftwerke. Die Nutzung der Gezeitenenergie erfolgt derzeit noch in vergleichsweise geringem Umfang, verspricht jedoch ein großes Potenzial für die Zukunft, da die Gezeiten im Gegensatz zu Wind- und Sonnenenergie gut vorhersehbar sind. Die Wellenkraft – eine weitere erneuerbare Energiequelle, deren Nutzung derzeit experimentell erforscht wird – könnte künftig ebenfalls ein interessantes Einsatzfeld für Halbleiterprodukte sein.
Die elektrische Ausgangsleistung eines Wasserkraftwerkes hängt unter anderem vom Wirkungsgrad der eingesetzten Turbinen und Generatoren ab. Leistungshalbleiter stellen für die Stromerzeugung aus Wasserkraft eine Schlüsseltechnologie dar und tragen entscheidend zu einer effizienten Energieumwandlung bei. Die effizienteste Methode, große Energiemengen über die häufig sehr weiten Strecken zu übertragen, ist die Hochspannungs-Gleichstromübertragung; hier werden die Wechselstromnetze auf der Generator- und Verteilerseite über eine Gleichstromleitung miteinander verbunden. Zum Einsatz in Gleichrichtern und Umrichtern bietet Infineon Hochspannungs-Thyristoren und Hochspannungs-IGBT-Komponenten, die sich dank ihres hohen Wirkungsgrads sowie ihrer ausgezeichneten Qualität und Zuverlässigkeit weltweit als führend etabliert haben.
*) Quelle: ABS Energy Research, London