Abfallmanagement

Trotz aller Anstrengungen zur effizienten Ressourcennutzung und minimierten Abfallerzeugung fällt bei Infineon nicht vermeidbarer Abfall an. Daher ist es unser Ziel, die ordnungsgemäße und effiziente Entsorgung des Restabfalls sicherzustellen.

Es gibt heutzutage vor der endgültigen Entsorgung mehrere technisch und wirtschaftlich realisierbare Methoden der Abfallbehandlung. In dieser Hinsicht bevorzugt Infineon Methoden zur Wiedergewinnung vor der direkten Entsorgung in Deponien. Unter den verschiedenen Wiedergewinnungsmethoden ist das Recycling die ökologisch wirksamste, da hierdurch auch der CO2-Gesamtausstoß während der Entsorgungsphase reduziert wird.

Aus diesem Grund wird, wo immer möglich, der Abfall direkt dort getrennt, wo er anfällt.
Manche Materialien, wie beispielsweise das Lösungsmittel Cyclopentanon, werden, soweit ökonomisch und ökologisch machbar, intern oder extern zurückgewonnen und können daher wieder dem Produktionsprozess zugeführt werden.

Wirtschaftlichkeitsrechnung:

Im Geschäftsjahr 2015 erfolgte am Standort Villach (Österreich) zur Optimierung der Abfalllogistik die Inbetriebnahme des neuen Abfallsammelzentrums mit einer Gesamtfläche von 1.600 Quadratmetern. Weiterhin plant der Standort Villach, beginnend mit dem neuen Geschäftsjahr das Lösemittel Dimethylformamid (DMF) nicht mehr selbst, sondern bei einem externen Dienstleister – mit zusätzlichen technischen Möglichkeiten – recyceln zu lassen. Dadurch wird einerseits die Qualität des wiedergewonnenen DMF verbessert, andererseits wird die Recyclingquote signifikant erhöht.