Talente - Wir wollen die Richtigen

Stetig steigende Anforderungen an Technik, Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz stellen uns in der schnelllebigen Halbleiterbranche regelmäßig vor große Herausforderungen. Nur mit unserer überaus engagierten und zuverlässigen Belegschaft können wir diese Herausforderungen immer wieder mit großem Erfolg meistern. Jedoch: Der demografische Wandel stellt seine eigene Herausforderung dar. Und langfristig erfolgreich sein werden deshalb nur Unternehmen, die sich frühzeitig auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt einstellen und mit einer ausreichenden Zahl an Kandidatinnen und Kandidaten in Kontakt stehen. Wir tun deshalb alles dafür, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen.

Recruiting: Gezielte Suche nach Talenten

Wir suchen auf sämtlichen Kanälen, setzen Medien wie Filme ein, machen die Jobsuche und Bewerbung auf unserer Karriere-Website einfach, gehen auf Jobmessen, kooperieren mit Schulen und Hochschulen. Und unser Talent Attraction Management Team (TAM) geht aktiv auf geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu. Unser Ansatz bei allen Aktivitäten im Employer Branding und Recruiting ist heute die aktive strategische Suche nach Talenten. Denn wir wollen rechtzeitig die Richtigen am richtigen Platz.

Willkommen an Bord!

Im vergangenen Geschäftsjahr traten fast 300 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Stelle an unserem Standort in München an. Sie alle wurden – neben der fachlichen Einarbeitung durch Vorgesetzte und Kolleginnen und Kollegen – auch noch eigens auf zwei Willkommensevents begrüßt und mit Informationen versorgt. Gleich in der ersten Arbeitswoche bietet HR ein ‚Welcome Breakfast‘ an, an dem die neuen Mitarbeiter sich in lockerer Runde kennen lernen und erste wichtige Informationen vermittelt bekommen.

Nach etwa drei Monaten findet dann der New Hire Orientation Day (NHO) für alle Neuzugänge statt; er bietet vertiefte Gelegenheiten zum Netzwerken und gibt einen Überblick über das gesamte Unternehmen: Strategie, Standorte, Produkte, Divisionen und Zentralfunktionen mit ihren Aufgaben und Services. Statt mit Frontalvorträgen stellen die Referenten ihre Bereiche in kommunikativen Poster-Sessions vor. Speed Meetings beschleunigen das Kennenlernen. Und Meet & Greets mit Topmanagern sind als Highlight mit dabei.

Dass dabei oft viel gelacht wird und es manchmal auch richtig laut zugeht, freut die Organisatoren sehr: Das Bestreben die obligatorischen Veranstaltungen für Neulinge zu modernisieren, zu entstauben und zum echten Mehrwert für die Teilnehmer zu machen, scheint aufzugehen.

„Mit der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages ist der ‚Kampf um die besten Köpfe‘ noch lange nicht vorbei. Der Willkommenstag ist deshalb ein wichtiges Instrument zur Bindung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als attraktiver Arbeitgeber wollen wir den erfolgreichen Verlauf der Einarbeitungsphase unterstützen, damit unsere Neuen schnell ihre Stärken voll entfalten können und sich wohlfühlen bei uns. Die positive ‚candidate experience‘, die sie im Recruiting erlebt haben, soll sich fortsetzen in einer positiven ‚employee experience‘.“

Gerti Höglauer, Kreativer Kopf & Organisatorin der Willkommensveranstaltungen in München

„Wir suchen Menschen mit Leidenschaft für Technologie“

Wie wir geeignete Kandidatinnen und Kandidaten finden? Zum Beispiel durch Auftritte auf Recruiting-Veranstaltungen wie dem Karrieretag der Fachhochschule Südwestfalen in Soest – der größten Campus-Jobmesse in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 100 Unternehmen präsentierten sich im April 2016 wieder auf dem Campus der Hochschule, um Kontakte zu Studenten, Absolventen und Professionals zu knüpfen. Für uns ist die Messe von großer Bedeutung für unseren Standort Warstein. „Infineon Warstein gilt als Zukunftswerkstatt und hat sich innerhalb unseres Konzerns als Motor für Forschung und Entwicklung etabliert. Junge Nachwuchskräfte können hier spannende Projekte für mehr Energieeffizienz mitgestalten“, sagt Martin König aus unserem Talent Attraction Management. Und sein Kollege Moritz Meuren, Ingenieur bei Infineon Warstein, fügt hinzu: „Wir suchen vor allem junge Menschen, die sich für unsere Produkte und Technologien begeistern und ihre frischen Ideen, ihre Leidenschaft und ihre Kompetenz bei uns einbringen wollen.“

„Infineon Day“ in China

Eine wichtige strategische Rolle spielt Recruiting an Hochschulen in China: An ausgewählten für Infineon besonders relevanten Topuniversitäten organisieren wir deshalb regelmäßig den „Infineon Day“, an dem wir uns exklusiv präsentieren. Die Veranstaltung ist inzwischen ein wichtiger Termin im chinesischen Universitätskalender. 2015 haben insgesamt 1.400 Studentinnen und Studenten an acht Universitäten das Event besucht. Umfragen zeigten, wie sehr der Bekanntheitsgrad von Infineon durch die Veranstaltung steigt: 78 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagen nach dem Tag, sie wüssten jetzt über Infineon Bescheid – im Vergleich zu 24 Prozent vor der Veranstaltung.

Einsteigen bei Infineon

Die Möglichkeiten, bei uns einzusteigen, sind vielfältig. Sie reichen vom Praktikum über die Ausbildung bis zum dualen Studium, der Werkstudententätigkeit und dem Traineeprogramm. Auch eine Doktorandenstelle kann ein Start in unser Unternehmen sein. Egal auf welcher Stufe und in welcher Form eine Kandidatin oder ein Kandidat bei Infineon startet: Er oder sie erhält von Anfang an Einblick in das reale Berufsleben und verantwortungsvolle Aufgaben.

Schon als Azubi mit Infineon ins Ausland

Tolle Chancen schon in der Ausbildung? Infineon macht’s möglich: Unser Mitarbeiter Lukas Schellewald etwa absolvierte im vergangenen Geschäftsjahr – 19 Jahre alt und in seinem dritten Lehrjahr als Industriemechaniker an unserem Standort Warstein tätig – ein vierwöchiges Praktikum bei Infineon im ungarischen Cegléd. „Eine unglaubliche Erfahrung für mich. Alleine in einer fremden Kultur mit einer fremden Sprache – da wirst du dir deiner Stärken und Schwächen bewusst. Und man erfährt eine unglaubliche Unterstützung von allen. Jedem, dem sich eine solche Möglichkeit bietet, kann ich nur sagen: Probiert es aus, lasst euch dieses Erlebnis nicht entgehen!“

Das Erasmus-Programm

Die kaufmännischen Azubis der Standorte München, Regensburg und Warstein können schon seit vielen Jahren im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus vier Wochen ihrer Ausbildung im europäischen Ausland verbringen. Erstmals war das jetzt auch für einen technischen Auszubildenden des Standortes Warstein möglich – aufgrund einer Kooperation mit der Berufsschule Lippe-Berufskolleg und dem Kreis Soest.

 Globales Trainee-Programm

Seit Herbst 2016 hat Infineon auch ein International Graduate Program (IGP) – ein Trainee-Programm, das im Unterschied zu den bestehenden an den einzelnen Standorten angesiedelten Programmen international ausgerichtet ist. Das IGP setzt verstärkt auf Austausch und Netzwerken über inhaltliche und nationale Grenzen hinweg. Die Teilnehmer – Hochschulabsolventen mit Bachelor, Master oder Doktor – wechseln ganz gezielt die Abteilungen und Standorte. Mindestens ein Assignment findet im Ausland statt. In regelmäßigen Telefon- und Online-Konferenzen tauschen sich die IGP-Trainees miteinander aus, halbjährlich finden persönliche Treffen statt. „Ziel des Programms ist es, noch mehr Talente für die Herausforderungen der Zukunft zu finden und gezielt international zu entwickeln“, erklärt IGP-Projektleiterin Severine Fiegler (Director Talent Network). „Wir suchen nach starken, aufgeschlossenen Persönlichkeiten. Gute Noten zählen auch. Aber fast wichtiger ist, was für ein Mensch man ist, und dass man gut zum innovativen globalen Unternehmen Infineon passt."

Wie wir mit Hochschulen kooperieren

Zur Gewinnung von Berufseinsteigern setzt Infineon auch und vor allem auf enge Kontakte zu Universitäten, zu Studierenden und Lehrenden. So haben etwa zahlreiche Infineon-Ingenieure und -Ingenieurinnen Lehraufträge an anerkannten Universitäten im In- und Ausland. Wir unterstützen Hochschulen mit Stiftungsprofessuren wie zum Beispiel an der Universität Innsbruck im Bereich Leitungselektronik. Wir schreiben Promotionen aus (siehe Promotion bei Infineon). Und wir besuchen Hochschulmessen, halten Vorträge auf Kongressen und laden zu Exkursionen in unser Unternehmen ein. Daneben beteiligen wir uns direkt an wichtigen High-Potential-Programmen: Zum Beispiel ist Infineon Mitglied im UNITECH-Netzwerk zur Förderung europäischer Topingenieurstalente – im Geschäftsjahr 2016 haben über 15 UNITECH-Fellows ein Praktikum bei Infineon gemacht. Sehr erfolgreich ist auch die Kooperation mit dem Collège des Ingénieurs (CDI). Bei diesem internationalen MBA-Programm hat sich Infineon als attraktives Partnerunternehmen etabliert.

               

Zukünftige Elektrotechniker zu Besuch bei Infineon Regensburg

Im Mai 2016 boten wir 23 Teilnehmern der Bundesfachschaftentagung Elektrotechnik (BuFaTa ET) einen Einblick in unser Unternehmen: Die Studentinnen und Studenten wurden an unserem Hightech-Produktionsstandort Regensburg empfangen und durch die Anlage geführt. Wir informierten sie über Einstiegsmöglichkeiten bei Infineon und erläuterten unser Business und unsere Technologie. Es war spannend. Und der eine oder andere Kontakt für die Zukunft wurde möglicherweise geknüpft.

Die Bundesfachschaftentagung Elektrotechnik ist die Vereinigung aller Fachschaften von Studiengängen mit elektrotechnischem Schwerpunkt aus dem deutschsprachigen Raum. Sie tagt einmal im Semester an wechselnden Hochschulen, bildet dort Arbeitskreise zu bestimmten Themen und unternimmt Exkursionen in Unternehmen.

Promotion bei Infineon

In anwendungsnahen Forschungsgebieten ist die Industrie der universitären Forschung meist einen Schritt voraus, weshalb eine Promotion in enger Kooperation mit einem Industriepartner sinnvoll ist. Zusammen mit renommierten Universitäten schreibt Infineon daher Promotionsprojekte aus, die für beide Seiten interessant sind. Meistens erhalten die Doktorandinnen und Doktoranden einen Arbeitsvertrag von Infineon, der an universitäre Verträge angelehnt ist und den Forschungsauftrag enthält. Die Doktorandinnen und Doktoranden arbeiten an Infineon-Standorten, und die Betreuung wird zwischen Professorinnen und Professoren und engagierten Infineon-Beschäftigten aufgeteilt.

Infineon macht für den Arbeitsmarkt fit

Auch ganz praktisch unterstützen wir junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – etwa im Rahmen eines zweijährigen Projekts des EU-Förderprogramms Erasmus namens „PEP UP“ (PhDs Enhanced for Prospects ErasmUs Plus). Ziel des Projekts ist es, jungen Doktorandinnen und Doktoranden verschiedener europäischer Universitäten Kompetenzen und Orientierung für den Arbeitsmarkt zu vermitteln – sodass sie im Anschluss an ihre Promotion in der Industrie andocken können. Infineon leistet hier mit seiner Expertise einen wesentlichen Beitrag – entwickelt etwa Trainings mit, schult die Doktorandinnen und Doktoranden in Workshops. So trugen wir etwa zum Pilotworkshop bei, der im Mai 2016 am Institut National des Sciences Appliqueés (INSA) in Lyon für 24 Doktorandinnen und Doktoranden von acht europäischen Universitäten stattfand. Es war ein voller Erfolg. „Der Workshop geht an das Thema Selbstentfaltung von einer für den akademischen Rahmen ungewöhnlichen Perspektive heran. Darin steckt ein riesiges Potenzial, um unsere Arbeitsmarktfähigkeit zu verbessern“, bilanzierte einer der teilnehmenden Doktoranden. Und Rainer Schmidt-Rudloff, bei Infineon HR für University Relations zuständig, sagt: „Wir profitieren stark von der Mitarbeit im Projektteam. Wir tauschen uns intensiv mit Europas Technischen Universitäten zu den diversen PhD-Programmen aus und kreieren dort ein Bewusstsein für die Anforderungen aus der Industrie.“