Infineon meldet Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahrs 2008

Die vollständige News Release (inkl. der Finanzdaten und Business Highlights) finden Sie als PDF-Download rechts neben dieser News Release

25.07.2008 | Quartalsergebnisse

Neubiberg, 25. Juli 2008 – Die Infineon Technologies AG (FSE/NYSE:IFX) hat heute die Ergebnisse für das am 30. Juni 2008 abgelaufene dritte Quartal des Geschäftsjahrs 2008 bekannt gegeben.

Infineons Umsatz lag im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 bei 1.029 Millionen Euro und damit 2 Prozent unter dem Wert des Vorquartals und 2 Prozent über dem Wert des vergleichbaren Vorjahresquartals. Der Rückgang gegenüber dem Vorquartal resultiert aus einem niedrigeren Umsatz im Segment Automotive, Industrial & Multimarket. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten, vor allem zwischen dem US-Dollar und dem Euro, sowie von Akquisitionen und Veräußerungen von Geschäftsanteilen stieg der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 1 Prozent und gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal um 6 Prozent.

Das Infineon Ebit lag im dritten Geschäftsquartal bei 71 Millionen Euro und damit über dem Wert von 36 Millionen Euro im Vorquartal. Darin enthalten waren Netto-Sondererträge von 41 Millionen Euro, hauptsächlich aus dem Verkauf der Festplatten-Aktivitäten an LSI. Außerdem waren im Infineon Ebit 7 Millionen Euro für die Abschreibung auf erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, hauptsächlich im Zusammenhang mit dem von LSI übernommenen Geschäft, enthalten. Im Infineon Ebit des zweiten Geschäftsquartals waren Netto-Sonderaufwendungen von 8 Millionen Euro sowie Aufwendungen in Höhe von 5 Millionen Euro für die genannten Abschreibungen auf erworbene immaterielle Vermögensgegenstände enthalten. Weitere Informationen zu Sondererträgen und -aufwendungen, die im Infineon Ebit berücksichtigt sind, finden sich in der Tabelle auf Seite 10 dieser Pressemitteilung.

Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten betrug im dritten Geschäftsquartal 45 Millionen Euro und je Aktie (verwässert und unverwässert) 0,06 Euro. Im zweiten Quartal lag das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten bei 19 Millionen Euro und je Aktie (verwässert und unverwässert) bei 0,03 Euro.

Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug im dritten Quartal minus 637 Millionen Euro. Es beinhaltete Infineons Anteil an Qimondas Fehlbetrag sowie Abschreibungen in Höhe von 411 Millionen Euro für die Wertberichtigung von Qimonda auf den geschätzten Zeitwert abzüglich noch anfallender Verkaufskosten. Das Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug minus 0,85 Euro.

Im dritten Quartal verzeichnete der Infineon-Konzern einen Konzernfehlbetrag von 592 Millionen Euro und einen Konzerfehlbetrag je Aktie (verwässert und unverwässert) von 0,79 Euro.

Mit Wirkung zum 31. März 2008 konzentriert sich die Infineon-Berichterstattung auf die fortgeführten Aktivitäten des Unternehmens. Daher wurden die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von Qimonda in den zusammengefassten Konzernbilanzen in die Position „Zur Veräußerung stehende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten“ umgegliedert. Die zusammengefassten Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnungen werden mit dieser Umgliederung in den einzelnen Positionen nur noch die Ergebnisse der Infineon-Segmente ohne Qimonda ausweisen. Infineons Anteil an den Ergebnissen von Qimonda wird in der Zeile „Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern“ aufgeführt. Darüber hinaus wird bei dem Ergebnis je Aktie sowie den Kapitalflussrechnungen von Infineon zwischen „fortgeführten“ und „nicht fortgeführten“ Aktivitäten unterschieden.

Ausblick für Infineon auf das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2008

Infineon erwartet im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorquartal im mittleren einstelligen Prozentbereich, stellt jedoch fest, dass die Marktrisiken generell eher steigen und dass die anhaltende Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro den normalen Preisverfall in den Absatzmärkten verstärkt. Das Infineon Ebit wird ohne Berücksichtigung von Sondereffekten voraussichtlich auf dem Niveau des Vorquartals bleiben oder leicht sinken. Es wird vorübergehend erhöhte Kosten aus dem Auslaufen der Fertigung von Speicherchips in Infineons 200-Millimeter-Fertigung in Dresden, Deutschland, enthalten, da die Lieferungen von DRAM-Wafern aus dieser Fertigung an Qimonda zum Ende des dritten Geschäftsquartals eingestellt wurden. Das Unternehmen erwartet im Zusammenhang mit dem Kostensenkungsprogramm IFX10+ im vierten Geschäftsquartal wesentliche Netto-Sonderaufwendungen.

Infineons Kostensenkungsprogramm IFX10+

Um auf steigende Risiken im gegenwärtigen Marktumfeld, die nachteilige Wechselkursentwicklung und Margen, die unter dem Industriemaßstab liegen, zu reagieren, hat Infineon im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 das Kostensenkungsprogramm-Programm „IFX 10+“ gestartet. Ausgehend vom dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 bis zum vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2009 erwartet Infineon aus der Umsetzung IFX10+ jährliche Einsparungen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro. Diese Erwartung basiert auf der Annahme des Fortbestands der jetzigen Marktsituation und einem US-Dollar-Euro-Wechselkurs von 1,55. Um die genannten Einsparungen zu erreichen, wurden Maßnahmen in den folgenden Bereichen beschlossen:

  • Produkt-Portfoliomanagement zur Eliminierung nicht profitabler oder nicht ausreichend profitabler Produktfamilien sowie zur Steigerung der Effizienz in Forschung & Entwicklung (F&E)
  • Reduzierung der Herstellkosten und Optimierung der Wertschöpfungskette
  • Verbesserung der Effizienz von Prozessen und Aufgaben in den Bereichen allgemeine Verwaltung (G&A), F&E sowie Marketing & Vertrieb 
  • Reorganisation der Unternehmensstruktur entsprechend den Zielmärkten von Infineon. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2008 wird Infineon in fünf Divisions Automotive, Chipcard & Security, Industrial & Multimarket, Wireline Communications und Wireless Solutions organisiert.


Die Risiken der aktuellen Marktbedingungen, die nachteilige Wechselkursentwicklung und die Anforderungen der Reorganisation an das Unternehmen machen einen Personalabbau unvermeidlich. Infineon muss seine Größe den heutigen Marktbedingungen anpassen. Ein Personalabbau von etwa 3.000 Stellen brutto ist unumgänglich, er betrifft alle Standorte, Funktionen und Hierarchieebenen.

„Die Ergebnisse des dritten Quartals verdeutlichen, dass wir Wachstum und Margen in unseren Kernaktivitäten erfolgreich steigern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind sowohl der Umsatz als auch das Infineon Ebit gestiegen, obwohl der US-Dollar gegenüber dem Euro in dieser Zeit 21 Cent nachgegeben hat“, kommentierte Peter Bauer, Sprecher des Vorstands der Infineon Technologies AG. „ Da wir diese Entwicklung trotz des anhaltend ungünstigen Wechselkurstrends und der zunehmenden Risiken in einem insgesamt uneinheitlichem wirtschaftlichen Umfeld vorantreiben wollen, haben wir das Kostensenkungsprogramm IFX 10+ gestartet und sämtliche Aktivitäten zur Kostenreduzierung und Optimierung der Margen beschleunigt. Wir gehen davon aus, dass wir innerhalb von fünf Quartalen jährliche Einsparungen von mehr als 200 Millionen Euro realisieren werden. Dadurch sollten wir den Weg für dauerhafte Profitabilität und eine Verbesserung der Ebit-Marge ebnen.“

Weitere Details zum Ausblick finden sich in der Segmentberichterstattung.

Entwicklung der Segmente im dritten Geschäftsquartal und Ausblick

Automotive, Industrial & Multimarket (AIM)

Im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 erzielte das Segment Automotive, Industrial & Multimarket einen Umsatz von 712 Millionen Euro, der damit 4 Prozent unter dem Wert des Vorquartals und 5 Prozent unter dem Wert des vergleichbaren Vorjahresquartals lag. Der Rückgang gegenüber dem zweiten Geschäftsquartal war hauptsächlich auf den schwachen US-Dollar, das schwache Geschäft mit Automobilelektronik in den USA sowie der Dekonsolidierung der Festplatten-Aktivitäten zum 25. April 2008 zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung von Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen dem US-Dollar und dem Euro, sowie von Akquisitionen und Veräußerungen ging der Segmentumsatz um 1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück und stieg um 5 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Segment-Ebit lag bei 106 Millionen Euro im Vergleich zu 69 Millionen Euro im zweiten Geschäftsquartal. Im Segment-Ebit des dritten Geschäftsquartals waren Netto-Sondererträge in Höhe von 43 Millionen Euro enthalten, die vor allem aus dem Verkauf der Festplatten-Aktivitäten an LSI resultieren. Die im Segment-Ebit des zweiten Geschäftsquartals enthaltenen Netto-Sondereffekte waren vernachlässigbar. Im dritten Geschäftsquartal hat Infineon Primarion, einen Anbieter von digitalen Powermanagement-Chips mit Sitz in Kalifornien, übernommen.

Die Ergebnisse im Geschäft mit Automobilelektronik sind im Vergleich zum Vorquartal zurückgegangen. Ursache ist die anhaltende Nachfrageschwäche der amerikanischen Automobilhersteller, die durch die weiterhin gute Nachfrage in den europäischen und asiatischen Märkten nicht ausgeglichen werden konnte. In den Bereichen Industrieelektronik & Multimarket blieben die Umsätze gegenüber dem Vorquartal, trotz des moderateren Umfelds im Consumer-, Computer- und Telekommunikationsmarkt, nahezu unverändert. Die Nachfrage nach Leistungshalbleitern für Industrieanwendungen war weiterhin groß. Die Ergebnisse im Bereich Sicherheit & ASICs sind erwartungsgemäß im Vergleich zum Vorquartal zurückgegangen, hauptsächlich auf Grund der erwarteten Normalisierung der Nachfrage nach Chipkarten-ICs und der Dekonsolidierung der Festplatten-Aktivitäten nach dem Verkauf an LSI.

Automotive, Industrial & Multimarket: Ausblick auf das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2008

Für das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2008 erwartet Infineon, dass der Umsatz im Segment Automotive, Industrial & Multimarket gegenüber dem dritten Geschäftsquartal um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigen wird. Ursache für diese Entwicklung werden voraussichtlich normale saisonale Effekte im Bereich Industrieelektronik & Multimarket sein. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Ebit-Marge des Segments, ohne Berücksichtigung von Netto-Sondereffekten, im Bereich zwischen 9 und 10 Prozent liegen wird.

Der Umsatz im Geschäft mit Automobilelektronik wird gegenüber dem dritten Geschäftsquartal trotz der anhaltenden Nachfrageschwäche der amerikanischen Automobilhersteller voraussichtlich weitgehend unverändert bleiben. Im Bereich Industrieelektronik & Multimarket erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg. Die Ergebnisse im Bereich Sicherheit & ASICs werden sich auf Grund des Geschäfts mit Chipkarten-ICs gegenüber dem Vorquartal voraussichtlich leicht verbessern. Die Ergebnisse im Bereich ASICs werden voraussichtlich gegenüber dem Vorquartal unverändert bleiben.

Communication Solutions (COM)

Im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 erzielte das Segment Communication Solutions einen Umsatz von 313 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 4 Prozent gegenüber dem Vorquartal und von 21 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung von Wechselkursschwankungen, insbesondere zwischen dem US-Dollar und dem Euro, und der Auswirkungen des von LSI übernommenen Mobilfunkgeschäfts und des von Texas Instruments übernommenen Geschäfts mit DSL-Teilnehmerendeinrichtungen (CPE) stieg der Segmentumsatz um 8 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 9 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Segment-Ebit lag im dritten Geschäftsquartal bei minus 30 Millionen Euro gegenüber minus 29 Millionen Euro im Vorquartal. Trotz der positiven Effekte des Umsatzanstiegs wurde das Segment-Ebit durch Aufwendungen für Anpassungen im Zusammenhang mit dem Hochfahren der Produktion von neuen Mobilfunkplattformen beeinträchtigt. Im Segment-Ebit des zweiten und dritten Geschäftsquartals waren keine signifikanten Netto-Sondereffekte enthalten. Im Segment-Ebit des dritten Geschäftsquartals waren 7 Millionen Euro für die Abschreibung auf erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, hauptsächlich im Zusammenhang mit dem von LSI übernommenen Mobilfunkgeschäft enthalten. Im zweiten Geschäftsquartal betrug dieser Wert 5 Millionen Euro.

Der Bereich Drahtlose Kommunikation verzeichnete einen Umsatzanstieg gegenüber dem zweiten Geschäftsquartal, hauptsächlich durch das Hochfahren der Produktion der HSDPA-Mobilfunkplattform. Die Ergebnisse im Geschäft mit Breitbandlösungen verbesserten sich leicht. Ausschlaggebend war hier das Geschäft mit Infrastrukturlösungen.

Communication Solutions: Ausblick auf das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2008

Infineon erwartet, dass der Umsatz im Segment Communication Solutions im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 im Bereich zwischen 330 und 350 Millionen Euro liegen wird. Diese Entwicklung ergibt sich hauptsächlich durch den geplanten Hochlauf der Produktion von HSDPA-Mobilfunkplattformen. Das Geschäft mit Breitbandlösungen wird gegenüber dem dritten Geschäftsquartal voraussichtlich weitgehend unverändert bleiben. Das negative Segment-Ebit ohne Berücksichtigung von Netto-Sondereffekten wird sich auf Grund des höheren Umsatzes voraussichtlich verbessern.

Sonstige Geschäftsbereiche / Konzernfunktionen und Eliminierungen

Das Ebit der Segmente Sonstige Geschäftsbereiche und Konzernfunktionen und Eliminierungen enthielt im dritten Geschäftsquartal keine nennenswerten Netto-Sondereffekte. Im zweiten Geschäftsquartal enthielt das Ebit dieser Segmente Sonderaufwendungen in Höhe von 8 Millionen Euro, hauptsächlich im Zusammenhang mit Umstrukturierungsmaßnahmen.

Sonstige Geschäftsbereiche / Konzernfunktionen und Eliminierungen: Ausblick auf das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2008

Für das vierte Geschäftsquartal erwartet Infineon im Segment Sonstige Geschäftsbereiche gegenüber dem Vorquartal einen rückläufigen Umsatz, da die Lieferungen von DRAM-Wafern aus Infineons 200-Millimeter-Fertigung in Dresden an Qimonda im dritten Geschäftsquartal eingestellt wurden. Das Ebit ohne Berücksichtigung von Netto-Sondereffekten wird für die Segmente Sonstige Geschäftsbereiche und Konzernfunktionen und Eliminierungen voraussichtlich bei etwa minus 20 Millionen Euro liegen. Darin enthalten sind vorübergehend erhöhte Kosten im Zusammenhang mit Infineons 200-Millimeter-Fertigung in Dresden. Im Zusammenhang mit dem Kostensenkungsprogramm IFX10+ erwartet Infineon wesentliche Netto-Sonderaufwendungen im vierten Geschäftsquartal.

Qimonda

In Vorbereitung der endgültigen Veräußerung seiner Beteiligung an der Qimonda AG hat Infineon zum 31. März 2008 die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von Qimonda in den zusammengefassten Konzernbilanzen in „Zur Veräußerung stehende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten“ umgegliedert. Mit dieser Umgliederung werden die zusammengefassten Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnungen auf Seite 9 dieser Pressemitteilung nur noch die Ergebnisse von Infineons fortgeführten Aktivitäten ohne Qimonda ausweisen. Die Ergebnisse von Qimonda finden sich in der Zeile „Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern“ wieder.

Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug im dritten Quartal minus 637 Millionen Euro. Es beinhaltete Infineons Anteil an Qimondas Fehlbetrag sowie Abschreibungen in Höhe von 411 Millionen Euro für die Wertberichtigung von Qimonda auf den geschätzten Zeitwert abzüglich noch anfallender Verkaufskosten. Das Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug im dritten Geschäftsquartal minus 0,85 Euro. Infineons Anteil an Qimonda belief sich zum 30. Juni 2008 auf 77,5 Prozent.

Wichtige Geschäftsereignisse in den Segmenten von Infineon im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 finden sich in diesem Dokument im Anschluss an die Finanzdaten.

Alle Finanzdaten sind vorläufig und ungeprüft.

Telefonkonferenzen Analysten und Presse

Die Infineon Technologies AG wird am 25. Juli 2008 um 10.00 Uhr (MESZ) eine Telefonkonferenz mit Analysten und Investoren (nur in englischer Sprache) durchführen, um über die Entwicklung des Unternehmens im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2008 zu informieren. Darüber hinaus findet um 11.30 Uhr eine Telefonpressekonferenz mit dem Vorstand statt. Diese wird in Deutsch und Englisch über das Internet übertragen. Die Konferenzen werden live und als Download auf der Website von Infineon unter http://corporate.infineon.com verfügbar sein.

Infineon-Finanzkalender (*vorläufige Angaben)

  • 3.12.2008*: Presseinformation zu den Ergebnissen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2008
  • 12.2.2009*: Jahreshauptversammlung der Aktionäre


Neu im Infineon-Podcast-Bereich unter www.infineon.com/podcast  

  • Fixed Mobile Convergence
  • Belichtung, nicht Beleuchtung: Geheimnisse der Belichtung in der Halbleiterindustrie


H I N W E I S

Dieser Quartalsbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen über unser zukünftiges Geschäft. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen umfassen Aussagen zu zukünftigen Entwicklungen des weltweiten Halbleitermarkts, einschließlich des Marktes für Speicherprodukte, dem zukünftigen Wachstum von Infineon und Qimonda, den Vorteilen von Forschungs- und Entwicklungskooperationen und Aktivitäten, unseren geplanten zukünftigen Investitionen in die Erweiterung und Modernisierung unserer Fertigungskapazitäten, die Einführung von neuen Technologien in unseren Betrieben, die fortlaufende Umstellung unserer Produktionsprozesse auf kleinere Strukturbreiten, die Kostenersparnisse solcher Umstellungen und anderer Initiativen, unseren erfolgreichen Technologieentwicklungen basierend auf Industriestandards, unserer Fähigkeit auf Basis unserer Technologie für uns rentable Produkte anbieten zu können, unserer Fähigkeit unsere Kostensenkungs- und Wachstumsziele zu erreichen, die kontinuierliche Entwicklung des Geschäfts von Qimonda als eigenständige Gesellschaft, sowie von Finanzmaßnahmen, die von Infineon und Qimonda durchgeführt werden könnten. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen sind von einer Vielzahl von Unsicherheiten abhängig. Dazu gehören die Entwicklung von Preis und Nachfrage von Halbleiterprodukten im allgemeinen und unseren Produkten im besonderen, der Erfolg von Entwicklungsaktivitäten von uns, sowie mit unseren Partnern, der Erfolg unserer Anstrengungen neue Fertigungsprozesse in unsere Betriebe einzuführen, die Aktivitäten unserer Wettbewerber, die Verfügbarkeit von Mitteln für unser geplantes Wachstum, das Ergebnis von kartellrechtlichen Untersuchungen und anderen Rechtsstreitigkeiten, sowie anderen Faktoren, die sowohl in diesem Dokument genannt sind als auch unter der Überschrift Risikofaktoren (‚Risk Factors’) unserem Jahresbericht 20-F zu entnehmen sind, den wir am 7. Dezember 2007 bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht haben. Unsere tatsächlichen Geschäftsergebnisse können wesentlich von unseren in die Zukunft gerichteten Aussagen abweichen. Infineon übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.

Über Infineon

Die Infineon Technologies AG bietet Halbleiter- und Systemlösungen, die drei zentrale Herausforderungen der modernen Gesellschaft adressieren: Energieeffizienz, Kommunikation sowie Sicherheit. Mit weltweit rund 43.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen (davon etwa 13.500 bei Qimonda) erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2007 (Ende September) einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro (davon 3,6 Milliarden Euro von Qimonda). Das Unternehmen ist in Frankfurt und New York unter dem Symbol „IFX“ notiert. Infineon hält gegenwärtig einen Anteil von 77,5 Prozent in der Qimonda AG, einem weltweit führenden Anbieter von Speicherprodukten. Qimonda ist an der New York Stock Exchange mit dem Tickersymbol „QI“ gelistet.

Informationsnummer

INFXX200807.083

Download-Service