Führung

Exzellente Führung ist eine der Grundlagen für den Erfolg von Infineon. Sie hilft uns, unsere operativen und strategischen Ziele zu erreichen. Deshalb sind uns gute und starke Führungskräfte so wichtig, deshalb fördern und unterstützen wir sie mit ausgereiften Programmen und Instrumenten. Sodass sie die Beschäftigten von Infineon mit den Aufgaben des Unternehmens in Übereinstimmung bringen und die Unternehmensziele in konkrete Aktivitäten übersetzen können. Mit anderen Worten: Die Gestaltung einer attraktiven Arbeitsumgebung und die langfristige Mitarbeiterbindung sind bei Infineon Chefsache.

Werte erlebbar machen, Erfolg vorleben

„Führung bedeutet für mich, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und ihnen aufzuzeigen, wie sie ihren individuellen Beitrag zum Gesamterfolg des Unternehmens leisten können. Mit anderen Worten: Hinter People Excellence steht für mich das Vertrauen in die Kompetenz des Einzelnen. Herausragende Leistungen erzielen wir nur, wenn wir uns den Anforderungen innovativer Arbeitswelten stellen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entsprechende Freiheits- und Gestaltungsräume bieten. Wichtig ist mir dabei eine Kultur des respektvollen Miteinanders, in der Ehrlichkeit und Offenheit für Neues selbstverständlich sind.“

Markus Fink, Vice President HR

Sinnvermittlung und klare Ziele

Was verstehen wir unter exzellenter Führung? Wir haben drei Aspekte dabei definiert:

Führung ist vor allem Sinnvermittlung. Warum tue ich, was ich für Infineon tue? Warum tun wir als Unternehmen, was wir tun? Führungskräfte sollten Antworten darauf erlebbar machen. Sie sollten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Orientierung geben.

Außerdem zielt Führung auf konkrete Ergebnisse ab. Was gilt es zu erreichen? Das muss deutlich gemacht werden. Die Formulierung klarer Erwartungen und Ziele sowie die Überprüfung der Zielerreichung gehören also ebenso zu den Aufgaben von Führungskräften.

Und: Führungskräfte müssen wissen und aufzeigen, wie Ergebnisse erzielt und Werte geschaffen werden. Die Klärung von Rollen und Verantwortlichkeiten und die Bereitstellung von Ressourcen zählen dazu. Und es geht um das Verhalten am Arbeitsplatz. Führungskräfte leben persönlich vor, wie die von gegenseitigem Vertrauen und Feedback geprägte Kultur bei Infineon aussieht.

Offenheit und Feedback

All unsere Initiativen zur Führungskräfteentwicklung haben eine Grundlage: unser Bekenntnis zu Ehrlichkeit und Offenheit. Nur mit einer aufrichtigen Kommunikation kann eine Organisation sich weiterentwickeln. Nur ein respektvoller und vertrauensvoller Umgang miteinander lässt Führung gelingen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr ganzes Potenzial entfalten. Eine Schlüsselrolle spielt dabei unsere Kultur des offenen Feedbacks. Infineon fördert ganz gezielt die kontinuierliche Rückmeldung zwischen Führungskraft und Mitarbeiterin beziehungsweise Mitarbeiter.

Rückmeldung mittels STEPS

Im jährlichen Mitarbeitergespräch STEPS (Steps To Employees’ Personal Success) erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihrer Führungskraft Rückmeldung über ihre berufliche Entwicklung. Zum einen werden dabei konkrete Arbeitsergebnisse evaluiert, zum anderen bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Feedback zu ihrem Verhalten – orientiert an unserem High Performance Behavior Model. Damit wollen wir noch besser das ganze Potenzial unserer Angestellten entfalten.

„Durch STEPS erhielt ich die Gelegenheit, offen die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten anzusprechen und mich von einer technischen Rolle als Anwendungstechnikerin in das Produktmarketing bei Infineon zu verändern. Aber auch in meiner neuen Rolle hilft mir STEPS durch den offenen und ehrlichen Dialog und Feedback meiner Führungskraft, mich fokussiert weiterzuentwickeln.“

Gunjot Kaur, Product Marketing

Chefin oder Chef sein will gelernt sein

Im Führungskräftegespräch (FÜG) erhalten wiederum umgekehrt die Führungskräfte von ihrem Team alle zwei Jahre eine Rückmeldung. Die Beschäftigten teilen ihrem Vorgesetzten in diesen moderierten Gesprächen mit, wie sie ihn in seinem täglichen Führungsverhalten wahrnehmen. Durch das vertrauensvolle Feedback ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Vorgesetzte wichtige Anhaltspunkte, um sich gezielt persönlich weiterzuentwickeln.

Führungskräfte meistern im Laufe ihrer Karriere unterschiedliche Herausforderungen – je nach der Ebene, auf der sie sich gerade befinden. Nachdem sie als Expertinnen und Experten für ihr jeweiliges Fachgebiet Verantwortung übernommen haben, führen sie in der Regel ein Team mit mehreren Expertinnen und Experten („Leading Teams“). Im nächsten Entwicklungsschritt führen sie dann Teams mit mehreren Führungskräften („Leading Leaders“). Und schließlich tragen sie die Verantwortung für ganze Organisationseinheiten („Leading Organizations“). Diese Entwicklung erfordert eine entsprechende Vorbereitung und kontinuierliche Begleitung.

Mit unserem Infineon Leadership Excellence Program (ILEP) stellen wir ein Rahmenprogramm zur Verfügung, das unsere Führungskräfte optimal für ihre jeweiligen Rollen und Verantwortlichkeiten ausbildet – mit spezifischen Lernblöcken für jede Karrierestufe:

„Exzellente Führung ist für Infineon der Garant für nachhaltiges und profitables Wachstum – und damit eines unserer strategischen Ziele. Deshalb haben wir mit dem Infineon Leadership Excellence Program (ILEP) ein äußerst ambitioniertes – inhaltlich umfassendes und global ausgerichtetes – Konzept erarbeitet, das für die Entwicklung unserer Führungskräfte weltweit und je nach Entwicklungsstufe die individuell passende Maßnahme bereitstellt. Die einzelnen Entwicklungsprogramme darin bestehen aus mehreren Modulen, die mit Action-Learning-Ansätzen, regelmäßigen Praxis-Anwendungsphasen, Selbstreflexion und Begleitung durch einen Coach nachhaltiges Lernen ermöglichen. Das weltweit einheitliche Grundkonzept (mit leichten kulturellen Anpassungen in den Regionen) ermöglicht es uns zudem, eine einheitliche „Sprache“ und ein gemeinsames Rüstzeug zum Thema Führung und Management bei Infineon zu entwickeln. Zudem bieten uns die Programme auch eine sehr gute Plattform, um aktuelle Unternehmensthemen mit den Führungskräften zu diskutieren und hierzu Feedback aus der Führungsmannschaft zu bekommen. Kurz: Es ist ein ziemlich tolles Programm, das sowohl die Führungskräfte als auch das Unternehmen weiterbringt!“

Torsten Schmeichel, globaler Leiter People Development

Großes Commitment

„Ich habe am ILEP1-Training ‚Manager Essentials‘ teilgenommen. Es waren zwei jeweils dreitägige Sessions. In der ersten wurde uns wichtiges Wissen vermittelt, und wir haben dieses danach im Job angewendet. In der zweiten ging es um uns als Persönlichkeiten: Wir lernten uns selbst und die anderen tiefer verstehen – um etwa Konflikte und schwierige Situationen besser zu bewältigen. Die Trainings waren interaktiv, extrem informativ und praxisnah. Meine Gruppe zeigte großes Commitment und Interesse. Wir haben hervorragend zusammengearbeitet und so das Beste aus uns herausgeholt.“

David Williams, Director von „Systems Applications Engineering“ in Infineon Power Management & Multimarket Enterprise Power Group in Tewksbury, USA

Peer Coaching in Asia

Teilnehmer des Peer-Coaching-Programms zusammen mit dem Management und den Moderatoren

An unserem Standort in Singapur bilden sich Führungskräfte aus der Region Asien-Pazifik seit Neuestem in sogenannten Peer Coachings fort – ein Ergebnis unseres Führungskräfteentwicklungsprogramms ILEP, das die Methodik und das Handwerkszeug dafür lieferte. Die Teilnehmer dieser Coachings kommen regelmäßig in kleinen Teams zusammen, um sich gegenseitig zu aktuellen Führungsfragen zu beraten. Sie tun dies in einem strukturierten Rahmen und mit verbindlichen Abläufen und verteilten Rollen. Peer Coaching ist damit ein Lernformat, das nachweislich die kommunikativen Fähigkeiten und interpersonellen Kompetenzen von Führungskräften fördert und nachhaltig wirksam macht.

 

„Das Peer Coaching war für mich eine spannende Reise, auf der ich mit Kollegen aktuelle Themen einmal ganz anders betrachten und erfahren durfte. Wir haben in der Gruppe etwas Neues gelernt – wirklich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitert, anstatt nur Ideen auszutauschen oder sich gegenseitig bei der Lösung eines Problems am Arbeitsplatz zur Seite zu stehen.“

Teilnehmer Kesavan Nair von IFAP CSC ISC PMM SCP

 

„Vertrauen und Respekt spielten eine große Rolle beim Peer Coaching. Wir waren im Team in der Lage, auch mal die Perspektiven der jeweils anderen Teilnehmer einzunehmen, andere Führungssituationen zu erleben und zu diskutieren.“

Teilnehmer Yong Boon Loong von IFAP DC DES S SOC

 

Drei Führungskräfte über ihre Erfahrungen bei Infineon

Shinichiro Yamazaki kam 2015 mit International Rectifier zu uns. Im Zuge der Integration des amerikanischen Halbleiterherstellers in unser Unternehmen übernahm der Japaner die Leitung unserer Abteilung Industrial Power Control (IPC) in Japan. Bei International Rectifier hatte er seit 2008 gearbeitet – zunächst das Sales Department gemanagt und dann den japanischen Zweig des Unternehmens geleitet. Davor war er über 25 Jahre bei Texas Instruments. Studiert hat er Betriebstechnik am Shibaura Institute of Technology in Tokio.

 Sie haben langjährige Erfahrung in anderen Unternehmen. Was fällt Ihnen bei Infineon auf?

Insbesondere drei Aspekte sind es, die sich von meinen früheren Arbeitserfahrungen unterscheiden: Erstens beeindruckt mich der freie Zugang zu Informationen. Die Menge an verfügbaren Daten ist überwältigend. Ich kann jederzeit wertvolle Informationen aus den verschiedensten Bereichen einholen. Das empfinde ich als ein großes Privileg. Zweitens ist mir aufgefallen, wie gut es Infineon gelingt, eine offene Kommunikation zu gewährleisten. Es wird ein freier Meinungsaustausch durch die Hierarchien hindurch ermöglicht. Drittens möchte ich die Personalentwicklung von Infineon erwähnen. Es ist enorm, was für eine Vielzahl an Inhalten und Methoden das Unternehmen hier anbietet.

Wie sieht Ihr perfektes Team für IPC in Japan aus?

Ich wünsche mir ein dynamisches Team, das mit Leidenschaft gemeinsam auf unsere Ziele hinarbeitet. Und setze auf ein Umfeld, in dem wir die menschlichen Beziehungen pflegen und frei aussprechen können, was wir denken. 

 

Petra Darnhofer-Demar ist seit Juni 2016 Leiterin der Abteilung Purchasing bei Infineon Austria in Villach. Sie ist eine erfahrene Expertin für Einkauf und Lieferantenmanagement. Bereits seit 1999 wirkt sie in verschiedenen Positionen im Einkauf von Infineon – in München wie in Villach – mit. In ihrem jetzigen Job sorgt sie dafür, dass die benötigten Produkte und Dienstleistungen für ganz Infineon Österreich kosteneffizient, qualitäts- und termingerecht bereitgestellt werden.

Was hat Ihre bisherige berufliche Erfahrung Sie gelehrt?

Ich arbeitete bei Infineon häufig in Cross-Functional-Teams – also bestehend aus unterschiedlichen Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Funktionen. Trotz intensiver Diskussionen erwies sich diese Unterschiedlichkeit als vorteilhaft und förderte unsere Leistung. Das hat mir gezeigt, dass heterogene Teams bereichernd sind. Schließlich sieht man die Dinge dann nicht nur aus der eigenen Perspektive, sondern entwickelt gerade aus diesen Unterschieden gänzlich neue und gute Lösungen.

Was schätzen Sie an Infineon?

Die Internationalität. Es ist spannend, immer wieder mit Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen zusammenzuarbeiten. Das bereichert den beruflichen Alltag und ermöglicht Innovation. Und: Die wertschätzende Arbeit mit Menschen ist auch einfach inspirierend. Nur gemeinsam, mit gegenseitigem Respekt und Anerkennung können wir Dinge erfolgreich bewegen und vorantreiben.

Ihr Leitspruch?

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, Gründe.

 

David Poon übernahm im Oktober 2016 die Leitung von „CMHT Regional Centre PMM“. Davor war er beim von uns übernommenen Unternehmen International Rectifier als Vice President für den Vertrieb in Asien zuständig. Poon blickt auf nahezu 30 Jahre Erfahrung in der IT- und Halbleiterbranche zurück, hat auch schon für Philips, Lucent, AT&T und IBM in Führungspositionen gearbeitet.

Worum ging und geht es Ihnen in Ihrem neuen Job für Infineon in Asien?

Zuallererst lag mir natürlich die Integration der Kunden und Beschäftigten von International Rectifier in die Organisation von Infineon am Herzen. Und dabei ging und geht es um mehr als nur die reine, formale Integration. Ich möchte eine Umgebung schaffen, in der unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne für und mit Infineon arbeiten und vom Unternehmen profitieren.

Wofür steht Infineon in Ihren Augen?

Qualität, Leistung, Engagement.

Und was inspiriert Sie besonders?

Innovationen sind eine echte Inspiration. Wenn unsere jungen Ingenieure oder Distributoren ein neues Produkt oder eine neue Funktion schaffen, kann ich mich dafür absolut begeistern. Unsere Produkte sind so vielfältig, es ist faszinierend.